5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten ist sinnvoll und vielseitig.
Besonders positiv sind die vielen engagierten, fachlich kompetenten und menschlich wertvollen Kolleginnen und Kollegen, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit viel Herzblut arbeiten.
Die größte Schwäche ist der Umgang mit Mitarbeitenden. Wer funktioniert und in das gewünschte Bild passt, wird gebraucht; wer unbequem wird, widerspricht oder nicht mehr ins Konzept passt, kann sehr schnell zum Problem werden.
Menschen dürfen in einem sozialen Unternehmen niemals wie austauschbare Gegenstände behandelt werden, die man benutzt, solange man sie braucht, und anschließend wegwirft.
Genau hier besteht der größte Widerspruch zwischen dem sozialen Anspruch des Unternehmens und dem tatsächlichen Umgang mit seinen eigenen Mitarbeitenden
Das Unternehmen braucht dringend frischen Wind, neue Perspektiven und einen echten Führungswechsel!!!
Die oberste Führungsebene sollte die Zügel auch einmal loslassen, Verantwortung abgeben und jüngeren Führungskräften mit modernen Ideen Raum geben. Alte Strukturen und persönliche Machtkonzentration verhindern Entwicklung.
Mobbing und wiederholte Demütigungen dürfen nicht toleriert oder jahrelang hingenommen werden, nur weil die betreffenden Personen in Führungspositionen sitzen.
Es braucht eine Führungskultur, die auf Respekt, Vertrauen, Professionalität und echter Mitarbeiterorientierung basiert.
Die Unternehmenskultur ist stark von Hierarchien, persönlicher Sympathie und Anpassung an die Vorstellungen der Führungsebene geprägt.
Wer eine andere Meinung vertritt, kritisch hinterfragt oder eigene fachliche Vorstellungen einbringt, muss mit erheblichen Nachteilen rechnen. Mitarbeitende sollten als Menschen mit eigener Persönlichkeit und Kompetenz gesehen werden – nicht als austauschbare Arbeitskräfte.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als sozial engagierter und professioneller Arbeitgeber. Dieses Bild wird durch interne Führungsprobleme und den teilweise wenig wertschätzenden Umgang mit Mitarbeitenden erheblich geschwächt.
Die Arbeitszeiten sind grundsätzlich vereinbar mit dem Privatleben. Eine erhebliche psychische Belastung entsteht jedoch dort, wo Mitarbeitende dauerhaft mit Konflikten, Unsicherheit, Druck oder mangelnder Wertschätzung umgehen müssen.
Gesundheit sollte nicht erst dann ernst genommen werden, wenn Mitarbeitende bereits völlig erschöpft sind.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden, führen aber nicht automatisch zu echten Entwicklungsperspektiven. Für beruflichen Aufstieg sollten nachvollziehbare fachliche Kriterien gelten und nicht persönliche Nähe, Loyalität oder die Bereitschaft, bestehende Strukturen kritiklos mitzutragen.
Die vorhandenen Benefits sind grundsätzlich OK. Gute Zusatzleistungen können jedoch keine Defizite bei Führung, Wertschätzung und Arbeitskultur ausgleichen.
Gerade von einem sozialen Arbeitgeber sollte auch ein verantwortungsvoller und wertschätzender Umgang mit vorhandenen Ressourcen selbstverständlich sein.
Dass übrig gebliebenes Essen aus der Kinderverpflegung eher weggeworfen als den Mitarbeitenden angeboten wird, während in der Zentrale kostenlos frisch gekochtes Essen zur Verfügung steht, vermittelt ein fragwürdiges Bild von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist überwiegend gut. Viele hilfsbereite, engagierte und fachlich kompetente Mitarbeitende halten zusammen und fangen dadurch vieles auf, was auf Führungsebene nicht funktioniert.
Langjährige Mitarbeitende werden nicht entsprechend ihrer Erfahrung und Kompetenz behandelt. Wer viele Jahre engagiert gearbeitet hat, sollte nicht plötzlich als austauschbar gelten, sobald er unbequem wird oder nicht mehr in die Vorstellungen der Führung passt.
Hier besteht der größte Handlungsbedarf!!! Einige Führungskräfte treten persönlich, herablassend und teilweise einschüchternd auf; auch Anschreien und ein unangemessener Ton sind keine Seltenheit.
Besonders problematisch ist, wenn solche Verhaltensweisen über Jahre bekannt sind und trotzdem keine Konsequenzen folgen. Führung bedeutet Verantwortung, Respekt und Vorbildfunktion – nicht Machtausübung.
Im zentralen Büro werden für die Führungsebene sehr angenehme und hochwertige Arbeitsbedingungen geschaffen: klimatisierte Räume und ein gepflegtes Arbeitsumfeld.
In den Einrichtungen vor Ort wird deutlich weniger Wert auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden gelegt. Der teilweise extreme Lärm, Chaos und Personalmangel in den Betreuungseinrichtungen wird nicht ausreichend ernst genommen und kann zeitweise kaum erträglich sein.
Dazu kommen ein hoher Krankenstand und die damit verbundene Belastung durch häufige Vertretungen. Diese deutliche Diskrepanz zwischen Zentrale und Einrichtungen ist auffällig.
Die Kommunikation mit Vorgesetzten ist überhaupt nicht transparent und nicht auf Augenhöhe. Kritik und unterschiedliche Meinungen werden teilweise eher als Störung denn als Chance für einen konstruktiven Austausch behandelt. Es braucht mehr Offenheit, klare Kommunikation und den Mut, auch unangenehme Themen ehrlich anzusprechen
Gleichbehandlung und gleiche Maßstäbe sind nicht selbstverständlich. Persönliche Sympathien, familiäre Beziehungen und persönliche Nähe zur Führungsebene spielen eine auffällig große Rolle und können den Umgang mit Mitarbeitenden sowie berufliche Chancen beeinflussen. Für ein professionelles Unternehmen wären transparente Strukturen und nachvollziehbare Kriterien für alle Mitarbeitenden notwendig.
Familien- und persönliche Beziehungen spielen im Unternehmen eine auffällig große Rolle – bis hin zu Führungs- und Schlüsselpositionen.
Dadurch entsteht der Eindruck, dass persönliche Nähe teilweise wichtiger sein kann als ausschließlich fachliche Kriterien.
Ein professionelles Unternehmen sollte transparente Strukturen und nachvollziehbare Kriterien für Verantwortung, Einfluss und berufliche Entwicklung schaffen.
Die Aufgaben im sozialen Bereich sind vielseitig, anspruchsvoll und fachlich sehr interessant. Die direkte pädagogische Arbeit mit Kindern bietet viele Möglichkeiten, Entwicklung zu fördern und wirklich etwas zu bewirken.
Leider scheint der Begriff „pädagogische Freiheit“ in Teilen der Führungsebene völlig unbekannt zu sein. Eigenständige fachliche Entscheidungen und neue pädagogische Ansätze werden nicht als Stärke, sondern teilweise als Problem betrachtet. Gerade in einem pädagogischen Arbeitsfeld sollte professionelle Eigenständigkeit selbstverständlich sein.
Kompetente Führungskräfte einsetzen
angemessene Bezahlung
siehe Punkte bei Vorgesetztenverhalten
Die Einstellung der meisten Mitarbeiter/innen: Uns geht es ja eigentlich ganz gut hier. Ich will mich ja nicht beschweren, anderenorts ist es auch nicht besser.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden nach Sympathien vergeben.
Es kommt, wie überall, stark auf das Team an.
Hinterfragen von Entscheidungen wird gerne mal als Arbeitsverweigerung aufgenommen. Man wird solange freundlich behandelt, wie man den Vorstellungen der Leitung folgt. Äußert man Zweifel oder Probleme in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Familien, Kindern oder Jugendlichen wird es einem im Nachhinein als "Nichtkönnen" oder als nicht belastbar sein ausgelegt.
Freiheit in der Gestaltung mit flexiblen Arbeitszeiten Hunde sind willkommen
Keine Grenzen in den Privatbereich
Nicht größer zu werden und auf das wesentliche zu konzentrieren