7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich war von Mitte Mai bis Mitte November 2024 bei MLS Safety tätig, bevor ich zwei Wochen vor Ende der Probezeit gekündigt wurde, trotz eines laut Vertrag unbefristeten Arbeitsverhältnisses. Faktisch war die Stelle jedoch nur als Überbrückung gedacht, da die vorherige Mitarbeiterin aus dem Mutterschutz zurückkehrte. Transparenz sieht anders aus.
Die Arbeit selbst hat mir Freude bereitet. Ich wurde gut in meinen festen Kundenstamm eingearbeitet, erhielt zunehmend anspruchsvollere Aufgaben und bekam von Kollegen im Innen- wie im Außendienst regelmäßig positives Feedback für meine Arbeitsweise. Mehrfach wurde mir bestätigt, dass meine Arbeit effizienter sei als die langjähriger Mitarbeiter. Auch abteilungsübergreifend war das Verhältnis zu Kollegen positiv, entsprechend offen gingen viele mit mir um.
Problematisch waren jedoch die internen Strukturen und der Umgang mit Mitarbeitern:
Ungleichbehandlung: Während bei mir Toilettengänge kritisch hinterfragt und getrackt wurden, konnten andere Mitarbeiter unbegrenzt Raucherpausen machen, sich frei ihre Arbeitszeit einteilen und verbrachten regelmäßig Stunden außerhalb des Büros – ohne Konsequenzen.
Betriebsrat & Doppelmoral: Beschwerden über diese offensichtlichen Missstände wurden vom Betriebsrat abgetan. Statt Gleichbehandlung zu fördern, hieß es sinngemäß, dass „Herumlaufen und Interaktion mit anderen Abteilungen das Arbeitsklima fördern“. Für neue Mitarbeiter wirkt das wie ein Freifahrtschein für einzelne „Büro-Nomaden“.
Zwischenmenschlicher Umgang: Kollegen wiesen mich darauf hin, dass der Ton mir gegenüber nicht korrekt sei – selbst Personen im Homeoffice bemerkten dies. Trotzdem wurden Rückmeldungen meinerseits an den Standortleiter nicht ernst genommen.
Doppelte Standards: Während ich gewissenhaft arbeitete und meine Aufgaben sauber erledigte, wurden andere Mitarbeiter, die eher durch Abwesenheit glänzten, geschützt. Kritik daran führte eher zu Nachteilen für mich.
Schlussendlich wurde mir im Mitarbeitergespräch mitgeteilt, dass man meine Ehrlichkeit zwar schätze, es aber „seitens Arbeitgeber nicht passe“. Eine Begründung, die in ihrer Beliebigkeit alles und nichts aussagt und den wahren Grund (Rückkehr der alten Mitarbeiterin) verschleiert.
Fazit:
MLS Safety wirbt nach außen mit Professionalität, intern herrschen jedoch Vetternwirtschaft, Doppelmoral und fehlende Transparenz. Engagement und Leistung werden nicht honoriert, sondern ausgebremst. Wer eine faire und gleichbehandelnde Unternehmenskultur sucht, wird hier enttäuscht.
Positiv bleibt einzig zu erwähnen: die Arbeit an sich war spannend, und viele Kollegen im Tagesgeschäft sind offen und freundlich.
Es gibt gute Dinge auch da ehrlich zu sein
Wird sehr schlecht bezahlt
Es gibt überhaupt keine Chance sich in der Firma entwickeln.
Es gibt nur paar Leute die für jede alles da sein und der Rest bekommt keine Möglichkeiten sich zeigen oder entwickeln..
Ehrlich und direkt
Zurückhaltend
Kommunikation
Homeoffice Regelungen können flexibler gewährt werden, soziale Leistungen (zB betriebliche Altersvorsorge) sind zu wenig
Umgang mit Angestellten im Krankenstand.
Bessere Strukturen schaffen für alle betrieblichen Abwicklungen