...et ist nun wirklich nich allet schlecht. :)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich arbeite gerne für dieses Unternehmen. Für mich fühlt es sich nach einem Arbeitgeber mit Vision an, der sich auch für wichtige gesellschaftliche und politische Themen stark macht – wie Prävention, Frauengesundheit oder Umweltschutz. Die mkk hat und zeigt Haltung und das ist für mich persönlich ein großer Pluspunkt.
Verbesserungsvorschläge
Vor allem die Themen Führung und Gehalt...
Arbeitsatmosphäre
Ich empfinde die Arbeitsatmosphäre insgesamt als angenehm. Klar, es gibt – wie wahrscheinlich überall – Kolleg:innen, mit denen man besser klarkommt als mit anderen, aber unterm Strich habe ich den Eindruck, dass der Umgang miteinander respektvoll ist. Gerade auch teamübergreifend wirkt vieles sehr kollegial und wohlwollend, was ich persönlich sehr schätze.
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Viele der vergangenen sehr schlechten Kommentare sind vermutlich stark auf eine bestimmte Führungskraft auf hoher Ebene zurückzuführen, die diesem Unternehmen und vor allem den Mitarbeitenden absolut nicht gut tat. Diese Personalentscheidung wurde kürzlich wieder verändert und ein regelrechter Seufzer der Erleichterung ging durch das gesamte Unternehmen.
Aber natürlich haben wir Personalmangel. Und demzufolge auch einen enormen Workload - überall. Natürlich haben wir Vertriebsdruck, weil am Ende nur Wachstum unser aller Jobs sichert. Und ja, es geraten dadurch auch immer mehr Kolleg:innen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und leider auch darüber hinaus. Ich bemerke aber auch, wie man sich im Hintergrund bemüht, Entlastung durch z.B. Digitalisierungsprozesse und/ oder neue Programme zu schaffen. Das klappt nicht von heute auf morgen oder gar ohne "Umgewöhnungs- oder Veränderungs-Schmerz", aber wir haben bspw. auch einen großartigen IT-Support und manchmal darf man sich vielleicht auch einfach mal selbst reflektieren und sich abgewöhnen, chronisch alles schlecht zu finden und zu meckern. Das kann auch zu einer ungesunden Angewohnheit werden.
Work-Life-Balance
Für mich persönlich passt die Work-Life-Balance gut. Durch Gleitzeit und Homeoffice habe ich genug Flexibilität, um meinen Alltag so zu gestalten, wie es für mich funktioniert. Ich habe auch sehr spontan die Möglichkeit Urlaub oder Gleittage zu nehmen. Ich sehe aber auch, dass das stark vom Bereich abhängt – in der Kundenberatung ist das Ganze deutlich weniger flexibel. Die Wiedereinführung von zwei Präsenztagen finde ich grundsätzlich nachvollziehbar, weil es durchaus den Austausch fördert. Gleichzeitig bedeuten sie für manche natürlich wieder mehr Fahrzeit, was gerade mit Familie nicht immer leicht zu organisieren ist.
Gehalt/Benefits
Beim Gehalt muss man ehrlich sagen: Reich wird man hier nicht. Es reicht, um irgendwie über die Runden zu kommen, aber im Branchenvergleich liegt die mkk im unteren Drittel. Durch Fusionen gibt es außerdem teilweise große Unterschiede in der Bezahlung. Das ist für die Mitarbeitenden, welche die regulären mkk-Tariflöhne erhalten, mitunter wirklich schmerzhaft. Dennoch gibt es einige zusätzliche Benefits. (u.a. betriebliche Altersvorsorge, 100% Kostenübernahme von Coachings über das Fürstenberg Institut (auch für private Themen), Leasing/Rabatt für hochwertige Technik über den "Technikshop", Umwandlung des 13. Gehalts in zusätzliche Urlaubstage, etc.pp) Das sollte nicht unerwähnt bleiben.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe den Eindruck, dass langjährige Mitarbeitende aktuell eher wenig sichtbar gewürdigt werden – oft bleibt es bei einer kurzen Anerkennung im Intranet. Gerade bei sehr langer Betriebszugehörigkeit (z. B. 20 Jahre und mehr) würde ich mir wünschen, dass das stärker honoriert wird, zum Beispiel durch einen zusätzlichen Urlaubstag oder ähnliche kleine, aber wertschätzende Gesten.
Ich finde, dass nur wenig Rücksicht auf Altersunterschiede und damit einhergehende Bedürfnisse, Arbeitspensum und Belastungsgrenzen genommen wird.
Vorgesetztenverhalten
Beim Thema Führung sehe ich noch Luft nach oben. Es gibt definitiv gute Beispiele, aber auch einige Vorgesetzte, die eher antiquiert führen und nicht wirklich auf Augenhöhe. Teilweise wird mit viel Druck gearbeitet, Konkurrenzdenken innerhalb des Teams versucht zu schüren und kritisches Feedback kommt nicht überall gut an.
Was mir persönlich auch fehlt, ist mehr Unterstützung bei der individuellen Weiterentwicklung. Gerade wenn es um Fortbildungen oder neue Perspektiven geht, hängt vieles davon ab, ob es gerade ins eigene Team/ in den eigenen Bereich passt und wenn nicht, liegen da plötzlich einige Steine im Weg – und das ist schade.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen finde ich ehrlich gesagt richtig gut. Über das Intranet wird man regelmäßig informiert, und das auch so aufbereitet, dass man es gerne liest und nicht nur überfliegt.
Besonders positiv finde ich die regelmäßigen Austauschtermine mit unserer Vorständin. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass sich bei einem Unternehmen dieser Größe regelmäßig Zeit genommen wird, um Mitarbeitenden transparent Rede und Antwort zu stehen – und das ohne vorbereitete Skripte, sondern wirklich offen und dialogorientiert. Kritik kann hier meinem Empfinden nach ohne negative Konsequenzen geäußert werden und wird darüber hinaus auch ernst genommen.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass nicht alle Mitarbeitenden (z. B. in der Kundenberatung) aufgrund ihrer Arbeitszeiten an diesen Terminen teilnehmen können.
Interessante Aufgaben
Mein persönlicher Arbeitsbereich ist sehr vielfältig und ich kann immer mal etwas Neues ausprobieren, die mkk steht für mich auch sehr dafür neue Wege zu gehen. Aber es kommt natürlich auf den Bereich an, in der Sachbearbeitung ist beispielsweise vermutlich weniger Raum dafür. Logischerweise. ;)