War mal ein super Arbeitgeber, der leider viel versäumt hat.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Modernes Büro
- gute Essensmöglichkeiten in der Nähe
- gut erreichbar
- wenig Überstunden
- Homeoffice möglich
- Arbeitszeiten im Rahmen flexibel
- Zuschuss Urban Sports und Jobrad
- in den ersten Jahren war die Stimmung eigentlich immer sehr gut und die Geschäftsführung stand immer hinter einem in schwierigen Situationen. Leider hat sich das zunehmend gedreht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- es gab jahrelang niemanden, der wirklich HR betreute und das merkt man
- es sollte eine Mitarbeiterumfrage geben, für die Stimmung des Kollegium, die aber nie kam
- kein Vertrauen
- Kolleg*innen werden in Gruppenchats angeprangert statt direkt anzusprechen
- ausgetretenen Mitarbeitern wird schlecht nachgeredet
- Jahrelange Betriebszugehörigkeit wurde nicht gewürdigt. Bei Kündigung wurde nicht mal gefragt, was die Gründe sind.
- keine Akzeptanz, dass Dinge schlecht laufen. Probleme werden weich geredet.
Verbesserungsvorschläge
- Sinnvolles Onboarding, neue Kolleg*innen werden oft ohne Plan angestellt. Teilweise gab es nichtmal ein Arbeitsgerät am ersten Tag, weil die Geschäftsführung Prozesse ignorierte.
- Vertrauen in Mitarbeitende, ohne Mikromanagement
- klare Kommunikation
- Verbesserungen umsetzen und nicht nur drüber reden. Die Geschäftsführung arbeitet zu sehr im Tagesgeschäft und nicht an internen Problemen.
Arbeitsatmosphäre
In den ersten Jahren sehr gut, mit zunehmendem Misstrauen der Geschäftsführung gegenüber der Mitarbeiter*innen, wurde die Arbeitsatmosphäre immer unangenehmer.
Work-Life-Balance
Homeoffice ist regelmäßig möglich. Arbeitszeiten sind flexibel innerhalb der Erreichbarkeiten einteilbar.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen nur auf Anfrage. Nie sinnvoll als Angebot des Arbeitgebers.
Karrierechancen gering, eigentlich bleibt man in seinem Bereich.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleg*innen halten gut zusammen, helfen sich aus schwierigen Situationen und haben auch privat häufig Kontakt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Last auf das ältere Kollegium ist enorm hoch. Vertrauen in langjährige Kolleg*innen schwindet, ohne ersichtlichen Grund.
Vorgesetztenverhalten
Unangebrachte Kommentare in Gruppenchats. Viel Micromanagement. Kritik wurde häufig persönlich genommen.
Arbeitsbedingungen
Gute Arbeitsgeräte und Home-Office-Ausstattungen.
Kommunikation
Es werden Themen besprochen, die nicht eingehalten und dauernd verschoben werden. Oft nur auf aktiver Nachfrage wurde mal ein Zwischenstand durch gegeben. Erwartungserhaltungen wurden selten klar kommuniziert.
Große Entscheidungen, wie einen Firmenverkauf werden nicht klar angesprochen, sondern umschrieben mit den Worten "Gruppenbeitritt". Nur auf Nachfrage, wurde teilweise klartext gesprochen.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliches Gehalt. Man muss sich sehr stark für eine Standardgehaltserhöhung rechtfertigen. Auch wenn man jahrelang keine Erhöhung erhalten hat.
Es wurde über ein Jahr nach einem HVV Zuschuss gefragt, der immer nur geprüft wurde. Ohne Ergebnisse.
Ein Mal im Monat gab es Essen vom Arbeitgeber, auch abwechslungsreich.
Vermögenswirksame Leistungen, von denen keiner weiß und man nur dann bekommt, wenn man sie einfordert.
Betriebliche Altersvorsorge vorhanden.
Jobrad möglich. Urban Sportsclub Zuschuss.
Interessante Aufgaben
IT-Systemhausbedingt ist das Aufgabenfeld sehr umfangreich und wenig monoton. Man konnte sich auch viele Themen aneignen und selbstständig daran arbeiten.