1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Die Technik war auf dem neuesten Stand. Es gab kostenloses Wasser und eine Kaffeemaschine.
Siehe die in der Bewertung genannten
Man sollte die Produktionszeiten und das Arbeitspensum pro Kopf einmal grundlegend überdenken. Zudem sollte man Feedback der Mitarbeiter ernst nehmen. Man tut sich und der Firma keinen Gefallen, indem man den Angestellten immer nur mehr und mehr Arbeit aufhalst. Dadurch wird die so oft auch seitens der Geschäftsführung bemängelte Arbeitsmoral erst recht nicht besser.
Ein sehr angespanntes Betriebsklima. Es wird extrem viel Druck aufgebaut. Sobald irgendwo im Unternehmen etwas nicht ganz nach Plan läuft, wird jemand gesucht, dem man den schwarzen Peter zuschieben kann. Die hohe Fluktuation in der Redaktion tut ihr übriges. Der Fehler liegt aber natürlich nie bei den Vorgesetzten oder der Geschäftsführung, sondern generell bei den Angestellten.
Dies hat sich bis heute auch nicht geändert, wie mir Kollegen, die jetzt noch da sind, berichten.
Ohne tägliche Überstunden ist das viel zu hohe Arbeitspensum gar nicht zu schaffen. Es kam oft vor, dass man sich rechtfertigen musste, wenn man einmal pünktlich gehen wollte, statt noch mehr Überstunden aufzubauen. Ein Privatleben oder Freizeit war zumindest bei mir nicht mehr vorhanden. Um Urlaub musste man geradezu kämpfen.
Absolut unterirdisch. Wegen Gehaltsanpassungen wird man über Jahre hinweg vertröstet.
Das einzige, was einen an den meisten Tagen durchhalten lassen hat, war das gute Verhältnis, dass man zu manchen Kollegen hatte.
Man wird wie ein Objekt behandelt, aus dem man noch den letzten Tropfen Leistung herausquetschen kann, wenn man noch ein bisschen mehr Druck ausübt. Meinungen und Entscheidungen werden gern täglich geändert. Auf Lob oder positives Feedback für Erfolge oder herausragende Leistungen wartet man vergebens, statt dessen sind die Führungskräfte mit Kritik immer schnell bei der Hand. Ich habe es auch erlebt, dass Kollegen bewusst gegeneinander ausgespielt werden.
Da die Redaktion ein offenes Büro ohne Türen hat und auf dem Weg in die Küche liegt, kann es mitunter sehr laut werden, so dass man sich nur schwer konzentrieren kann.
Wichtige Änderungen die eigene Position oder Aufgaben betreffend, erfährt man meist als letztes. Es gibt Lieblinge der Geschäftsführung, die über alles informiert werden, während der Rest der Belegschaft im Unklaren gelassen wird.