Fehlende Wertschätzung und chaotische Strukturen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- es gibt Ansätze für Workshops die wichtige Themen ansprechen
- Die HR Hour einmal im Monat ist wirklich eine gute Sache und gibt den Mitarbeiter die Möglichkeit ihre Probleme anzusprechen und das Team kennenzulernen.
- Die Benefits sind klasse
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Vielleicht sollte man aufhören alle Abteilungen unterschiedlich zu behandeln. Das macht sich bei den Agenten bemerkbar.
- Man sollte seine Angestellten am Ende des Jahres was Gutes tun , vielleicht schafft man das unpersönliche Risotto ins Fach legen einfach ab
Verbesserungsvorschläge
- Höhere Vergütung für Wochenends Arbeit
- Die Vorgesetzten sollten sich mehr von ihrer menschlichen Seite zeigen
- Einige Positionen sollten dringend ausgewechselt und neu besetzt werden
Arbeitsatmosphäre
definitiv Potenzial nach oben.
Viele Agenten arbeiten lieber im Home Office da sie sich dort weniger beobachtet und kontrolliert fühlen.
Entscheidet man sich dann doch ins Office zu fahren dann auch nur weil jemand dort ist den man mag.
Redet oder lacht man und der Vorgesetzte bekommt das mit dann kommt gleich die Aussage das man sich bitte auf seine Zahlen konzentrieren sollte.
Das setzt einen massiv unter Druck weil man das Gefühl hat das man nur gesehen wird wenn man Zahlen macht
Macht dann dann zahlen weil man sich konzentriert so wie gewünscht wird und die Zahl dann überdurchschnittlich hoch ist wird direkt danach gesucht wie man das System den betrogen haben könnte.
Erreicht man mal nicht die Zahlen wird sofort gefragt woran es liegt.
Wenn man antwortet das es einen nicht gut geht oder man private Baustellen hat wird das halbherzig hingenommen aber auch nicht weiter erfragt
Kommunikation
Wenn man etwas neuer im unternehmen ist dann ist die Kommunikation zum Vorgesetzten gut.
Man hat das Gefühl das sich um einen gekümmert wird.
Das Gefühl lässt aber nach , dann wird nur noch hey mit der Faust gesagt.
Wenn man im Fahrstuhl oder beim
Rauchen ist wird ein Gespräch meist vermieden.
Die Vorgesetzten sind nicht fähig emotionale Gespräche zu führen.
Alles was nur die Persönlichkeit zeigen könnte wird vermieden.
Auch bei Veränderungen von Prozessen wird nicht richtig kommuniziert, es steht dann in einer Word Datei wo vorausgesetzt wird das man diese täglich liest.
Diese ist aber mehr als nicht übersichtlich.
Wenn man Fragen zum Prozess hat oder man fragt ob man das nochmal erklären könnte wird darauf verwiesen
Kollegenzusammenhalt
Ein großer Teil der Kollegen ist klasse.
Sie sind sehr talentiert und haben meist studiert oder Jobs gemacht die wesentlich anspruchsvoller sind.
Befindet man sich in der richtigen Gruppierung wird Zusammenhalt groß geschrieben und auch gelebt.
Man hilft sich untereinander und hört dem anderen zu.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen die für Anerkennung und Aufmerksamkeit für die Vorgesetzten alles tun.
Petzen , alles melden und Sachen die man im Vertrauen erzählt direkt weitergeben und das meist nur für bessere Karten im punkto Beförderung
Diese benehmen sich dann hinterrücks dementsprechend.
Alkohol am Arbeitsplatz oder teils schlimmer sowohl grenzüberschreitende Kommentare sind in einer Schicht wo ein Vorgesetzter nicht da ist übrigens keine Seltenheit.
Work-Life-Balance
Es ist möglich eine work Life Balance zu haben und da liegt es zu 50% am Mitarbeiter ob er seine Schicht Präferenz richtig setzt.
Der Dienstplan steht meist schon einen Monat im voraus was es leicht macht sein Privatleben zu planen.
Es kann aber auch vorkommen das man 6 Wochenenden am Stück arbeitet und dann zum Ausgleich mal 1 frei bekommt.
Vorgesetztenverhalten
Man merkt bei manchen Vorgesetzten das sie „Lieblinge „ im Team haben.
Diese werden dann meist besser behandelt und haben mehr Spielraum und eine höhere Fehlertoleranz als manch andere.
Einmal im visier eines Vorgesetzten kommt man da so schnell nicht mehr raus.
Wie bereits erwähnt wird Kommunikation nicht groß geschrieben, man meidet oder ignoriert man sich lieber.
Spricht man etwas an was gegen die Firma oder eine Umsetzung ist macht man sich nicht beliebt.
Man bekommt Angst wenn die Vorgesetzten durch den Raum laufen.
Viele stellen dann ihre Privatgespräche direkt ein und die Stimmung gleicht einer Beerdigung
Interessante Aufgaben
Ich für mein Teil kann sagen das es nie langweilig war da es immer was zu tun gibt.
Für manch anderen kann es aber eintönig werden
Gleichberechtigung
Wie bereits erwähnt gibt es „Lieblinge „ im Team die sich ihre eigenen Regeln machen.
Dies wird von allen gesehen aber ignoriert.
Umgang mit älteren Kollegen
Man probiert immer mehr ältere Kollegen einzustellen was an sich schön ist.
Viele Erfahrungen zeigen aber das diese nicht lange bleiben sei es das dass Team vom Alter sehr jung ist und diese sich dann nicht integriert fühlen oder einfach beim Bewerbungsgespräch nicht richtig aufgepasst wird und dann jemand dort sitzt der mehr Schaden und Ärger anrichtet.
Der Wille ist da , die Umsetzung katastrophal
Arbeitsbedingungen
Das Office ist erst neu , alles ist sauber , es ist groß und hat eine schöne Lage.
Die Küche ist klasse.
Es gibt Kaffeemaschinen , wasserspender , Kühlschränke, softgetränke und Snacks.
Es ist sehr schön eingerichtet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Am Mülleimer ist eine Anleitung für müll Trennung.
Im Sommer achtet man darauf das Fenster ind Klimaanlage nicht gleichzeitig laufen oder auf sind.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist besser als bei anderen unternehmen.
Wenn man sich Mühe gibt kann man mit einem Bonus System noch extra Geld zusätzlich zu seinen Gehalt verdienen.
Das gleiche gilt für Feiertage und Sonntage
Image
Das Image ist nicht das beste.
Die Kollegen machen sich teils darüber lustig zum Beispiel über Social Media Posts oder neuen Projekten.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sich gut anstellt , Interesse zeigt und sich Mühe gibt ist eine Beförderung schnell möglich.
Talent wird schon erkannt aber man lässt sich in vielen fällen mehr Zeit dies auch anzuerkennen

