5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flache Hierarchien wurden zwar kommuniziert, in der Praxis wurden Entscheidungen jedoch häufig stark von der persönlichen Einschätzung der Geschäftsführung geprägt. Diese konnte sich teilweise sehr kurzfristig ändern, wodurch konstruktives Feedback oder eine klare gestalterische Linie erschwert wurden. Innerhalb des Teams war die Zusammenarbeit gut. Gleichzeitig entstand teilweise der Eindruck einer stark von der Führungsebene abhängigen Arbeitsatmosphäre. Briefings waren häufig nicht ausreichend konkret, sodass Informationen wiederholt aktiv eingeholt werden mussten und professionelles Feedback nicht immer eindeutig oder nachvollziehbar war.
Aus meiner Sicht besteht ein deutlicher Widerspruch zwischen dem eigenen gestalterischen Anspruch und dem Umgang mit Design. Teilweise wurden Designs beziehungsweise ganze Produktideen anderer Möbelhersteller identisch übernommen und anschließend in deutlich günstigerer Form über Plattformen wie Amazon angeboten. Das hat meinen persönlichen Eindruck vom Unternehmen stark negativ beeinflusst.
Die Führungsebene arbeitete häufig über die regulären Arbeitszeiten hinaus. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass ein vergleichbar hoher Einsatz auch von den Mitarbeitern erwartet wurde, teilweise abends oder am Wochenende. Ein regulärer Feierabend gegen 18 Uhr wurde nicht immer positiv wahrgenommen.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gut. Da ein großer Teil des Teams aus Designern bestand, war die Zusammenarbeit meist unkompliziert, angenehm und fachlich inspirierend. Der Austausch untereinander war motivierend und konstruktiv.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich teilweise als unprofessionell und wenig empathisch wahrgenommen. Entscheidungen und Kommunikation wirkten nicht immer nachvollziehbar oder konsistent, was die Zusammenarbeit erschwerte.
Die räumlichen Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht nicht angemessen. Das Büro wirkte teilweise eher wie ein Lager- oder Abstellraum und war sehr vollgestellt. Es gab wenig Platz und insgesamt keine besonders angenehme Arbeitsumgebung.
Zu Beginn wurde eine 100 % Remote-Tätigkeit kommuniziert. Im Arbeitsalltag wurde jedoch wiederholt diskutiert, ob nicht doch zwei bis drei Präsenztage pro Woche sinnvoll wären. Zudem wurden regelmäßig Termine angesetzt, die von der Führungsebene teilweise selbst nicht wahrgenommen wurden. Dadurch entstand eine gewisse Diskrepanz zwischen den kommunizierten Rahmenbedingungen und der tatsächlichen Arbeitsweise.
Die Vergütung war teilweise stark an die Erreichung bestimmter Erfolge beziehungsweise Unternehmensziele geknüpft. Dadurch war die tatsächliche Vergütung weniger unabhängig von der individuellen Arbeitsleistung kalkulierbar.
Grundsätzlich wurde viel gestalterische Freiheit eingeräumt. In der praktischen Umsetzung war die eigene gestalterische Entscheidung jedoch häufig davon abhängig, was von der Geschäftsführung zum jeweiligen Zeitpunkt favorisiert wurde. Dadurch war die tatsächliche kreative Autonomie teilweise geringer als zunächst vermittelt.
Zu Beginn wurde mir flachen Hirarchien und „offener Kommunikation" geworben.
Kolleg*innen werden in einem unangemessenen Tontall geruten oder es wird geschnipst, wenn der Chef etwas von einem möchte.
Es wurde stetig betont wie wichtig
„Ehrlichkeit" ist aber es wird kein ehrliches Feedback akzeptiert.
Als Freelancer bin ich keine klassische Angestellte, dennoch wird mein Input sehr geschätzt und ich fühle mich gehört. Das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Das Unternehmen bietet mit seiner modernen Arbeitsweise viel Möglichkeiten.
Mtc commerce ist ein wachsendes Unternehmen in dem ich mich abwechslungsreich neuen Aufgaben stellen kann, was sehr interessant ist.