4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Begegnung auf Augenhöhe, guter Teamzusammenhalt, eine Portion Stressresistenz sollte man mitbringen
Gut, von aussen wie von innen
Auf Urlaubswünsche wird Rücksicht genommen obwohl durch kleines Team nicht immer alles möglich ist. Auf Notfälle (Familie) wird Verständnis gezeigt. Manchmal stressige Zeiten , da nimmt man die Arbeit mit nach Hause
Wer sich anbietet kann Verantwortung Übernehmen was dann auch belohnt wird
Fair obwohl man manchmal kämpfen muss. Branche leider auch sehr hart, Unternehmenserfolg kein Selbstläufer
Tolles Team, liebe Kollegen, man schätzt sich wert
Großteils sehr gutes Verhältnis, man versteht sich auf persönlicher Ebene, wenn wirklich etwas ist kann man reden
Büro in top Lage Köln
Selten dass Gefühl gehabt dass Infos vorenthalten werden, kleines Team, schnelle Info Weitergabe
Nichts negatives
Sehr vielfältig, hat die Möglichkeit viel Verantwortung zu übernehmen, sich Aufgaben im Interessengebiet aufzubauen
Die Kombination aus einem starken Teamzusammenhalt, der frühen Einbindung in wichtige Prozesse und der individuellen Förderung macht das Arbeiten hier sehr angenehm. Man ist hier nicht nur eine Nummer, sondern wird als Mensch wahrgenommen.
Die zentrale Lage in Köln ist zwar hervorragend, bringt jedoch die typische Parkplatznot mit sich. Da es keine firmeneigenen Parkmöglichkeiten gibt, ist man fast zwingend auf den ÖPNV angewiesen. Das ist zwar gut für die Umweltbilanz, kann aber für Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, eine Herausforderung darstellen.
Eigentlich wunschlos glücklich. Wichtig ist, dass die offene Feedbackkultur und die schnelle Einbindung in strategische Themen auch bei künftigem Wachstum genau so beibehalten werden. Das ist eine große Stärke des Unternehmens.
Im Unternehmen herrscht ein sehr angenehmes und positives Arbeitsklima. Man fühlt sich als Mitarbeiterin vom ersten Tag an wohl und wertgeschätzt. Der Umgang miteinander ist respektvoll und kollegial.
Der Arbeitgeber hat immer ein offenes Ohr für persönliche Bedürfnisse und ermöglicht flexible Lösungen, wo immer es machbar ist. Ich war mit der Flexibilität und der Rücksichtnahme auf meine Wünsche absolut zufrieden.
Mit hat gefallen, dass der Arbeitgeber sehr individuell auf die Wünsche der Angestellten eingeht. Es wird aktiv zugehört und versucht, persönliche Anliegen im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten umzusetzen. Zudem herrscht eine hohe Transparenz: Man wird erstaunlich schnell in strategische Überlegungen eingeweiht, was für großes Vertrauen spricht.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und man bekommt früh Einblicke in die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Als Arbeitnehmerin wurde ich aktiv gefördert. Es wird Wert darauf gelegt, dass man sich persönlich und fachlich weiterentwickeln kann.
Die Zusammenarbeit mit vielen Teammitgliedern habe ich als positiv und unterstützend erlebt; im direkten Austausch war viel Kollegialität vorhanden. Auch die Benefits wie Urban Sports und das Deutschlandticket sind grundsätzlich erfreuliche Zusatzleistungen. BAV wird auch angeboten.
Die Kommunikation des Managements war häufig wenig empathisch, nicht ausreichend transparent und teilweise unprofessionell. Kritik wurde selten offen, konstruktiv oder rechtzeitig angesprochen, während Entscheidungen oft kurzfristig und ohne nachvollziehbare Erklärung getroffen wurden. Feedback bestand überwiegend aus Kritik, positives oder wertschätzendes Feedback war dagegen sehr selten.
Meiner Wahrnehmung nach leidet die Teamdynamik deutlich unter diesem Führungsstil. Es herrscht ein spürbarer, unterschwelliger Druck, der dazu führt, dass Mitarbeitende aus Unsicherheit oder Angst besonders vorsichtig agieren. Micromanagement, detaillierte Kontrolle und das Überwachen kleinster Arbeitsabläufe – bis hin zu technischen Einstellungen oder der Nutzung bestimmter Tools – verstärken diesen Eindruck. Dadurch entsteht wenig Raum für selbstständiges Arbeiten und Vertrauen.
Auch die Erwartungshaltung im Hinblick auf Arbeitsleistung und Arbeitszeiten empfinde ich als unausgewogen. Unbezahlte Überstunden (Vertrauensarbeitszeit) wirkten teilweise vorausgesetzt und werden abgefeiert, insbesondere in intensiven Phasen. Gleichzeitig wurde an vielen Stellen sichtbar gespart, was sich spürbar auf die Arbeitsfähigkeit und Belastung der Mitarbeitenden auswirkte. Dieses Missverhältnis zwischen Anspruch und tatsächlichen Rahmenbedingungen trägt aus meiner Sicht maßgeblich zur Unzufriedenheit im Team bei. Die Fluktutation war sehr hoch allein während meiner Zeit haben 3 Mitarbeiter gekündigt.
Bereits der Bewerbungsprozess hat bei mir Fragen aufgeworfen: Die Anforderung einer umfangreichen Case Study vor einem ersten persönlichen Gespräch vermittelte den Eindruck, dass frühzeitig unverhältnismäßige Arbeitsleistung erwartet wird. Zusätzlich sind Vertragsklauseln – wie eine lange Kündigungsfrist – aus meiner Sicht stark einseitig zugunsten des Unternehmens gestaltet und können ein Gefühl von Abhängigkeit erzeugen.
Insgesamt habe ich eine deutliche Diskrepanz zwischen dem nach außen kommunizierten „Happy Family“-Image und dem tatsächlichen internen Umgang wahrgenommen. Während nach außen ein harmonisches und modernes Bild vermittelt wird, fühlt sich der Arbeitsalltag intern oftmals kontrollierend, belastend und wenig wertschätzend an.
Ich hoffe, dass das Unternehmen die Chance nutzt, seine Führungskultur, Transparenz und Wertschätzung nachhaltig weiterzuentwickeln – denn gute Mitarbeitende gewinnt und hält man langfristig nicht durch Druck, sondern durch Vertrauen und respektvollen Umgang.