Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis. Eine moderne Art der "Ausputzerei".
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man sich seine Arbeit am Wochenende frei einteilen kann. Selbstständiges Arbeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Moral wurde zum Ende meiner Tätigkeit stetig schlechter. Auch hatte ich den Eindruck, dass die Obrigkeit sich gar nicht im Klaren ist, Pläne in die Realität umzusetzen.
Zum Beispiel musste eine Zeitlang Samstags- und Sonntags Werbung zuzüglich separat gelieferter Prospekte zusammen verteilt werden an einem Tag. Hat die Obrigkeit sich überhaupt einmal Gedanken darüber gemacht, dass das ganze Material vorsortiert werden muss? Auch muss diese doppelte Menge an Papier in die Fahrzeuge geladen werden. Und das Alles bei Mindestlohn.
Verbesserungsvorschläge
Respektvoller und würdiger mit den Angestellten umgehen, denn diese leisten wirklich eine harte Arbeit - und das mitunter mit ihren privaten Fahrzeugen. Die ständige Gängelei mit Kontrollen der Gebiete (Kunden Befragungen und dergleichen) und Tracking zerstört das Vertrauen und das Respektempfinden. Dass der Kunde König ist, ist klar. Aber auch hier gibt es zwei Seiten.
Eine Steigerung des Lohnes steigert auch die Motivation.
Arbeitsatmosphäre
Man muss wetterfest sein.
Es gibt es auch schöne Momente (Natur, Gärten, Weihnachtsbeleuchtung...).
Image
Auch hier drei Sterne, weil ich das nicht beurteilen kann.
Work-Life-Balance
Dies ist kein Job für Menschen mit Familie, da am Wochenende gearbeitet wird. Bei Vertretung mitunter an allen beiden Tagen.
Das Wochenende ist futsch.
Karriere/Weiterbildung
Bei dieser Tätigkeit gibt es keine Karrierechancen.
Gehalt/Benefits
VIEL zu gering. Aufwand und Nutzen unverhältnismäßig. Es gibt jedoch eine Fahrkostenpauschale. Diese deckt aber nicht die Abnutzung des Fahrzeugs.
Es ist ein Minijob.
Es gibt keine Benefits, keine Boni. Maximal Werbegeschenke.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier entsteht sehr viel Abfall. Die Zeitungen sind bei Anlieferung in Folie gewickelt mit Banderolen drumherum. Auch die Zeitungen selbst erzeugen viel Abfall. Dennoch sind die Zeitungen aus recyceltem Papier. Das ist okay. Aber trotzdem ist der Abfall enorm.
Kollegenzusammenhalt
Man arbeitet allein.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht sagen. Hier gebe ich deshalb drei Sterne.
Vorgesetztenverhalten
Die Obrigkeit verlangt zu viel, bezahlt aber für diese Tätigkeit meines Erachtens VIEL zu wenig und man hat auch den Eindruck, dass der Lohn noch mehr gedrückt werden möchte. Zum Ende meiner Tätigkeit hin gab es viel Gängelei und Kontrollen der Zusteller. Man wurde getrackt und es gab zunehmend Kontrollen der Zustellgebiete. Das zerstört das Vertrauen und ist sehr demotivierend.
Arbeitsbedingungen
Man ist draußen und erlebt die Jahreszeiten. Das ist mitunter sehr schön anzusehen. Jedoch ist das Wetter nicht immer schön. Hitzesommer, Regen und Kälte sind belastend. Auch für gesunde Menschen.
Dies ist definitiv kein Job für Menschen mit Kreislaufproblemen.
Kommunikation
Die Kommunikation an und für sich war stets freundich.
Gleichberechtigung
Jeder Zusteller wird gleich behandelt.
Interessante Aufgaben
Jede Woche das Gleiche, es sei denn man erhält ein neues Zustellgebiet.