Erfüllender Remote-Beruf mit allen Höhen und Tiefen des Lehrerseins
Arbeitsatmosphäre
Unter den Mitarbeitenden grundsätzlich positiv, man hilft und unterstützt sich, springt füreinander ein und steht gerade für neue Teaching Assistants mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Vorgesetzten haben meist ein offenes Ohr und können unterstützen. Im Klassenverband ist die Atmosphäre natürlich sehr stark von Lern- und Prüfungserfolgen etc. abhängig, aber in der Regel entspannt und positiv
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings auf Wochen- und Monatsbasis, bei denen sich über Fortschritte und Herausforderungen up to date gehalten wird. Außerdem Feedbackgespräche in jedem Quartal, bei dem sich offen und fair mit den erbrachten Leistungen auseinandergesetzt wird (hat mir persönlich immer sehr geholfen).
Manchmal erfährt man Dinge erst auf dem letzten Drücker und hat dann nicht genug Zeit sich darauf einzustellen, das sollte verbessert werden, weil das niemandem weiterhilft.
In einem Fall hat ein(e) MA meiner Klasse Dinge versprochen, die in naher Zukunft stattfinden sollten, ohne vorher mit mir Rücksprache zu halten. Das führte dazu, dass das Versprochene nicht eingehalten werden konnte und sorgte für Unmut in meiner Klasse. Sowas geht gar nicht, war aber zum Glück nur ein Einzelfall.
Kollegenzusammenhalt
wirklich gut, gerade unter Teaching Assistants
Work-Life-Balance
Remote-Job mit all seinen Vorzügen, in der Regel feste Arbeitszeiten nachmittags, man kann aber selbst entscheiden, ob man den Unterricht etwas früher oder später anfängt und entsprechend Schluss macht
Vorgesetztenverhalten
Gut, durch die vielen Umstellungen und Herausforderungen sind sie manchmal schwer zu fassen, aber sie schaffen es meistens trotzdem, Zeit aufzubringen
Interessante Aufgaben
In erster Linie ein Lehrberuf mit vielen praktischen Elementen. Gerade als Teaching Assistant sollte man nicht nur fachlich fit sein, sondern auch viele Softskills und Geduld mitbringen. Die Praxisprojekte machen besonders viel Spaß, sind aber mMn auch am schwierigsten vorzubereiten. Hier würden klare und einheitliche Anleitungen helfen. Falls die Zeit es zulässt, kann man auch abteilungsübergreifend aushelfen.
Alles in allem aber eine erfüllende Tätigkeit, bei der man auch selbst vieles dazulernt. Es ist aber letztendlich ein Lehrberuf, mit all seinen Höhen und Tiefen, d.h. Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung abseits der Arbeitszeiten, anstrengenden Teilnehmern, Stimmungsschwankungen im Klassenverband etc. Hier stellt auch die Remote-Arbeit ein Hindernis dar, weil nonverbale Kommunikation kaum rüberkommt und man so wichtige Hinweise einfach nicht mitbekommt.
Gehalt/Benefits
nicht schlecht, aber Luft nach oben ist vorhanden
Image
Die Mitarbeitenden sind gerne bei MindRefined und sind stolz auf das, was sie tun
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen in Form von Zertifikaten (gerade die Zertifikate, die auch die Teilnehmenden absolvieren) oder Schulungen werden idR gefördert und sind gern gesehen