Achtung, kein gutes Klima.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nette und engagierte Kolleg*innen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlbesetzung in der Geschäftsführung. Diese wäre in der freien Wirtschaft oder auch in der kirchlichen Verwaltung sicher gut, in einem Werk das 'Mit den Menschen' ist leider nicht.
Verbesserungsvorschläge
Abteilungsübergreifende Lösungen suchen.
Keine Pseudo-Mitbestimmung, stattdessen klare Kommunikation.
Einen Nordstern/ ein Vision für die nächsten Jahre haben.
Arbeitsatmosphäre
Starke Umstrukturierungen und Rückgang der verfügbaren Mittel, Unsicherheit für Beschäftigte. Unsichere Zeiten und keine klare Vision der Geschäftsführung.
Image
Katholisch Christlich, ist nicht für jeden etwas. Historisch eine progressive Ausrichtung / Verwurzelung in der katholischen Soziallehre. Hier in den letzten Jahren eine Befremdung bei Partnern,ob einer Orientierung an Marktlogiken.
Work-Life-Balance
Dienstreisen werde pauschal mit 9 Stunden pro Tag abgegolten. Besuche in Partnerländer haben real deutlich höhere Arbeitszeiten.
In der Zentrale ok. Bis zu 50% Home-Office.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorgesehen. Hire & fire. Regelmäßig gehen gute und engagierte Leute.
Gehalt/Benefits
Ok, für die Branche. Vorsicht mit zu vielen Überstunden, verfallen wenn sie nicht genommen werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bei den Partnern im globalen Süden verlangt, im Haus nur Lippenbekenntnisse.
Kollegenzusammenhalt
Noch trotz der Umstände viele tolle engagierte Leute auf der Arbeitsebene.
Umgang mit älteren Kollegen
Ok
Vorgesetztenverhalten
Schwierig. Ein Werk, dass sich in der katholische Soziallehre begründet, sollte Menschen mehr auf Augenhöhe begegnen.
Arbeitsbedingungen
Altes Gebäude, aber es wird gerade renoviert.
Kommunikation
Mitbestimmung war immer eine der Stärken des Hauses. Die Geschäftsleitung will jetzt eine NRO wie ein 'modernes' Unternehmen führen. Homöopathische Mitbestimmung und dann Top down Entscheidungen.
Gleichberechtigung
Ok
Interessante Aufgaben
Die verblieben (aufgrund der rückgängigen Mittel) Partner im globalen Süden sind großartig und machen eine bewundernswerte Arbeit und es ist toll hier mit ihnen Menschen zu unterstützen.
Die administrative Arbeit drum herum ist trocken. Dies ist größtenteils der Bundesfinanzierung geschuldet. Es werden leider wenige Anstrengungen getroffen, hier andere Finanzierungsquellen zu erschließen oder mit innovativen Projekten neues auszuprobieren.