Verkommt zur Bürokratiemaschine
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt…
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
… das nicht angepasst wird. Zumindest in meiner Abteilung nicht. Es gibt zur Zeit null das Gefühl, in einem gut laufenden Unternehmen zu arbeiten. Im Gegenteil.
Verbesserungsvorschläge
Denkt mal wieder selbst. Auch an den eigenen Markt. Hübsch, sich mit internationalen Marken zu messen. Wenn die Kunden (Autohändler) entsprechend aufgestellt wären. So ist es nur noch schröpfen.
Arbeitsatmosphäre
Angespannt. Zahlen, zahlen, zahlen. Null Entscheidungsfreiraum, ständiges Rechtfertigen, mehr Meetings als tatsächliche Arbeitszeit. Es ist mental herausfordernd weil sich am laufenden Band neue Prozesse zu ohnehin schon mordskomplexen Prozessen hinzugesellen ohne das Ergebnis zu verbessern. Im Endeffekt dauert alles bis zu fünfmal länger als der gleiche Prozess 2025 vs 2018, als ich bei mobile anfing. Das kann es nicht sein. Vendor onboarding: 10 Wochen. Zahlungsziel für selbige: 60 Tage. Was soll das?
Image
Ich vermeide es inzwischen zu sagen, dass ich bei mobile.de angestellt bin. Es ist mir peinlich.
Work-Life-Balance
Man bekommt Privat- und Berufsleben super unter einen Hut.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Weiterbildungsbudget. Dieses wird aber kritisch hinterfragt und jede Initiative, es zu nutzen, vom aktuellen Interimschef geblockt.
Gehalt/Benefits
Gehalt sehr fair aber ohne Aussicht auf Anpassung oder Aufstiegsmöglichkeiten. Es werden lieber externe Freelancer eingesetzt, die weder von Autos noch von e-commerce Plan haben. Man hat wegen fehlerhafter Perspektive wenig Lust auf Initiative und absolut nicht das Gefühl, vom extremen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens irgendwas zu haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Initiativen wie die E-Bike-Sparte wurden mit viel Gloria gestartet um sie dann am langen Arm verhungern zu lassen. Greenwashing per excellence.
Kollegenzusammenhalt
War schon mal ausgeprägter aber das Grundteam hält nach wie vor gut zusammen. Ich bin skeptisch, dass das so bleibt.
Vorgesetztenverhalten
Interessieren sich nur für sich und ihre Ziele. Entweder spielst du das mit oder nicht. Ist aber auch egal, denn 1:1 finden ebenso wenig statt wie Feedbackrunden.
Arbeitsbedingungen
Sehr flexibel, Remote möglich. Aber der schönen „Kultur“ wegen soll es bald wieder ins „Office“ gehen. Um dann in virtuellen Meetings zu sitzen. Weil es nicht genug Räume oder einzelne Mitarbeiter sich Riesenräume für sich buchen.
Kommunikation
Unterirdisch. Ab und zu gibt es ein Videoupdate, hier und da All-Hands, wo alle sich komplett feiern und deren Inhalte eine Mail hätten sein können. Aber ganz wichtig, dass alle dafür im „Office“ zu sein haben. Wegen der Kultur und so.
Interessante Aufgaben
Es geht nur noch um Erfüllung von Zahlen. Kreativarbeit überlässt man den zig Agenturen. Die man mit Füßen tritt weil immer wieder nachverhandelt wird. Aktuell wird mit Partnern nicht mehr auf Augenhöhe umgegangen. Das war mal anders.