3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Schöne Lage; in der Mittagspause sind Spaziergänge möglich
- Im Sommer gibt es gelegentlich Eis von der Inhaberfamilie
- Reisebonus
- Möglichkeit zur Teilnahme an FAM-Trips
- Kostenlose und ausreichend Parkplätze
- Geschäftsführung zieht sich zunehmend zurück, geringe Präsenz
- Kaum Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden
- Feedback von Kollegen wird meiner Wahrnehmung nach selten angenommen
- Umsatzzahlen scheinen die höchste Priorität zu haben
- Überfällige Anpassungen in verschiedenen Bereichen bleiben aus oder werden nicht umgesetzt
- Wertschätzung und regelmäßige Anerkennung im Alltag
- Teambuilding-Maßnahmen und strukturierter sozialer Austausch
- Konsequente Gleichberechtigung: gleiche Regeln/Privilegien für alle
- Mehr Transparenz bei Entscheidungen, Zielen und Zuständigkeiten
- Feedback ernst nehmen: zuhören, Maßnahmen ableiten und Rückmeldung geben
- Prioritäten klar setzen: nicht nur Umsatz, sondern auch Kultur und Prozesse
- Führung professionalisieren: Weiterbildung zu Kommunikation, Mitarbeiterführung und Konfliktmanagement
Guter Zusammenhalt in vielen Teams, teils auch abteilungsübergreifend; es gibt jedoch Ausnahmen – mit dem eigenen Team kann man Glück haben oder auch nicht. Aus meiner Sicht hatten Umsatzzahlen für die Geschäftsführung die höchste Priorität, das erzeugt insgesamt eine spürbare Unsicherheit.
Nach außen genießt das Unternehmen in der Branche einen guten Ruf. Intern erleben viele jedoch eine andere Realität: Zwischen Außenbild und Arbeitsalltag klafft eine deutliche Lücke – vor allem bei Führung, Kommunikation und Gleichbehandlung. Der positive Ruf spiegelt die gelebte Kultur nur bedingt wider.
Im Team gibt es eine gewisse Flexibilität bei den Uhrzeiten, solange die Bürozeiten (9–18 Uhr) abgedeckt sind. Insgesamt wird Work-Life-Balance jedoch kaum gefördert: Homeoffice ist – selbst 1 Tag pro Woche – weitgehend strikt untersagt, auch bei längeren Anfahrtswegen oder privaten Terminen. Überstunden gelten faktisch als gesetzt, um das Pensum zu schaffen; Messeeinsätze kommen obendrauf, An-/Abreisezeiten werden in der Regel nicht vergütet, selbst wenn am selben Tag noch auf der Messe gearbeitet wird. Gleichzeitig gibt es Kolleg:innen, die – aus nicht nachvollziehbaren Gründen – deutlich häufiger Homeoffice nutzen dürfen. Weil Remote kaum möglich ist und die Kernzeiten fix sind, lassen sich Arzt- und Privattermine nur schwer organisieren. Als „Kompromiss“ gilt intern: Homeoffice ohne besonderen Grund wird großzügigerweise an drei Tagen pro Jahr geduldet.
Es gibt keinerlei Weiterbildungsangebot. Der einzige Karrieresprung ist zur Abteilungsleitung.
Überwiegend guter Zusammenhalt in den Teams, teils auch teamübergreifend; einzelne Ausnahmen gibt es. Hilfsbereitschaft und pragmatische Unterstützung sind im Alltag spürbar. Gleichzeitig hat der soziale Austausch spürbar nachgelassen: Früher saß man in der Mittagspause regelmäßig zusammen, inzwischen gehen viele lieber allein bzw. nach Hause – der Austausch und der Spaß leiden. Die Geschäftsleitung nimmt diese Entwicklung kaum wahr und fördert den Zusammenhalt nicht (z. B. durch gezielte Teambuilding-Maßnahmen).
Wenn man es mehrere Jahre in diesem Unternehmen ausgehalten hat, genießt man viele Vorzüge und muss für sein Geld auch nicht mehr arbeiten. Es reicht dann nur noch anwesend zu sein.
Bei den Abteilungsleitungen ist es ein 50/50: Mit manchen arbeitet man gut zusammen, und kann auch Spaß innerhalb des Teams haben. Die Geschäftsführung macht schlechten Job: Kommunikation findet kaum statt, Feedback wird selten angenommen. Es wird immer davon geredet, dass ein stärkeres Miteinander wichtig sei, die tatsächlichen Maßnahmen bewirken jedoch das Gegenteil – das Klima kippt und die Einstellung gegenüber der Geschäftsführung verschlechtert sich weiter. Selbstreflexion fehlt: Das man selbst das Problem ist, scheint man nicht zu erkennen. Hinzu kommt die gleichzeitige Führung zweier Unternehmen, wobei der Fokus sichtbar auf dem anderen liegt. Sinnvoll wäre eine klare Priorisierung bzw. eine eigenständig präsente Geschäftsführung für dieses Haus. Und Vorsicht: Widersprechen Sie nicht der Geschäftsführung, sonst kommt sofort die Kündigung als Antwort.
Ausstattung insgesamt in Ordnung – außer man übernimmt die stark genutzte Alt-Hardware von Vorgänger:innen. Die hauseigene Software strotzt vor Fehlern und ist zudem unschlagbar langsam. Wahrscheinlich hätten wir weniger Überstunden wenn das Programm immerhin halbwegs funktionieren würde. Der eigene Hund ist unerwünscht, aber dafür kann man mit den vielen Silberfischen in den Büros spielen. Positiv: Der Hof im Grünen – im Sommer kann man die Mittagspause draußen verbringen; viele nutzen zudem die Mittagspause für einen Spaziergang.
Hierzu gibt es absolut nichts positives sagen. Es gibt regelmäßige Abteilungsleiter-Runden mit der Geschäftsführung, in denen Probleme und Prozessverbesserungen adressiert werden sollen; Feedback wird jedoch selten angenommen, sodass keine Maßnahmen folgen. Viele Entscheidungen oder Änderungen erfährt man zufällig oder über den Flurfunk – eine verlässliche, proaktive Informationsweitergabe fehlt. Parallel dazu werden immer wieder neue Ideen „von oben“ eingeführt, meist ohne Einbindung der Teams; in der Praxis verschlechtern sie Prozesse und Zufriedenheit eher, als dass sie etwas verbessern. Die Sichtbarkeit der Geschäftsführung im Alltag ist gering; wenn Präsenz, dann fast ausschließlich mit der Frage nach Buchungen/Umsatz. Kurzer Austausch auf Augenhöhe oder ein simples „Wie geht's“ findet so gut wie nicht statt.
Kaum nennenswerte Zusatzleistungen: kein Wellpass, dafür ein JobBike-Angebot. Das Gehalt ist stark verhandlungsabhängig; Vereinbarungen sollten unbedingt schriftlich fixiert werden, sonst werden Absprachen teils nicht umgesetzt. Fixgehälter sind branchenüblich eher niedrig. Es gibt eine Provision, deren Höhe stark von Abteilung und Saison abhängt – von spürbar bis null.
Freiheiten und Regeln hängen stark von der Person ab: Manche haben deutlich mehr Spielräume, andere gar keine. In der Praxis wirkt es so, als hätten Männer öfter leichteren Zugang zu Privilegien als Frauen. Einzelne Kolleg:innen können sich alles erlauben, ohne jegliche Konsequenzen. Homeoffice wird einigen strikt untersagt, während andere es quasi nach Belieben – teils sogar aus dem Ausland – nutzen dürfen. Mit Gleichberechtigung hat das wenig zu tun.
Abwechslungsreiche Aufgaben mit Kunden- und Produktbezug; zur Rolle gehören Messebesuche sowie gelegentliche FAM-Trips ins Ausland. Außerdem arbeitet man an der Katalogproduktion mit.