Leider nachhaltig problematisch
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die übergeordnete Unternehmensgruppe stellt eine internationale Organisation mit interessanten Schnittstellen und Kooperationen dar.
- Ein kollegialer Zusammenhalt innerhalb der Teams war vorhanden.
- Pünktliche Gehaltszahlung
- Herausfordernde Projekte mit Lernpotenzial
- Wer Lust auf unfreiwillige Praxiskurse im Arbeitsrecht hat, ist hier genau richtig
- Die neue HR-Organisation macht Hoffnung für die im Unternehmen Verbliebenen. Wieder einmal.
In anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe wird Mitarbeitenden spürbar mehr Respekt entgegengebracht – diese erscheinen daher als interessantere Optionen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich durfte in meinen letzten 12 Monaten im Unternehmen sehr intensiv fehlende Wertschätzung, eine durchaus fragwürdige Führungskultur und eine defizitäre Konfliktfähigkeit seitens des Arbeitgebers erleben. Leider hat man hier im laufenden Dialog unnötig wie unprofessionell eskaliert. Und m.E. dadurch als Arbeitgeber völlig versagt.
Aufgrund von Sparmaßnahmen, Umstrukturierungen, dem fragwürdigen Umgang und nicht vorhandenen Alternativen für mich leider ein Job ohne Zukunft.
Verbesserungsvorschläge
- Erfahrene und professionelle Geschäftsleitung einsetzen, die konsensorientiert und unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten agiert.
- Faire Abwägung zwischen betrieblichen Interessen und den berechtigten Interessen der Mitarbeitenden.
- Aufbau einer echten Feedback- und Dialogkultur, anstelle unvorhersehbarer Sanktionen oder unnötiger Eskalationen
- Einführung professioneller HR-Standards: klare Prozesse, transparente Kommunikation
- Proaktive Kommunikation von Reisekostenrichtlinien, respektvolle Versetzungs- und Austrittsprozeduren sowie zugehörige Dialoge.
Arbeitsatmosphäre
Die Markt- und Ergebnissituation ist momentan schwierig. Dies führt zu intensiven Einsparungen, die teilweise nicht ganz durchdacht entschieden und kommuniziert werden. Die Art und Weise der Umsetzung ist in vielen Punkten sehr fragwürdig. Die Kompetenzen des direkten „Vorgesetzten“ in meinem Bereich waren nicht wirklich vorhanden oder ausreichend ausgelegt; dieser war mehr oder weniger zum Zuschauen verdammt. Das Resultat war eine eher schwierige Dialog- und Umsetzungskultur.
