Ich kann es nicht empfehlen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Geld kommt pünktlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Augenwischerei muss ein Ende haben. Kaum etwas ist transparent für die Mitarbeiter. Immer wird viel geredet aber nichts gesagt.
Verbesserungsvorschläge
Wieder menschlicher werden.
Ordentliches Geld bezahlen statt zu kürzen.
Arbeitsatmosphäre
Lob ist ein Fremdwort.Mitarbeiter die den Mund aufmachen wenn mal was nicht ganz ok läuft , werden versucht klein zu halten oder bekommen es anders zu spüren. Vertrauen zu den Vorgesetzten oft Fehlanzeige. Betriebsklima wird stetig schlechter.
Image
Leider geht das Image immer mehr in den Keller. Das Familienunternehmen ist nicht familiär.
Hinter vorgehaltener Hand sind die meisten Kollegen am schimpfen.
Work-Life-Balance
Das Haus hat von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
Jeden Tag.
Da ist nichts mit work-life-Balance. Seitdem es einen Betriebsrat gibt darf man auch mal an einem verkaufoffenen Sonntag frei machen oder auch an Weihnachten.
Karriere/Weiterbildung
Man möchte hier keine Persönlichkeitsentwicklung sonder eine Möbel Martin Marionette. Dann darf man auch evtl beruflich aufsteigen.
Kleine Schulungen von Vertretern sind möglich.
Eine wirkliche Perspektive, nein.
Mach deine Job, nimm das Geld sonst macht es jemand anderes.
Wer weiß wie lange da noch Martin dran steht.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt kommt pünktlich, das als erstes.
Viele Kollegen verdienen unterschiedlich bei gleicher Arbeit und gleicher Dazugehörigkeit. Neue Kollegen bekommen kein Weihnachtsgeld und kein Urlaubsgeld mehr. Kein Zuschuss in der Kantine.
Viele haben nur Mindestlohn wenn sie nicht wie einige Ander über die Provision im Verkauf dazu verdienen können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Billiganbieter aus China verteilen sich im ganzen Haus. Hier wird garantiert nicht recherchiert ob das alles „fair Trade“ ist.
Aber hey, Hauptsache Naturschutzpreise verliehen bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt solche und solche. In der Regel ist es eine Grüppchenbildung. Oft wird gegeneinander gehetzt nur um dem Chef zu gefallen oder um eigene Vorteile zu erhalten. Manche sind tolle Kollegen, andere wiederum nur am lügen, intrigieren und tippeln dem Chef hinterher.
Umgang mit älteren Kollegen
Man kann gerne bis weit über die Rente hinaus bei Möbel Martin arbeiten.
Dafür werden aber keine Lehrlinge übernommen und Neueinstellungen bekommen eine miesen Vertrag ohne Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld.
Mindestlohn.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten Vorgesetzten habe eh Nix zu lachen. Sind Marionetten. Gerade aktuell in der wirtschaftlichen Lage plappern sie nur das nach was die Geschäftsleitung vorgibt. Da kann man nur lachen. Auch bei denen, immer mehr Arbeit und mehr Verantwortung.
Arbeitsbedingungen
Kaum Tageslicht. Im Sommer 30 Grad im Haus und die Luft steht und im Winter stellenweise 16 Grad kalt.
Für Getränke muss man betteln, was in anderen Unternehmen normal ist.
Das alles zusammen und der psychische Stress machen krank.
Kommunikation
Kommunikation in einer Krabbelgruppe ist effektiver. Infos kommen meist zu spät oder garnicht. Lückenhaft oder sogar falsch. Da weiß der Lagermitarbeiter oft mehr als der Abteilungsleiter.
Gleichberechtigung
Bei Möbel Martin sind fast alle die ein bisschen was zu melden haben Männer.
Und wenn eine weibliche Kollegin mal „laut“ wird, dann mögen das diese Männer garnicht. Nach außen sind wir aber alle eine heile Familie.
Interessante Aufgaben
Von Arbeitsplatz putzen bis Müll raus tragen ist alles dabei . Körperliche schwere Arbeit, und es geht hier nicht um das Aufbauen von Möbel. Meistens kommt man mit seiner eigentlichen Arbeit zeitlich nicht klar. Wichtiges bleibt liegen. Es wird immer mehr an anderen Aufgaben auf einen abgewälzt. Immer weniger Personal. Und die Kollegen, die nett zum Chef sind müssen manche Arbeiten dann doch nicht machen.