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Miller-Reisen 
GmbH
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3 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Potenzial erstickt an schlechter Führung

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Schlier gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Schöne Lage; in der Mittagspause sind Spaziergänge möglich
- Im Sommer gibt es gelegentlich Eis von der Inhaberfamilie
- Reisebonus
- Möglichkeit zur Teilnahme an FAM-Trips
- Kostenlose und ausreichend Parkplätze

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Geschäftsführung zieht sich zunehmend zurück, geringe Präsenz
- Kaum Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden
- Feedback von Kollegen wird meiner Wahrnehmung nach selten angenommen
- Umsatzzahlen scheinen die höchste Priorität zu haben
- Überfällige Anpassungen in verschiedenen Bereichen bleiben aus oder werden nicht umgesetzt

Verbesserungsvorschläge

- Wertschätzung und regelmäßige Anerkennung im Alltag
- Teambuilding-Maßnahmen und strukturierter sozialer Austausch
- Konsequente Gleichberechtigung: gleiche Regeln/Privilegien für alle
- Mehr Transparenz bei Entscheidungen, Zielen und Zuständigkeiten
- Feedback ernst nehmen: zuhören, Maßnahmen ableiten und Rückmeldung geben
- Prioritäten klar setzen: nicht nur Umsatz, sondern auch Kultur und Prozesse
- Führung professionalisieren: Weiterbildung zu Kommunikation, Mitarbeiterführung und Konfliktmanagement

Arbeitsatmosphäre

Guter Zusammenhalt in vielen Teams, teils auch abteilungsübergreifend; es gibt jedoch Ausnahmen – mit dem eigenen Team kann man Glück haben oder auch nicht. Aus meiner Sicht hatten Umsatzzahlen für die Geschäftsführung die höchste Priorität, das erzeugt insgesamt eine spürbare Unsicherheit.

Image

Nach außen genießt das Unternehmen in der Branche einen guten Ruf. Intern erleben viele jedoch eine andere Realität: Zwischen Außenbild und Arbeitsalltag klafft eine deutliche Lücke – vor allem bei Führung, Kommunikation und Gleichbehandlung. Der positive Ruf spiegelt die gelebte Kultur nur bedingt wider.

Work-Life-Balance

Im Team gibt es eine gewisse Flexibilität bei den Uhrzeiten, solange die Bürozeiten (9–18 Uhr) abgedeckt sind. Insgesamt wird Work-Life-Balance jedoch kaum gefördert: Homeoffice ist – selbst 1 Tag pro Woche – weitgehend strikt untersagt, auch bei längeren Anfahrtswegen oder privaten Terminen. Überstunden gelten faktisch als gesetzt, um das Pensum zu schaffen; Messe­einsätze kommen obendrauf, An-/Abreisezeiten werden in der Regel nicht vergütet, selbst wenn am selben Tag noch auf der Messe gearbeitet wird. Gleichzeitig gibt es Kolleg:innen, die – aus nicht nachvollziehbaren Gründen – deutlich häufiger Homeoffice nutzen dürfen. Weil Remote kaum möglich ist und die Kernzeiten fix sind, lassen sich Arzt- und Privattermine nur schwer organisieren. Als „Kompromiss“ gilt intern: Homeoffice ohne besonderen Grund wird großzügigerweise an drei Tagen pro Jahr geduldet.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keinerlei Weiterbildungsangebot. Der einzige Karrieresprung ist zur Abteilungsleitung.

Kollegenzusammenhalt

Überwiegend guter Zusammenhalt in den Teams, teils auch teamübergreifend; einzelne Ausnahmen gibt es. Hilfsbereitschaft und pragmatische Unterstützung sind im Alltag spürbar. Gleichzeitig hat der soziale Austausch spürbar nachgelassen: Früher saß man in der Mittagspause regelmäßig zusammen, inzwischen gehen viele lieber allein bzw. nach Hause – der Austausch und der Spaß leiden. Die Geschäftsleitung nimmt diese Entwicklung kaum wahr und fördert den Zusammenhalt nicht (z. B. durch gezielte Teambuilding-Maßnahmen).

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man es mehrere Jahre in diesem Unternehmen ausgehalten hat, genießt man viele Vorzüge und muss für sein Geld auch nicht mehr arbeiten. Es reicht dann nur noch anwesend zu sein.

Vorgesetztenverhalten

Bei den Abteilungsleitungen ist es ein 50/50: Mit manchen arbeitet man gut zusammen, und kann auch Spaß innerhalb des Teams haben. Die Geschäftsführung macht schlechten Job: Kommunikation findet kaum statt, Feedback wird selten angenommen. Es wird immer davon geredet, dass ein stärkeres Miteinander wichtig sei, die tatsächlichen Maßnahmen bewirken jedoch das Gegenteil – das Klima kippt und die Einstellung gegenüber der Geschäftsführung verschlechtert sich weiter. Selbstreflexion fehlt: Das man selbst das Problem ist, scheint man nicht zu erkennen. Hinzu kommt die gleichzeitige Führung zweier Unternehmen, wobei der Fokus sichtbar auf dem anderen liegt. Sinnvoll wäre eine klare Priorisierung bzw. eine eigenständig präsente Geschäftsführung für dieses Haus. Und Vorsicht: Widersprechen Sie nicht der Geschäftsführung, sonst kommt sofort die Kündigung als Antwort.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung insgesamt in Ordnung – außer man übernimmt die stark genutzte Alt-Hardware von Vorgänger:innen. Die hauseigene Software strotzt vor Fehlern und ist zudem unschlagbar langsam. Wahrscheinlich hätten wir weniger Überstunden wenn das Programm immerhin halbwegs funktionieren würde. Der eigene Hund ist unerwünscht, aber dafür kann man mit den vielen Silberfischen in den Büros spielen. Positiv: Der Hof im Grünen – im Sommer kann man die Mittagspause draußen verbringen; viele nutzen zudem die Mittagspause für einen Spaziergang.

Kommunikation

Hierzu gibt es absolut nichts positives sagen. Es gibt regelmäßige Abteilungsleiter-Runden mit der Geschäftsführung, in denen Probleme und Prozessverbesserungen adressiert werden sollen; Feedback wird jedoch selten angenommen, sodass keine Maßnahmen folgen. Viele Entscheidungen oder Änderungen erfährt man zufällig oder über den Flurfunk – eine verlässliche, proaktive Informationsweitergabe fehlt. Parallel dazu werden immer wieder neue Ideen „von oben“ eingeführt, meist ohne Einbindung der Teams; in der Praxis verschlechtern sie Prozesse und Zufriedenheit eher, als dass sie etwas verbessern. Die Sichtbarkeit der Geschäftsführung im Alltag ist gering; wenn Präsenz, dann fast ausschließlich mit der Frage nach Buchungen/Umsatz. Kurzer Austausch auf Augenhöhe oder ein simples „Wie geht's“ findet so gut wie nicht statt.

Gehalt/Benefits

Kaum nennenswerte Zusatzleistungen: kein Wellpass, dafür ein JobBike-Angebot. Das Gehalt ist stark verhandlungsabhängig; Vereinbarungen sollten unbedingt schriftlich fixiert werden, sonst werden Absprachen teils nicht umgesetzt. Fixgehälter sind branchenüblich eher niedrig. Es gibt eine Provision, deren Höhe stark von Abteilung und Saison abhängt – von spürbar bis null.

Gleichberechtigung

Freiheiten und Regeln hängen stark von der Person ab: Manche haben deutlich mehr Spielräume, andere gar keine. In der Praxis wirkt es so, als hätten Männer öfter leichteren Zugang zu Privilegien als Frauen. Einzelne Kolleg:innen können sich alles erlauben, ohne jegliche Konsequenzen. Homeoffice wird einigen strikt untersagt, während andere es quasi nach Belieben – teils sogar aus dem Ausland – nutzen dürfen. Mit Gleichberechtigung hat das wenig zu tun.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Aufgaben mit Kunden- und Produktbezug; zur Rolle gehören Messebesuche sowie gelegentliche FAM-Trips ins Ausland. Außerdem arbeitet man an der Katalogproduktion mit.

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Arbeitgeber-Kommentar

Joachim MillerGeschäftsführer

Die in der Bewertung zum Ausdruck gebrachte Unzufriedenheit stellt eine persönliche Sichtweise dar, die auch im Zusammenhang mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen zu sehen ist. Auffällig ist zudem die inhaltliche Nähe zu einer weiteren Bewertung, was den Eindruck einer stark subjektiv geprägten Darstellung entstehen lässt.

Bedauerlich ist, dass auch hier der direkte persönliche Austausch nicht gesucht wurde. Kritik während der Beschäftigungszeit ist bei uns ausdrücklich erwünscht und wird ernst genommen – auch wenn nicht jede Anregung in jedem Fall unmittelbar umgesetzt werden kann. Letztlich kann sich jede Leserin und jeder Leser anhand der unterschiedlichen Perspektiven ein eigenes Bild machen.

Wir hoffen, dass diese Bewertung für Sie eine gewisse persönliche Erleichterung darstellt, und wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Vielfältiger, abwechslungsreicher Arbeitsbereich in familiärer Umgebung

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Schlier gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Mittelständischer Reiseveranstalter mit gutem Arbeitsklima

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Schlier gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 3 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Miller-Reisen durchschnittlich mit 2,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Dienstleistung (3,6 Punkte). 50% der Bewertenden würden Miller-Reisen als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 3 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Arbeitsatmosphäre den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 3 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Miller-Reisen als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.