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Michael 
Wessel 
Informationstechnologie 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Potenzial vorhanden - dann bitte auch nutzen

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Michael Wessel Informationstechnologie GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Kollegen halten zusammen
- man kann grundsätzlich über Probleme reden und es wird nach Lösungen gesucht
- Ausgabe von Brötchen und Frühstück. Wobei dies ein Angebot des angebundenen Coworking Spaces ist, welches zur Unternehmensgruppe gehört und somit die Mitarbeiter:innen der michael wessel davon profitieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Kurs zwischen 2020 bis 2024 war an vielen Stellen nicht optimal. Insbesondere das Consulting wurde viele Jahre in Schutz genommen und durch die GF und Consulting-Leitung in Watte gepackt, weshalb sich die Fronten immer weiter verhärtet haben. Es war das Prinzip "Consulting ist besser als Operations". Unter einzelnen Kollegen ist glücklicherweise Zusammenhalt vorhanden. Das ist jedoch nur im Einzelfall so. Momentan ist es etwas besser, jedoch hat man nun auch nicht mehr so viel Miteinander zutun, da die Teams (Consulting, Operations) weitestgehend autark arbeiten. Die Arbeit der neuen GF wird sich erst in Zukunft bemerkbar machen. Die Mitarbeiter:innen sind auf jeden Fall gespannt, wie es hier weitergeht.
Mitarbeiter:innen, die besonders oft zum Kunden fahren, fragen nach Firmenfahrzeugen und die Firma legt eine Vollkostenrechnung vor und scheint wenig eine passende und wertschätzende Regulierung anzustreben. Mit dem neuen GF scheint sich das Thema aktuell zu wandeln. Jedoch ist noch abzuwarten, was wirklich passiert, da die Kommunikation zur neuen Regulierung schleppend läuft. In den letzten Monaten gab es eine Welle an Kündigungen von Mitarbeitern, die teilweise angedeutet haben, dass der Zustand so nicht mehr weitergehen könne. Die Team- und Bereichsleitung hat diese Hinweise nicht gesehen oder sehen wollen. Die Last auf einzelne Mitarbeiter:innen und Teams ist teilweise sehr hoch, wobei andere Kollegen teilweise kaum etwas zutun haben bzw. kaum Leistung auf Kunden erfassen.

Verbesserungsvorschläge

- Mehr auf die Mitarbeiter hören. Letztlich sind die Arbeitskräfte die treibende Kraft dieser Firma. Es wäre Schade, wenn weitere Mitarbeiter gehen.
- eine klare Kommunikation und keine Infomail mit "ihr müsst mehr arbeiten/buchen". Auch solche Themen sind wichtig, müssen jedoch passender kommuniziert werden. Das Problem hierbei ist, dass man bei den Teamleitern anfangen müsste und auch diesen mal auf die Finger schauen müsste. Hier geht viel zu viel durch gemäß "Hauptsache Teamleiter für die Vita sein".

Image

Die Außenwirkung steht unter dem neuen Geschäftsführer stark im Fokus, wirkt intern aber nicht auf alle Kolleg:innen gleichermaßen überzeugend.

Work-Life-Balance

Urlaub stellen kein Problem dar. Es kann auch pünktlich Feierabend gemacht werden. Einige Kollegen arbeiten gerne freiwillig länger. Da hat natürlich niemand etwas dagegen.

Karriere/Weiterbildung

Hier kommts wieder auf die Teams an. Im Consulting bekommen die Mitarbeiter:innen ihre Zertifizierungen. Im Operations gibts Zertifizierungen für Themen, die von Kunden eingefordert werden. Darüber hinaus ist nicht immer möglich, dass man Mitarbeiter:innen Kurse genehmigt. Hier der Eindruck: Auslastung generieren statt technisches Knowhow aufbauen.

Gehalt/Benefits

Unter Kollegen heißt es oft: "hätte nie gedacht, dass Mitarbeiter X so wenig verdient". Das Geld ist pünktlich zum Monatsende da. Es gibt auch eine BAV und Essenzuschüsse über ValueNet oder auch Bikeleasing. Hansefit wird auch angeboten. Die Guthabenkarte wurde vor einigen Jahren abgeschafft. Die Gründe sind bis heute nicht so richtig klar. Andere Firmen bieten sie an.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fällt nicht besonders auf, weder negativ noch positiv.

Kollegenzusammenhalt

Besonders Home Office Mitarbeiter:innen, die 100% remote arbeiten, sind in manchen Punkten etwas abgehängt. Die Kollegen, die sich noch vor der Pandemie jeden Tag im Büro gesehen haben, haben nochmal eine ganz andere Dynamik und Zusammenhalt. Das Miteinander baut sich mit der Zeit auf, dauert aber etwas.

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts zu beanstanden.

Vorgesetztenverhalten

Gut, jedoch muss wirklich mal die Kommunikation besser werden. Ich habe das Gefühl, dass Themen untern Teppich gekehrt werden. Man darf sich als Vorgesetzter auch mal konstruktiv mit den Problemen beschäftigen. Kommunikation ist ein kontinuierlicher Prozess.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude wird u.a. als Coworking Space genutzt. Im 3. Stock sind die technischen Mitarbeiter der Firma angesiedelt. Im Sommer wirds oben schon sehr warm. Keine Klimaanlage vorhanden. Wenn Notebooks Probleme machen, klappts nicht sofort mit einem Ersatz/Austausch. Mitarbeiter müssen manchmal eine extra Runde drehen, bis dann Ersatz vorliegt.

Kommunikation

Muss besser werden. Es gibt von der Teamleitung zu wenig direkte Infos oder Neuigkeiten. Oft erfährt man wichtige Dinge zuerst über den Flurfunk, bevor sie offiziell kommuniziert werden. Solange die eigene Leistung stimmt, interessiert sich niemand groß für den Rest.

Gleichberechtigung

Ein großes Thema im Flurfunk sind Gehälter. Einige Mitarbeiter:innen verdienen mehr als andere. Das führt in letzter Zeit zu deutlich schlechter Stimmung bei den Kollegen. Andere Kollegen kämpfen für jeden Euro mehr.


Arbeitsatmosphäre

Interessante Aufgaben

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.