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Milbank 
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Bewertungen

15 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 40%
Score-Details

15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Großes Verbesserungspotential

3,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn man das wünscht, kann man tolle Menschen kennenlernen. Es gibt tolle Benefits und Events. Die Lage ist super zentral und gut erreichbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie bei den meisten Unternehmen gibt es bei Milbank viel Verbesserungspotential.
Schlecht finde ich, wie oben ausführlicher beschrieben, die Kommunikation und das Vorgesetztenverhalten.

Verbesserungsvorschläge

Partnerverhalten beleuchten, hinterfragen und anpassen.
Klare und direkte Kommunikationswege mit ALLEN Mitarbeitern schaffen.
Hr sollte sich mehr integrieren und sich für die Business Service Mitarbeiter einsetzen.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich ist die Atmosphäre ok, besondern im Assistenzbereich (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen). Schwierig wird es erst dann, sobald die Partnerebene ins Spiel kommt. In vielen Fällen werden die Hierarchien stark ausgeübt und Beleidigungen auf persönlicher Ebene beeinflussen das Klima stark.

Image

Das Image ist extern sicherlich besser als intern. Die Stimmung intern wird täglich schlechter und niemand hinterfragt, woran das liegen könnte.

Work-Life-Balance

Im Business Services Bereich wird von den meisten Anwälten darauf geachtet die Arbeitszeiten der Mitarbeiter einzuhalten. Wie überall gibt es stressigere Phasen, aber grundsätzlich wird darauf geachtet.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen gibt es im Assistenzbereich keine. Gelegentliche Outlook Schulungen und ein wöchentlicher Englischkurs werden angeboten.

Gehalt/Benefits

Bei den Juristen überdurchschnittlich gut, im Business Services Bereich könnte nachjustiert werden, hier befindet man sich wahrscheinlich im mittleren Bereich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Papierverschleiß ist leider extrem hoch. Die Drucker laufen auf Hochtouren und hier wird 0 darauf geachtet, sparsamer zu sein.
Gut finde ich, dass in den Küchen und Toiletten Bewegungsmelder eingebaut wurden. Dass Partner und Anwälte ihre Lichter Tag ein Tag aus brennen lassen (auch nach Verlassen des Büros), gibt dem ganzen allerdings wieder einen großen Dämpfer. Regelmäßige Reminder, das Licht auszuschalten, könnten helfen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist bei den meisten gut! Vertretungen werden verantwortungsbewusst und zuverlässig übernommen und fast alle sind sehr hilfreich.

Vorgesetztenverhalten

Stark vom Team abhängig, aber leider in 90% der Fälle grenzwertig. Vor persönlichen Beleidigungen wird nicht zurückgeschreckt, Kritik wird oftmals dekonstruktiv geäußert und auch hier wird lieber über statt mit der Person geredet.
Die Partner sollten mal hinterfragen, warum die Fluktuation bei den Assistentinnen so hoch ist. Denn wie eigentlich alle wissen (sollten), läuft ein Unternehmen selbst ohne das kleinste Glied in der Kette nicht.
In Feedback Gesprächen werden teilweise Dinge vom Mitarbeiter gefordert, die wiederum ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft seitens der Partner fordern, wozu sie aber oftmals nicht bereit sind. Rückfragen, Anrufe und Emails bleiben unbeantwortet, hinterher wird dann aber geschimpft, warum etwas noch nicht erledigt wurde.
Ein Coaching zum Thema „Vorgesetztenverhalten“ würde sicherlich nicht schaden.

Arbeitsbedingungen

Es gibt tolle Benefits - Mittagessen für einen Unkostenbeitrag, eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio uvm. Hier gibt es absolut nichts zu kritisieren.

Kommunikation

Unter den direkten Kolleginnen ist die Kommunikation in den meisten Teams gut.
Von Partner und HR Seiten aus werden wichtige Informationen jedoch nicht an alle weitergetragen, in firmeninterne Prozesse wird man nicht integriert und die hohe Fluktuation wird ohne zureichende Kommunikation auf den Rücken der übrigen Kolleginnen ausgetragen.
Änderungen in Abläufen werden nicht mehrheitlich allen betroffenen Mitarbeitern mitgeteilt, wodurch verständlicherweise Diskrepanzen in den Arbeitsabläufen entstehen.
Hier wäre es angebracht, Änderungen durch beispielsweise Rundmails zu kommunizieren, sie über die Pläne der kommenden Monate zu informieren und mit betroffenen Mitarbeitern zu sprechen, statt über sie. Es sollten direkte Kommunikationswege geschaffen werden, sodass ein jeder die Chance hat, Belange anzusprechen und das Gefühl zu bekommen, dass ebendiese auch gehört werden.

Gleichberechtigung

Geschlechtergleicheit wird praktiziert und gefördert, ein Wiedereinstieg wird durchwegs möglich gemacht.

Interessante Aufgaben

Am Anfang sicherlich spannend und neu, insbesondere für Berufseinsteiger. Nach einer gewissen Zeit schleicht sich jedoch der Alltag ein und die Aufgaben bleiben dieselben.


Umgang mit älteren Kollegen

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Könnte gut sein, man muss es mögen.

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Lage, Benefits, Zusammenhalt Business Services. An Anwälte würde ich Milbank weiterempfehlen, da man sicherlich viel lernt, gute Verbindungen knüpfen kann und vom guten Image profitiert, Business Services würde ich raten, sich das gut zu überlegen. Wenn mans mag kann es einem sicher gefallen, meiner Meinung nach ist man hier sicher gut aufgehoben, wenn man noch von der alten Schule ist. Jüngere Generationen können hier bestimmt auch was lernen, aber vor allem wissen sie danach was sie wollen und was nicht.
In Noten wäre Milbank eine 3. Ohne die Benefits wäre es eine glatte 4.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Veraltete Strukturen, Homeoffice Riesen Drama, HR gefühlt auf einer Stufe mit Partnern. Ruht sich zu viel auf dem guten Image aus und vergrault sich Business Services mit der Einstellung von vor 10 Jahren. Man muss auch mal in den Spiegel schauen und nicht immer nur auf die Mitarbeiter zeigen. Der Markt schenkt keine qualifizierten Kräfte her und ReFa's backen gestaltet sich denkbar schwierig.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Papier, Hierarchien abflachen, in der Moderne ankommen

Arbeitsatmosphäre

Im Allgemeinen treffen die vorherigen Bewertungen leider den Nagel auf den Kopf, wenn sie auch teils etwas hart formuliert sind. Es ist wirklich stark Teamabhängig. In manchen Dezernaten ist mehr oder weniger Friede, Freude Eierkuchen während es in anderen eher eisig ist.

Image

Ist gut, gibt sich als modern und fortschrittlich. Leider sind im Inneren die Strukturen immer noch sehr hierarchisch und festgefahren. Meiner Einschätzung nach, wird sich das allerdings so bald nicht ändern. Muss man mögen. Man sollte sich allerdings nicht blenden lassen, Milbank versucht nach außen hin modern zu wirken und schafft das auch ganz gut.

Work-Life-Balance

Für Business Services in der Regel gut, Überstunden fallen hin und wieder an, können aber natürlich zeitnah wieder abgebaut werden. Bei Anwälten ist es ja kein Geheimnis, dass die Branche wahrscheinlich von 36 Stunden Schichten wie bei Klinikärzten träumt.

Karriere/Weiterbildung

Für Anwälte gibts alles, Business Services bekommt einen Englischkurs und eine Business Services Academy einmal im Jahr wobei die Inhalte oftmals fragwürdig sind, was das bringen soll. Findet zudem an einem Samstag statt. Man bekommt allerdings einen Urlaubstag als Ausgleich. Davon, dass irgendeine Fortbildung bezahlt wurde, habe ich von den Leuten selbst nichts gehört, obwohl HR das behauptet.

Gehalt/Benefits

Passt an sich. Anwälten wird das Geld sowieso hinterhergeschmissen. Für Assistentinnen hat Milbank vor einiger Zeit vielleicht überdurchschnittlich gut gezahlt, inzwischen liegen sie bei der aktuellen Personallage auf dem Markt eher im Mittelfeld. Benefits kann man nicht meckern. Hier gibt sich HR Mühe und es fällt sogar ausnahmsweise mal in den offiziellen Tätigkeitsbereich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keiner der hier arbeitet weiß glaube ich, wie man Papierfrei schreibt. Alles wird in 300 facher Ausfertigung ausgedruckt als hätten wir 10 Planeten. Manche Dezernate holzen mehrfach am Tag den Amazonas ab, andere nur den Schwarzwald. Kommt stark auf den Partner und die Associates an. Den Aspekt mit den Lichtschaltern kann ich so unterschreiben, allerdings denke ich, dass eine kurze 'wo drücke ich was' Einweisung reicht. Hier könnte man wirklich mal dran arbeiten. Ja, man verändert niemanden mehr, der seit 30 Jahren alles ausdruckt, würden aber alle nach dem Motto 'das hab ich immer schon so gemacht' leben, wäre das Rad heute noch nicht erfunden worden. Papier reduzieren wäre schon ein ganz ganz großer Schritt für Milbank.

Kollegenzusammenhalt

Business Services hält richtig gut zusammen, die Hilfsbereitschaft und Atmosphäre unter den Assistentinnen im besonderen ist sehr, sehr gut!

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn es welche gäbe, wäre es bestimmt okay. Wie gesagt, die nicht juristischen Mitarbeiter sind ein gutes Team.

Vorgesetztenverhalten

Stark Dezernatsabhängig (wie die meisten Dinge, die mit den Personen selbst zu tun haben). Jeder Partner hat seine Ecken und Kanten - manche mehr, manche weniger. Ist allerdings selbstverständlich, sonst wären sie keine Partner. Jeder der ein bisschen Erfahrung mit Anwälten mitbringt erlebt hier eigentlich keine Überraschungen. Die Associates sind im großen und Ganzen okay, manche nehmen sich ein bisschen zu wichtig, allerdings ist das auch eine typische Anwaltskrankheit, der man sich vorher bewusst ist.

HR ist meiner Auffassung nach eigentlich kein übergeordnetes Dezernat, allerdings nimmt sich die gesamte Abteilung hier ein bisschen zu Ernst und verfehlt seinen Zweck. Niemals in 1000 Jahren würde ich jemandem von Business Services empfehlen, sich bei Problemen an HR zu wenden. Da werden Sachen entweder verdreht, falsch aufgefasst oder/und aus einer Mücke ein fetter Elefant gemacht. Gerne werden auch Fragen gestellt, bei denen man sich denkt 'Geht dich nichts an' und das Risiko etwas verfängliches zu sagen ist immens hoch. HR ist hier eher das FBI. Von einigen wird man auch nur gegrüßt, wenn man 2 Staatsexamen hat.

Arbeitsbedingungen

Es gibt sowas wie Arbeitsgesetze an die sich auch gehalten wird. Büros sind gut ausgestattet, an den greifbaren Faktoren fehlt es Milbank auch nicht. Ein Stern Abzug, da Homeoffice nicht gewünscht und man muss sich 10 mal rechtfertigen, wenn man mal daheim arbeiten will. Man muss bei HR melden, dass man im HO ist. Ich weiß nicht, was HR mit damit zu tun hat, wenn der Partner das genehmigt hat und es auch zwischen Assistentinnen abgesprochen ist.

Kommunikation

Gut finde ich den Kommunikationsfluss von oben nach unten. Neuerungen werden aus der Führungsebene gut nach unten weitergegeben durch einfache Rundmails. Was leider zu wünschen übrig lässt ist the other way round. Es wird angepriesen, dass man jederzeit Verbesserungen oder persönliche Wünsche äußern kann. Diese werden leider (auch hier Dezernatsabhängig oder abhängig von der Person, welche die Äußerung von sich gibt...) teils mit der 'Schreiben Sie uns einen Brief, wir schmeißen diesen für Sie weg'-Mentalität behandelt. Leider ist vor allem HR parteiisch und Anliegen von Anwälten zählen mehr als von Business Services. Teils auch unprofessionelle Aussagen seitens HR welche fernab von Konstruktivität liegen.

Gleichberechtigung

Zwischen Geschlechtern ja. Ansonsten 2 Klassen Gesellschaft, Anwälte, insbesondere Partner würden wahrscheinlich gern wie antike Gottheiten behandelt werden

Interessante Aufgaben

Mal so mal so, Aufgaben wiederholen sich oft, aber auch das ist typisch für den Bereich.

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Gelebte Arroganz

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Lage in der Frankfurter Innenstadt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Fluktuation ist gemessen an der Gesamtzahl der Mitarbeiter und am Zeitraum zu hoch.

Verbesserungsvorschläge

Ein Feedback nur im alljährlichen Review Gespräch ist eindeutig zu wenig, besonders wenn dieses negativ ausfällt. Proaktiv auf Mitarbeiter zuzugehen wäre hier die effektivere Variante. Nicht abwarten und hoffen, dass sich die Dinge von selbst lösen.

Arbeitsatmosphäre

Anfangs schien sich der Arbeitgeber noch als "the place to be" zu bewahrheiten. Leider nahm dies mit zunehmender Konzentration auf #wearefamily eine rapide Wendung zum Negativen und während das Innenverhältnis mehr und mehr zu leiden begann, wurde es nach aussen hin nur noch mehr Schein als Sein - leider hat sich auch der Spalt zwischen juristischen und support Mitarbeitern nur vergrössert.

Image

#wearefamily wird im beruflichen Alltag leider nicht gelebt. Auf juristischer Ebene ist das Image sicher unangetastet gut, insbesondere zB gemessen an dem unverhältnismässig grossen Aufwand der um Sommerpraktikanten betrieben wird. Im support Bereich sollte man sich auf Hire & Fire einstellen. Was heute passt, kann schon morgen nicht mehr passend sein. Der Betroffene erfährt dies jedoch zuverlässig zuletzt und erst dann, wenn es zu spät ist d.h. wenn die notwendigen Entscheidungen bereits getroffen worden sind.

Work-Life-Balance

Ist hier noch nicht angekommen aber dies entspricht der Branche. Home Office ist trotz vorhandener Remote Working Policy im support nicht erwünscht.

Karriere/Weiterbildung

Für Juristen ja.

Gehalt/Benefits

Im juristischen Bereich im oberen Durchschnitt, im support Bereich marktgerecht. Die Benefits entsprechen den marktüblichen Leistungen (kostenfreie Getränke, Obst, Mitgliedschaft Fitnessstudio, E-Bike, Fahrtkostenzuschuss) und werden um ein subventioniertes Lunchangebot ergänzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unzählige Ausdrucke die nicht abgeholt werden und keine Mülltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Im Team auf gleicher Ebene in der Regel gut, Hierarchie übergreifend jedoch nicht messbar, da nicht vorhanden. Augenhöhe ist absolute Fehlanzeige.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen, die sich "anpassen können", dürfen offenbar bleiben.

Vorgesetztenverhalten

Dies war in meinem Bereich von Arroganz und Ignoranz geprägt. Der support wurde als vorhanden zur Kenntnis genommen und durfte ausführend tätig werden. Der Wunsch nach Eigeninitiative wurde überhört und Integration in Abläufe war offenbar nicht erwünscht. Auch hier zeigt die "Duz-Kultur" keinen positiven Effekt.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind geräumig und einigermaßen modern eingerichtet, jedoch sehr hellhörig. In den Gemeinschaftsräumen wäre etwas mehr Ordnung wünschenswert.

Kommunikation

Wenn man unter Kommunikation einen Austausch über Hierarchien hinweg verstehen möchte, könnte diese hier kaum schlechter sein. Wenn ein simples An- bzw. Abmelden bei der Assistenz - wenn auch wenigstens nur für längere Abwesenheiten - bereits offenbar zuviel verlangt ist, ist es auch um jegliche andere Form der Kommunikation schlecht bestellt. Die verlangte Duz-Kultur ist hier alles andere als hilfreich.

Gleichberechtigung

Die Partnerquote bei Frauen ist allgemein niedrig.

Interessante Aufgaben

In meinem ehemaligen Bereich leider keine.

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Absolut toxisches Umfeld

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die verkehrsgünstige Lage.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich wurde vor meiner Tätigkeit von einer befreundeten Kollegin, die eine ehemalige Mitarbeiterin kennt, gewarnt. Da die Vorstellungsrunden so freundlich und informativ und der Eindruck von den Gesprächsteilnehmern sehr gut waren, habe ich diese Warnungen ignoriert. Rückblickend muss ich leider bestätigen, dass die Warnung gerechtfertigt war und alle Aussagen der Wahrheit entsprachen. Sie erzählen einem sonst etwas, um gut dazustehen, weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass hier sehr vieles sehr unprofessionell läuft.

Ich habe Mobbing, Willkür und Intrigen miterlebt. Wenn mich jemand ansprechen sollte, kann ich Milbank nach diesen Erfahrungen leider nicht empfehlen.

Verbesserungsvorschläge

Vom hohen Ross absteigen und mehr Fokus auf Ehrlichkeit und wertschätzende Zusammenarbeit legen. Für Gleichberechtigung sorgen und Mobbing keinen Raum geben. Lernt, richtig zuzuhören und auf die Mitarbeiter einzugehen, nicht nur auf die Lieblinge und vor allem arbeitet daran, kritikfähig zu sein. Fehlverhalten sollte eingesehen und die Schuld nicht bei anderen gesucht oder die Situation totgeschwiegen werden. Das Image einer Kanzlei entsteht nicht nur durch Vorzeigemandate und die Zufriedenheit von Mandanten oder tolles Marketing, sondern auch durch die Erfahrungen, die Mitarbeiter dort machen.

Dem Thema Datenschutz sollte dringend mehr Beachtung geschenkt werden.

Arbeitsatmosphäre

War anfangs gut, ist allerdings irgendwann gekippt. Man versteht vieles erst, wenn die Fassade bröckelt. Ich habe hier nach und nach immer mehr Dinge gehört, gesehen und miterlebt, die mich wirklich schockiert haben. Die Kanzlei ist im Innenverhältnis nicht das, was sie im Außenverhältnis vorgibt zu sein. Es wird davon gesprochen, eine große Familie zu sein, aber das ist mit Vorsicht zu genießen. Es mag Mitarbeiter geben, die sich dort wohlfühlen, allerdings gehört man nur dazu, wenn man seine Seele verkauft. Wer sich vollständig anpasst, die Arbeit/Kanzlei priorisiert, und den Partnern nach dem Mund redet, wird gern gesehen. Das bedeutet jedoch, seine Empathie und Menschlichkeit an der Tür abzugeben, denn nur so erfährt man hier Anerkennung.

Leider habe ich in diesem Büro Ausgrenzung von Mitarbeitern miterlebt und mehrfach Tränen fließen sehen. Nicht nur einmal erfolgten unangebrachte und unprofessionelle Aussagen von Vorgesetzten. Es wird viel geredet, vor allem hinter dem Rücken anderer.

Mobbing wurde sehenden Auges geduldet. Und das nicht nur an einer Stelle.

Wie manch einer dort morgens noch in den Spiegel schauen kann, ist mir schleierhaft.

Image

War einst sehr gut. Inzwischen bröckelt die Fassade. Während meiner Zugehörigkeit gab es eine hohe Mitarbeiterfluktuation und ich habe miterlebt, dass man sich Mitarbeitern einfach entledigte, derer man überdrüssig geworden war oder weil sie nicht (mehr) zu Milbank passten. Die Hände machen sich die Herrschaften aber nicht selbst schmutzig. Dafür gibt es genug seelenlose Laufburschen, die hinter ihnen aufräumen.

Hier herrscht klassisch amerikanische Hire & Fire Mentalität. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Der Ansatz, dass jemand zu Milbank passen muss ist im Übrigen Einstellungskriterium und sagt auch alles über die herrschende Firmenkultur aus. Es werden vor allem im Assistenzbereich überwiegend nur noch junge Kolleginnen eingestellt.

Es macht den Anschein als wolle man krampfhaft den Schein eines guten Images wahren, indem man den negativen Bewertungen bewusst selbst mit positiven entgegenwirkt.

Work-Life-Balance

Ist hier ein Fremdwort. Die Kanzlei steht an erster Stelle, Überstunden werden erwartet und auf absolute Loyalität Wert gelegt. Vor allem im Anwaltsbereich wird oft bis in die Nacht hinein und standardmäßig auch am Wochenende gearbeitet. Auch im Business Services Bereich fallen häufig Überstunden an. Wer Wert auf ein Privatleben legt, muss sich rechtfertigen. Bei den Anwälten kann problemlos Home Office gemacht werden, allerdings wird das in einigen Bereichen wenig in Anspruch genommen, weil bekannt ist, dass es von Partnerseite nicht gern gesehen wird.

Für Business Services gibt es eine Remote Working Policy, die besagt, dass Home Office in Absprache mit dem Team gemacht werden kann. Allerdings muss man hier Glück haben. Nicht in jedem Team wird es gern gesehen, wenn man Home Office macht. Zumindest muss man sich rechtfertigen. Hier herrscht leider keine einheitliche Regelung und von Gerechtigkeit kann daher nicht gesprochen werden. Laut Policy darf im ersten Zugehörigkeitsjahr wegen der Einarbeitung kein Home Office gemacht werden.

Karriere/Weiterbildung

Für Juristen gegeben.

Gehalt/Benefits

Gehalt im Anwaltsbereich überdurchschnittlich, im Business Services Bereich marktgerecht. Für Business Services gibt es regelmäßig einen Englischkurs und einmal jährlich eine Akademie in München.

Es gibt eine Vielzahl von Benefits wie z.B. subventioniertes Lunchangebot, kostenfreie Getränke, frisches Obst und Gemüse, Mitgliedschaft im Fitnessstudio, E-Bike. Das alles ist jedoch wenig wert, wenn es schon an grundlegenden Dingen wie Respekt, Ehrlichkeit und Wertschätzung im Arbeitsalltag mangelt. Ein ehrlicher respektvoller und wertschätzender Umgang trägt nach meiner Ansicht viel mehr dazu bei, Mitarbeiter langfristig zu halten. Die Benefits sind nice to have, gleichen die vielen Diskrepanzen aber nicht im Ansatz aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden unzählige Ausdrucke von jeder kleinsten Änderung in Dokumenten mit bis zu mehreren hundert Seiten erstellt, die am Ende im Müll landen.

Keine Mülltrennung. Generell wird viel Müll produziert.

Kollegenzusammenhalt

Teilweise stark vom Bereich und Team abhängig. Man muss sich bewusst sein, dass man nicht jedem trauen kann und sollte große Vorsicht dabei walten lassen, wem man sein Vertrauen schenkt. Nicht jedes freundliche Lächeln ist echt und ehrlich gemeint. Es gibt Kollegen, die zu anderen super freundlich und kameradschaftlich sind und dann hintenrum richtig böse über diejenigen herziehen. Positive Momente muss man sich bewusst schaffen.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich nicht viel sagen, allerdings habe ich einmal mitbekommen, dass von Vorgesetztenseite eine sehr unschöne und diskriminierende Bemerkung fiel als der Neuzugang sich über den Grund des Ausscheidens einer Mitarbeiterin erkundigte.

Vorgesetztenverhalten

Hängt sehr stark vom Bereich ab. Die Partnerschaft besteht vor allem in Frankfurt aus einer egozentrischen Herrenriege, die sich am liebsten selbst feiert. Vor allem im Führungsbereich herrscht in dieser Kanzlei eine äußerst ausgeprägte Arroganz vor. Es wird sehr viel Energie, Zeit und Geld in Marketing gesteckt. Fairness, Gleichberechtigung, Menschlichkeit und Empathie bleiben auf der Strecke. Es wird absolute Loyalität von den Mitarbeitern erwartet, aber umgekehrt wenig dafür getan. Es kam häufig vor, dass Führungskräfte in respektlosem oder schnippischen Ton mit ihren Angestellten kommuniziert haben. Die im Büro gelebte Duz-Kultur bringt daher nicht nur Vorteile mit sich. Es gibt ganz wenige Ausnahmen, die wohl die Regel bestätigen.

Milbank ist das beste Beispiel dafür, dass Geld und Erfolg den Charakter verderben.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist geräumig und verfügt über eine schöne Dachterrasse sowie eine Lounge, deren Einrichtung allerdings etwas altbacken und unstimmig daher kommt, in der man sich zum Lunch hinsetzen kann und wo auch regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die Büros sind leider sehr hellhörig. Im Winter fällt ständig die Heizung aus.

Teilweise sehr veraltete Hardware und verstaubte Arbeitsweisen. Manch einer möchte sich nicht dem Zahn der Zeit anpassen.

Kommunikation

Transparente Kommunikation erfolgt wenig bis gar nicht. Es wird viel über andere getratscht, an manchen Stellen sogar richtig bösartig. Vorgesetzte, die sich offen über Mitarbeiter lustig machen. Man kommt sich vor wie auf dem Schulhof bei Pausenlästereien. Ich hatte oft den Eindruck, dass vieles sich so zurechtgedreht wird, wie es gerade gebraucht wird. Aussagen standen oft im Widerspruch zueinander und was an einem Tag gesagt wurde, hatte am nächsten schon keine Gültigkeit mehr.

Gleichberechtigung

Es wird zwar behauptet, die Mitarbeiter gleichberechtigt zu behandeln, dem ist allerdings nicht so. Im Gegenteil, es gibt sogar Mitarbeiter, die bevorzugt behandelt werden und das sehr offensichtlich. In der Regel sind das jene Kollegen, die dem Partner nach dem Mund reden und mit Anlauf hinten rein kriechen.

Geringe Frauenquote, vor allem auf Partnerebene. In Frankfurt ausschließlich männliche Partner, die viel Machogehabe an den Tag legen.

Interessante Aufgaben

Nicht in meinem Bereich.

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Super Arbeitgeber

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich schätze Milbank als Arbeitgeber und identifiziere mich mit dem Agieren und dem Miteinander.
Ich fühle mich verstanden, respektiert und gefördert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann nichts schlechtes sagen.
Ich bin seit mehreren Jahren bei Milbank und wäre das nicht, wenn es mir nicht gefallen würde.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist super.
Es wird viel gelacht, sich gegenseitig unterstützt (auch Abteilungsübergreifend), Duz-Kultur zwischen allen Hierarchien was den Umgang auf Augenhöhe unterstreicht.
Wertschätzung wird GROSS geschrieben.

Image

Ich persönlich finde das Image toll.
Wenn ich mich mit meinen direkten Kollegen unterhalte, erhalte ich auch dieses Feedback.
Ein Arbeitgeber der stetig an Prozessen und dem Wohlergehen für seine Mitarbeiter arbeitet.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten sind je nach Arbeitsvolumen völlig normal.
Es gibt Tage, da fällt mehr an, an anderen Tagen, weniger.
Home Office kann nach Absprache gemacht werden.
Einsatzbereitschaft wird gesehen und honoriert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hinsichtlich der Klima- und Energiekriese gibt es Pros und Contras.
Die Büros, Flure und Sanitärräume sind mit Lichtsensoren ausgestattet, die sich nach einer Zeit der Nichtnutzung zum Energiesparen ausschalten.
Es wird auf Nicht-Plastik geachtet, was sich aber manchmal nicht vermeiden lässt.
Die Mülltrennung ist tatsächlich ein Thema, das aber mit Sicherheit auch in naher Zukunft wandelbar ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden nicht nur Inhouse sondern auch in Form von Seminaren ermöglicht und gerne gesehen.
Aufstiegsmöglichkeiten oder interne Umorientierung sind gegeben und habe ich in meiner bisherigen Zeit bei Milbank inzwischen einige Male miterlebt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist groß.
Verlässlich, unterstützend und verständnisvoll.
Ich kann in meinem Team alles ansprechen.
Es finden regelmäßige Teambesprechungen statt.
HR ist mit einem offenen Ohr jederzeit da und nimmt die Anliegen der Mitarbeiter sehr ernst.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind immer interessiert an den Belangen der Mitarbeiter und möchten informiert werden, wenn es mal knirscht.
Man kann jederzeit an HR oder den nächsten Vorgesetzten herantreten.
Alles und Jeder wird ernst genommen.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist modern und hell.
Überweigend Einzelbüros mit viel Platz.
Neueste Technik in den Konferenzräumen und in der IT Hardware.
Höhenverstellbare Schreibtische.
Einen Aufenthaltsbereich zum gemeinsamen Lunch oder After Work Drinks.

Kommunikation

Die Kommunikation läuft flüssig.
Arbeitsprozesse werden kommuniziert; Rückfragen sind jederzeit willkommen.
Ich kann meine Vorgesetzte(n) jederzeit ansprechen und bekomme Gehör.
Hin- und wieder ist höhere Eigeninitiative im Einholen von Informationen notwenig, was ein eigenständiges Arbeiten impliziert und ein Arbeitgeber erwarten darf (ohne alles bis aufs Kleinste vorkauen zu müssen).

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Bonis sind sehr gut.
Darüber hinaus gibt es einen Fahrtkostenzuschuss, subventioniertes Lunch, Rundumverpflegung an Getränken, Obst/Gemüse, Süßes und einen Abendkühlschrank mit Sandwiches und Bowls.
Nicht zu vergessen die Prime Time Fitnessstudio Mitgliedschaft, Schulungen und die zahlreichen Mitarbeiterveranstaltungen/Partys.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitstätigkeiten sind vielfältig und breit gefächert.
Keine Eintönigkeit.
Es macht Spaß mit neuen Herausforderungen konfrontiert zu werden und Neues zu lernen.

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