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Misereor
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4 von 27 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Achtung, kein gutes Klima.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Misereor in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette und engagierte Kolleg*innen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlbesetzung in der Geschäftsführung. Diese wäre in der freien Wirtschaft oder auch in der kirchlichen Verwaltung sicher gut, in einem Werk das 'Mit den Menschen' ist leider nicht.

Verbesserungsvorschläge

Abteilungsübergreifende Lösungen suchen.
Keine Pseudo-Mitbestimmung, stattdessen klare Kommunikation.
Einen Nordstern/ ein Vision für die nächsten Jahre haben.

Arbeitsatmosphäre

Starke Umstrukturierungen und Rückgang der verfügbaren Mittel, Unsicherheit für Beschäftigte. Unsichere Zeiten und keine klare Vision der Geschäftsführung.

Image

Katholisch Christlich, ist nicht für jeden etwas. Historisch eine progressive Ausrichtung / Verwurzelung in der katholischen Soziallehre. Hier in den letzten Jahren eine Befremdung bei Partnern,ob einer Orientierung an Marktlogiken.

Work-Life-Balance

Dienstreisen werde pauschal mit 9 Stunden pro Tag abgegolten. Besuche in Partnerländer haben real deutlich höhere Arbeitszeiten.
In der Zentrale ok. Bis zu 50% Home-Office.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorgesehen. Hire & fire. Regelmäßig gehen gute und engagierte Leute.

Gehalt/Benefits

Ok, für die Branche. Vorsicht mit zu vielen Überstunden, verfallen wenn sie nicht genommen werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei den Partnern im globalen Süden verlangt, im Haus nur Lippenbekenntnisse.

Kollegenzusammenhalt

Noch trotz der Umstände viele tolle engagierte Leute auf der Arbeitsebene.

Umgang mit älteren Kollegen

Ok

Vorgesetztenverhalten

Schwierig. Ein Werk, dass sich in der katholische Soziallehre begründet, sollte Menschen mehr auf Augenhöhe begegnen.

Arbeitsbedingungen

Altes Gebäude, aber es wird gerade renoviert.

Kommunikation

Mitbestimmung war immer eine der Stärken des Hauses. Die Geschäftsleitung will jetzt eine NRO wie ein 'modernes' Unternehmen führen. Homöopathische Mitbestimmung und dann Top down Entscheidungen.

Gleichberechtigung

Ok

Interessante Aufgaben

Die verblieben (aufgrund der rückgängigen Mittel) Partner im globalen Süden sind großartig und machen eine bewundernswerte Arbeit und es ist toll hier mit ihnen Menschen zu unterstützen.
Die administrative Arbeit drum herum ist trocken. Dies ist größtenteils der Bundesfinanzierung geschuldet. Es werden leider wenige Anstrengungen getroffen, hier andere Finanzierungsquellen zu erschließen oder mit innovativen Projekten neues auszuprobieren.

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Puls

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Fairer Arbeitgeber

4,5
Empfohlen
Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Misereor in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Faire Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, Home Office-Möglichkeiten. Work-Life-Balance möglich. Verständlichkeit seitens der Abteilungsleiter:innen.

Verbesserungsvorschläge

Viele Prozesse könnten effizienter laufen. Alles ist noch ein bisschen altmodisch. Mehr in Schulungen investieren, damit alle Mitarbeitenden technisch gesehen auf einem Stand sind.

Work-Life-Balance

Bis zu 50% Homeoffice ist möglich

Gehalt/Benefits

Sehr gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Verkauf von fairem Kaffee & Schokolade, kein Fleisch bei Veranstaltungen

Umgang mit älteren Kollegen

Der Großteil der Belegschaft ist 40+

Vorgesetztenverhalten

Fair

Kommunikation

Man duzt sich untereinander


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber für Vielfältigkeit

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Misereor in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gutes Gehalt, Förderung engagierter Mitarbeiter, Gesundheitsmanagement, Tarifvertrag

Verbesserungsvorschläge

Sich auf ein paar Themen beschränken, die Themenvielfalt ist zu groß, Büros moderner gestalten, neuere Technik, Kantine

Arbeitsatmosphäre

Mitarbeiter*innen sehr nett und aufgeschlossen, Wertschätzung der Abteilungsleiter*innen durch regelmäßigen Austausch
MISEREOR legt viel wert auf die Mitarbeitervertretung (Betriebsrat) der die Stimmen der Mitarbeiter*innen vertritt. Es gibt viele Beratungsangebote.

Image

Katholische Kirche, Zugehörigkeit. MISEREOR möchte sich aktiv für bestimmte Themen wie LGBTQ+ stark machen und vertritt diese Meinung auch sehr im Haus.

Work-Life-Balance

Misereor hat eine 50%+ Regelung. Das bedeutet man sollte mindestens 50% pro Woche im Büro sein, man darf aber auch mehr da sein. Die Regelung ist nicht auf einen genauen Zeitraum bestimmt, man befindet sich noch in der "Reflexionsphase aus Corona". Deshalb kann man grundsätzlich auch mehr als 50% pro Woche zuhause arbeiten, wenn man das monatlich oder jährlich wieder durch die Arbeit im Büro ausgleicht. Das wird nicht so eng gesehen. Auch Arbeiten mobil im Zug oder auch Urlaub/Ausland etc. ist möglich, falls man Internet hat. Das Büro hat Mo-Fr von 7-19 Uhr geöffnet und mobil kann Mo-Fr zwischen 6-22 Uhr und am Samstag zwischen 8-16 Uhr gearbeitet werden. Samstags arbeitet aber kaum jemand. Es gibt keine Kernarbeitszeit, die meisten sind aber zwischen 10-16 Uhr im Büro anwesend. Pausen können auch länger als 30 Minuten gemacht werden. Jede Mitarbeiterin kann die Arbeitszeiten nach privaten Terminen planen. Arzttermine, Kinder abholen, alles ist zwischen den Arbeitszeiten möglich.

Karriere/Weiterbildung

Einige Weiterbildungsangebote, allerdings befähigen diese nur bedingt zum Aufstieg

Gehalt/Benefits

Gehalt überdurchschnittlich, fördern auch junge Mitarbeiter*innen, um auf sehr guten Positionen zu arbeiten, wenn die Motivation da ist

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt: Mehr Schein als sein, Arbeitgeber ist sehr sozial

Kollegenzusammenhalt

Kommt drauf an in welcher Abteilung. Je nach Abteilung sehr guter Zusammenhalt, teilweise alle gegen einen.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch ältere Mitarbeiter*innen werden eingestellt, aber auch viele neue jüngere Mitarbeiter*innen. Es ist eine gute Mischung. Ältere Kolleg*innen werden hinsichtlich ergonomischer Arbeitsplätze auch zudem unterstützt.

Vorgesetztenverhalten

Manchmal etwas parteiisch, sonst gut. Versuchen Konflikte zu vermeiden, führen jedes Jahr Gespräche

Arbeitsbedingungen

Jede Mitarbeiter*in bekommt mittlerweile einen Laptop und kann mit Dockingstation arbeiten. Diensthandys haben auch einige Mitarbeiter*innen. Höhenverstellbare Tische werden ausgegeben, gute Bürostühle, Beleuchtungskonzept wird beachtet, Raumtemparaturen werden geprüft. Fenster sollen getauscht werden. Es gibt eigene Haustechniker, die sich um Umräumarbeiten im Haus kümmern, damit niemand schwer heben muss.

Kommunikation

Durch viele Personen im Home Office etwas schwieriger geworden, funktioniert trotzdem mit Teams gut und so hat auch jeder ihre Freiheiten bzgl. Arbeitsort

Gleichberechtigung

Sehr viele Frauen, Kollegen werden egal welches Geschlecht sie haben gleich bezahlt


Interessante Aufgaben

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„Wir sind die Guten“

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Misereor in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeit teils sinnvoll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hierarchisch. Teils sehr ideologische Positioben, die nicht weiter hinterfragt werden. Bewegt sich in unreflektierter Blase und kreist um sich selbst, auch wenn permanent das Gegenteil behauptet wird.
Mitarbeiterbeteiligung an Entscheidungen wird lediglich sehr zeitaufwändig suggeriert.

Arbeitsatmosphäre

Ist meist ok. Durchschnittlich. Für viele - leider typisch kirchlicher Arbeitgeber - sind pseudo-harmonische Kuschelkreise wichtig: „wir sind eine Familie“

Image

Großen Teilen kaum bekannt, Image als kirchliches Hilfswerk in vielen Kreisen eher negativ, bei politisch am globalen Süden Interessierten positiv.

Work-Life-Balance

Relativ zögerlich mit Honeoffice-Regelungen, Mehrarbeit kann später abgebaut werden, Gleitzeit.

Karriere/Weiterbildung

Kaum möglich. Wird nicht gefördert.

Gehalt/Benefits

Job Ticket. Betriebsrente.
Gehalt in vielen Bereichen eher unterdurchschnittlich, Geschäftsführung verdient dagegen überdurchschnittlich, sich gemessen am eigenen Anspruch, an der Seite der Armen zu stehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Dienstwagen. Fahrten sind vorzugsweise mit der Bahn zu machen. Keine Bewirtung mit Fleisch. CO2 Kompensation aller Fahrten ist hingegen Augenwischerei und Greenwashing.

Kollegenzusammenhalt

Grüppchenbildung, oft intrigant, aber auch einige sehr faire und gute Arbeitsbeziehungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es lassen sich schon Formen von Altersdiskriminierung beobachten, gegenüber Kollegen, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand wechseln oder ehemaligen noch ehrenamtlich tätigen Kollegen. Oft lässt man sie machen, aber ohne sie noch ernst zu nehmen. Dritten gegenüber wird dann schon offen gesprochen, wie man den gesamten Arbeitsbereich dann doch mal umgestalten müsste.

Vorgesetztenverhalten

Hierarchisch. Intransparent. Ebenen ganz strikt getrennt. Konflikte werden meist nicht offen angesprochen, oft ausgesessen.

Arbeitsbedingungen

Büros müssen, auch bei anspruchsvollen Aufgaben, geteilt werden. Uralte, teils nicht zweckmäßige Ausstattung, hässliche Möbel, hinkt technisch und IT-mäßig stets einige Jahre hinterher, das kostet Zeit.

Kommunikation

Ist natürlich von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich - hier sehr intransparent. Oft nicht nachvollziehbar, wie Entscheidungen getroffen werden. Keine klaren Anweisungen und Positionen. Konflikte werden ausgesessen.

Gleichberechtigung

In der Mehrheit weibliche Beschäftigte. Führungsebene rein männlich besetzt.

Interessante Aufgaben

Vielseitige Aufgaben, die oft Sinn machen.

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