3 von 10 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben sind definitiv die Kick off Events sowie die sehr transparente Kommunikation der Unternehmensziele und der finanziellen Lage. Man wusste jederzeit ziemlich genau, wo das Unternehmen steht und vor allem, dass jetzt alle gemeinsam daran arbeiten sollten, diesen Zustand möglichst schnell zu verbessern.
Diese Transparenz hatte fast schon etwas Familiäres. Finanzielle Herausforderungen wurden nicht nur offen kommuniziert, sondern gefühlt direkt als gemeinschaftliches Mannschaftsprojekt an die Mitarbeitenden weitergereicht. Motivation durch kollektive Verantwortung wurde hier definitiv großgeschrieben.
Weniger positiv waren vor allem die fehlende Transparenz beim Bonussystem sowie das ausgeprägte Micromanagement. Entscheidungen und Bewertungen wirkten häufig wenig nachvollziehbar, wodurch es schwer war zu erkennen, nach welchen Kriterien Leistungen tatsächlich beurteilt wurden.
Die jährlichen Feedbackgespräche hinterließen zudem oftmals den Eindruck, dass der Fokus primär auf möglichst kritischen Punkten lag. Teilweise entstand dabei weniger ein konstruktiver Austausch zur Weiterentwicklung, sondern eher ein Gespräch, nach dem man seine eigene Selbstwahrnehmung kurzzeitig hinterfragt hat bis man später feststellte, dass manche Kritikpunkte vielleicht doch etwas dramatischer dargestellt wurden als notwendig.
Auch einzelne politische oder zwischenmenschliche Aussagen und Entscheidungen wirkten stellenweise zumindest fragwürdig und nicht immer zeitgemäß.
Die bisherigen Punkte sprechen vermutlich bereits für sich. Dennoch würde mehr Transparenz, Vertrauen gegenüber Mitarbeitenden sowie eine realistische Förderung von Weiterbildung und Entwicklung sicherlich positiv zur Unternehmenskultur beitragen.
Ergänzend sei erwähnt, dass diese Bewertung zwar von einem ehemaligen Mitarbeiter stammt und daher möglicherweise schnell als „Einzelfall“ eingeordnet werden könnte. Auffällig war jedoch, dass bereits bei früheren Bewertungen, die nicht dem gewünschten Fünf Sterne Bild entsprachen, interne Untersuchungen eingeleitet wurden und entsprechende Personen anschließend offenbar nicht mehr lange Teil des Unternehmens waren. Kritikfähigkeit scheint daher noch ausbaufähig zu sein.
Die Arbeitsatmosphäre war stark von Micromanagement geprägt. Das eigene Postfach war vollständig in die Abläufe der Vorgesetzten eingebunden, wodurch E Mails regelmäßig mitgelesen wurden.
Bei Bedarf durfte man Antworten sogar vorformulieren und zur Freigabe an den Vorgesetzten weiterleiten, damit diese anschließend möglichst „persönlich“ an Kunden versendet werden konnten. Kommunikation mit eingebautem Qualitätsfilter sozusagen.
Überstunden waren gern gesehen, eine Zeiterfassung hingegen offenbar weniger. Länger zu bleiben wurde mit einem kurzen „Danke“ honoriert, während man für 15 Minuten früher gehen gefühlt einen schriftlichen Antrag inklusive Begründung und mehrfacher Abstimmung einreichen durfte. Dass an den Tagen zuvor die akzeptierte Tagesarbeitszeit bereits deutlich überschritten wurde, spielte dabei eher eine untergeordnete Rolle.
Freizeit wirkte stellenweise wie die unangenehme Zeit zwischen zwei Meetings.
Positiv hervorzuheben ist allerdings die gute Erreichbarkeit medizinischer Versorgung. Der Zahnarzt befindet sich praktischerweise nur eine Etage weiter.
Weiterbildung und persönliche Entwicklung wurden zwar regelmäßig angesprochen, in der Praxis blieb es jedoch häufig bei Ankündigungen. Prioritäten änderten sich ständig und Themen wie Weiterbildung hatten am Ende meist „gerade keine Priorität“ oder „aktuell keine Zeit“.
Der Fokus lag überwiegend darauf, operative Aufgaben abzuarbeiten. Für nachhaltige Entwicklung blieb dadurch wenig Raum. Weiterbildung wirkte eher wie ein langfristiges Zukunftsprojekt, das konsequent in der Zukunft blieb.
Die Gehaltsstrukturen wirkten wenig nachvollziehbar und teilweise eher zufällig verteilt. Transparente Kriterien für unterschiedliche Vergütungen waren kaum erkennbar, stattdessen fiel gelegentlich der Begriff „Neukundenbonus“ als Erklärung.
Gehaltsanpassungen schienen eher die Ausnahme als die Regel zu sein. Verhandlungen erinnerten stellenweise ein wenig an „Oliver Twist wants some more“ nur mit modernerer Büroausstattung.
Der persönliche Einsatz und die erbrachte Leistung hatten dabei zumindest aus Mitarbeitersicht nicht immer einen erkennbaren Einfluss auf die Gehaltsentwicklung.
War gut alle sind nett.
Siehe Arbeitsatmosphäre
Die Kommunikation wirkte häufig eher wie eine Einbahnstraße. Feedback und Vorgaben waren jederzeit willkommen solange sie aus der richtigen Richtung kamen.
Siehe Arbeitsatmosphäre
Es vergeht kein Tag, an dem nicht mindestens ein mal herzlich gelacht wird.
Das komplette Unternehmen zieht an einem Strang. Teamwork wird hier groß geschrieben!
Egal in welcher Position, hier wird jeder Vorschlag o.ä. ernst genommen.
Kein Tag ohne Lachen.
Teamwork wird hier stark gefördert.
Sehr offen.