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Lieber nicht

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Mainz gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wirklich nicht gut. Man wird konstant abgehetzt und zu mehr Produktivität angetrieben. In den stressigsten Zeiten wird erwartet, dass man permanent durchpowert und 150% gibt - und das bei einem unterirdischen Gehalt. Führungskräfte wirken auf den ersten Blick nett, zeigen dann aber, dass sie nicht nur launisch sind, sondern das Arbeitsrecht regelmäßig aushebeln bzw. zurechtbiegen, wie es ihnen passt. Es ist eine undankbare, körperlich wie emotional auslaugende Arbeit.

Work-Life-Balance

Nach der Arbeit ist man leider oftmals so fertig, dass gar nichts mehr geht. In Vollzeit hat man selten ein Wochenende frei, da der Laden am Samstag auch besetzt sein muss.

Gehalt/Benefits

Zutiefst niedriges Gehalt bei hohen Erwartungen

Kollegenzusammenhalt

An sich warne die meisten Kolleginnen ultra lieb, insbesondere die einfachen Mitarbeiterinnen bzw. die auf unterster Ebene. Es gab jedoch welche in unteren Führungspositionen, die sowohl nach oben schleimen und buckeln als auch nach unten Arbeit abgeben, die sie selbst machen müssten. Oder die sogar versuchen, dich mit irgendwas dranzukriegen, wenn sie Angst haben, dass du besser darstehen könntest. Zudem sind die P&C-Verkäufer in der Regel überheblich und behandeln die Lagerleute von oben herab. Es gibt allerdings auch einzelne Ausnahmen im Verkaufsteam, mit Leuten, die ultra lieb sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Zumindest der Umgang mit älteren Kolleginnen war größtenteils fair. Sie konnten sich eher mal schonen, wenn sie Rückenschmerzen oÄ hatten. Dennoch: So oder so handelt es sich um einen ziemlich stressigen Knochenjob, der dich vorzeitig altern lässt. Mehrere der täglichen Aufgaben als Lagermitarbeiterin sowie das Pensum, das von einem erwartet wird, sind schon für Jüngere zu viel.

Vorgesetztenverhalten

Man wird von Vorgesetzen gegaslightet, zum Teil sogar gemobbt, wenn man auf das Arbeitsrecht hinweist, das oftmals vernachlässigt wird. Dafür muss man nicht einmal mehr sich mit anderen solidarisieren, unter vier Augen darauf bestehen, dass man etwas so nicht tun möchte, reicht aus. Zudem werden Mitarbeiter nach oben gepusht, die sich gut mit der Führung stellen, selbst wenn sie eher unzuverlässig sind bzw. bekannt dafür, Arbeit an andere abzugeben.

Gleichberechtigung

Ich bin mir zu 99% sicher, dass männliche Kollegen für den gleichen Job mehr Gehalt bekommen haben. Dies ließ sich nicht einmal damit begründen, dass sie bei ihren Aufgaben mehr hätten schleppen müssen oder irgendwie als Männer qualifizierter waren. Einer von ihnen war noch dazu sehr unzuverlässig, hat ständig aufs Handy geschaut. Und all das kam von einer weiblichen Chefin. Wobei gut möglich ist, dass diese auch nur unfaire Anweisungen von oben weitergegeben hat.


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