3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Fachlich interessante Bauprojekte. Flexible Erreichbarkeit per WhatsApp.
Mikromanagement für alle Entscheidungen. Ungeprüfte, missverständliche Kommunikation via Sprachassistent. Willkürliche Entlassungen ohne Vorwarnung. Ungleiche Behandlung verschiedener Mitarbeitergruppen. Überstunden ohne Vergütung. Krankmeldung als Vertrauensbruch. Ständige Unterbrechungen, laute Telefonate im Arbeitsbereich. Fehlt jegliche Wertschätzung.
Klare und nachvollziehbare Kommunikation anstelle von überwiegender WhatsApp-Kommunikation. Respektvoller Umgang mit Krankmeldungen und familiären Verpflichtungen. Überstunden gerecht vergüten oder durch Freizeitausgleich kompensieren. Kündigungen transparent kommunizieren, nicht einfach „vor die Tür stellen“. Zeugnisse standardmäßig ausstellen. Mitarbeiter als Menschen behandeln, nicht als austauschbare Ressourcen.
Das Arbeitsklima ist von Frustration und Kontrollstrukturen geprägt. Mitarbeiter werden als Aushilfskräfte behandelt, nicht als feste Kollegen. Krankheit wird systematisch als Schwäche oder Verrat wahrgenommen. Eine Mutter wurde dafür kritisiert, früher nach Hause zu gehen, um ihr Kind aus der Kita abzuholen, obwohl ihre Arbeitszeit vollständig erbracht wurde. Es herrscht ein Druck, immer da zu sein, unabhängig von privaten Verpflichtungen.
Extern vielleicht solide, intern jedoch problematisch. Die hohe Fluktuation (vier Entlassungen innerhalb eines Jahres) spricht Bände.
Extrem problematisch. Es wird erwartet, eine Stunde länger ohne zusätzliche Vergütung zu arbeiten. Auch bei Krankheit oder familiären Verpflichtungen wird kaum Verständnis gezeigt. Ein Kollege musste bis tief in die Nacht arbeiten, um sich „vorbildlich“ zu positionieren. Mitarbeiter müssen jederzeit erreichbar sein – fehlende Verfügbarkeit bis 22 Uhr muss gerechtfertigt werden. Private Zeit wird kaum respektiert.
Widersprüchlich. Es wird behauptet, sozial zu sein, doch nach Kündigungen kümmert sich niemand um die betroffenen Menschen. Man weiß anscheinend, dass man „finanzielle Schwierigkeiten“ hat, kommuniziert diese aber nicht, damit die Mitarbeiter rechtzeitig eine neue Stelle finden können. Es wird nur an sich selbst gedacht.
Keine erkennbaren Entwicklungsmöglichkeiten. Eigeninitiative wird nicht belohnt, sondern kontrolliert. Weiterbildung wird kaum unterstützt – stattdessen erwartet man, dass man „alles schon weiß“ und schneller liefert. Praktikanten werden keine Chancen gegeben.
Das Vertrauen zwischen Kollegen ist belastet. Die Vertretung informiert den Geschäftsführer lückenlos über Vorgänge im Büro – unabhängig von Relevanz. Diese Meldehierarchie untergräbt das direkte Miteinander im Team. Andere Mitarbeiter und Praktikanten werden bewusst ausgegrenzt und weniger wertgeschätzt. Auch Fachkräfte wie ein Kollege, der hochwertige Renderings erstellt, erhalten kaum Anerkennung. Ihm wurde mehrfach gesagt: „You make just pictures.“ Dabei sind diese Renderings Teil der Entwurfsphase und spielen eine entscheidende Rolle beim Verkauf der Projekte. Zusammenhalt ist kaum vorhanden; stattdessen dominieren Anpassungsdruck, Unterbewertung bestimmter Leistungen und die klare Trennung zwischen Geschäftsführer/Vertretung und normalen Mitarbeitern.
Der Geschäftsführer ist selten physisch anwesend, kommuniziert nur über WhatsApp, muss aber alle Kleinigkeiten zustimmen. In seiner Anwesenheit kommt es nach meiner Erfahrung häufig zu Unterbrechungen der Mitarbeiter sowie zu lauten Telefonaten, die den Arbeitsablauf stören können. Vier Mitarbeiter wurden innerhalb eines Jahres entlassen – oft ohne Vorwarnung, wenn Bauanträge in der Bauaufsichtsbehörde lange zur Bearbeitung liegen.
Physisch und mental belastend. Lautstarke Telefonate und ständige Unterbrechungen machen fokussiertes Arbeiten unmöglich. Krankmeldungen werden angezweifelt. Überstunden werden nicht vergütet. Mitarbeiter werden systematisch eingespannt, liefern mehr als zugesagt, ohne entsprechende Gegenleistung. Bei wirtschaftlichen Engpässen (z.B. stockende Bauanträge) werden einfach Mitarbeiter entlassen.
Kommunikation läuft ausschließlich über WhatsApp mittels Sprachassistent. Nachfolgende Texte werden nicht geprüft oder korrigiert, was regelmäßig zu Missverständnissen führt. Der Geschäftsführer unterbricht Mitarbeiter kontinuierlich während ihrer Arbeit und führt lautstarke Telefonate auf dem Arbeitsbereich. Alle Entscheidungen – auch kleinste – müssen über ihn laufen, trotz vor Ort befindlichen Vertretung. Deutschkenntnisse sind verpflichtend; wer sie beherrscht, wird jedoch kaum angehört. Bei einer Besprechung zu Aufgaben und Büroorganisation meldete ich mich, um meine Meinung dazu zu sagen. Die Reaktion des Geschäftsführers war eindeutig: "Es interessiert mich nicht, was du sagen willst." Meinungsäußerungen werden systematisch unterdrückt, Zuhören ist einseitig verpflichtend.
Überstunden werden explizit nicht vergütet – man soll eine Stunde länger arbeiten, extra Gehalt gibt es nicht. Ein Mitarbeiter arbeitete ein Jahr komplett ohne Bezahlung im System. Mitarbeiter gelten als kostengünstige Aushilfskräfte. Keine Bonussysteme oder Leistungszulagen sichtbar.
Deutliche Hierarchie. Der Geschäftsführer entscheidet über alles, trotz Partner vor Ort. Unterschiedliche Behandlung: Mitarbeiter mit festen Verträgen werden wie Aushilfen behandelt und können jederzeit entlassen werden. Praktikanten werden schlecht bewertet, obwohl sie noch lernen. Jemandem, der ein Jahr ohne Gehalt gearbeitet hat, wird als Beispiel genannt, um andere zur ähnlichen Unterordnung zu bewegen.
Fachlich sind die Projekte grundsätzlich interessant, doch die ständigen Unterbrechungen, unklare Kommunikation und der Mikromanagement-Druck verhindern konzentriertes Arbeiten. Entscheidungen werden verzögert, bis sie vom Geschäftsführer genehmigt sind. Fachliche Skizzen fehlen oft, dafür gibt es detaillierte Vorgaben zur „Effizienz“. Eigene fachliche Expertise kann kaum zur Geltung kommen.
Fachlich interessante Bauprojekte. Flexible Erreichbarkeit per WhatsApp.
Mikromanagement für alle Entscheidungen. Ungeprüfte, missverständliche Kommunikation via Sprachassistent. Willkürliche Entlassungen ohne Vorwarnung. Ungleiche Behandlung verschiedener Mitarbeitergruppen. Überstunden ohne Vergütung. Krankmeldung als Vertrauensbruch. Ständige Unterbrechungen, laute Telefonate im Arbeitsbereich. Fehlt jegliche Wertschätzung.
Klare und nachvollziehbare Kommunikation anstelle von überwiegender WhatsApp-Kommunikation. Respektvoller Umgang mit Krankmeldungen und familiären Verpflichtungen. Überstunden gerecht vergüten oder durch Freizeitausgleich kompensieren. Kündigungen transparent kommunizieren, nicht einfach „vor die Tür stellen“. Zeugnisse standardmäßig ausstellen. Mitarbeiter als Menschen behandeln, nicht als austauschbare Ressourcen.
Das Arbeitsklima ist von Frustration und Kontrollstrukturen geprägt. Mitarbeiter werden als Aushilfskräfte behandelt, nicht als feste Kollegen. Krankheit wird systematisch als Schwäche oder Verrat wahrgenommen. Eine Mutter wurde dafür kritisiert, früher nach Hause zu gehen, um ihr Kind aus der Kita abzuholen, obwohl ihre Arbeitszeit vollständig erbracht wurde. Es herrscht ein Druck, immer da zu sein, unabhängig von privaten Verpflichtungen.
Extern vielleicht solide, intern jedoch problematisch. Die hohe Fluktuation (vier Entlassungen innerhalb eines Jahres) spricht Bände
Extrem problematisch. Es wird erwartet, eine Stunde länger ohne zusätzliche Vergütung zu arbeiten. Auch bei Krankheit oder familiären Verpflichtungen wird kaum Verständnis gezeigt. Ein Kollege musste bis tief in die Nacht arbeiten, um sich „vorbildlich“ zu positionieren. Mitarbeiter müssen jederzeit erreichbar sein – fehlende Verfügbarkeit bis 22 Uhr muss gerechtfertigt werden. Private Zeit wird kaum respektiert.
Widersprüchlich. Es wird behauptet, sozial zu sein, doch nach Kündigungen kümmert sich niemand um die betroffenen Menschen. Man weiß anscheinend, dass man „finanzielle Schwierigkeiten“ hat, kommuniziert diese aber nicht, damit die Mitarbeiter rechtzeitig eine neue Stelle finden können. Es wird nur an sich selbst gedacht.
Keine erkennbaren Entwicklungsmöglichkeiten. Eigeninitiative wird nicht belohnt, sondern kontrolliert. Weiterbildung wird kaum unterstützt – stattdessen erwartet man, dass man „alles schon weiß“ und schneller liefert. Praktikanten werden keine Chancen gegeben.
Das Vertrauen zwischen Kollegen ist belastet. Die Vertretung informiert den Geschäftsführer lückenlos über Vorgänge im Büro – unabhängig von Relevanz. Diese Meldehierarchie untergräbt das direkte Miteinander im Team. Andere Mitarbeiter und Praktikanten werden bewusst ausgegrenzt und weniger wertgeschätzt. Auch Fachkräfte wie ein Kollege, der hochwertige Renderings erstellt, erhalten kaum Anerkennung. Ihm wurde mehrfach gesagt: „You make just pictures.“ Dabei sind diese Renderings Teil der Entwurfsphase und spielen eine entscheidende Rolle beim Verkauf der Projekte. Zusammenhalt ist kaum vorhanden; stattdessen dominieren Anpassungsdruck, Unterbewertung bestimmter Leistungen und die klare Trennung zwischen Geschäftsführer/Vertretung und normalen Mitarbeitern.
Der Geschäftsführer ist selten physisch anwesend, kommuniziert nur über WhatsApp, muss aber alle Kleinigkeiten zustimmen. In seiner Anwesenheit kommt es nach meiner Erfahrung häufig zu Unterbrechungen der Mitarbeiter sowie zu lauten Telefonaten, die den Arbeitsablauf stören können. Vier Mitarbeiter wurden innerhalb eines Jahres entlassen – oft ohne Vorwarnung, wenn Bauanträge in der Bauaufsichtsbehörde lange zur Bearbeitung liegen.
Physisch und mental belastend. Lautstarke Telefonate und ständige Unterbrechungen machen fokussiertes Arbeiten unmöglich. Krankmeldungen werden angezweifelt. Überstunden werden nicht vergütet. Mitarbeiter werden systematisch eingespannt, liefern mehr als zugesagt, ohne entsprechende Gegenleistung. Bei wirtschaftlichen Engpässen (z.B. stockende Bauanträge) werden einfach Mitarbeiter entlassen.
Kommunikation läuft ausschließlich über WhatsApp mittels Sprachassistent. Nachfolgende Texte werden nicht geprüft oder korrigiert, was regelmäßig zu Missverständnissen führt. Der Geschäftsführer unterbricht Mitarbeiter kontinuierlich während ihrer Arbeit und führt lautstarke Telefonate auf dem Arbeitsbereich. Alle Entscheidungen – auch kleinste – müssen über ihn laufen, trotz vor Ort befindlichen Vertretung. Deutschkenntnisse sind verpflichtend; wer sie beherrscht, wird jedoch kaum angehört. Bei einer Besprechung zu Aufgaben und Büroorganisation meldete ich mich, um meine Meinung dazu zu sagen. Die Reaktion des Geschäftsführers war eindeutig: "Es interessiert mich nicht, was du sagen willst." Meinungsäußerungen werden systematisch unterdrückt, Zuhören ist einseitig verpflichtend.
Überstunden werden explizit nicht vergütet – man soll eine Stunde länger arbeiten, extra Gehalt gibt es nicht. Ein Mitarbeiter arbeitete ein Jahr komplett ohne Bezahlung im System. Mitarbeiter gelten als kostengünstige Aushilfskräfte. Keine Bonussysteme oder Leistungszulagen sichtbar.
Deutliche Hierarchie. Der Geschäftsführer entscheidet über alles, trotz Partner vor Ort. Unterschiedliche Behandlung: Mitarbeiter mit festen Verträgen werden wie Aushilfen behandelt und können jederzeit entlassen werden. Praktikanten werden schlecht bewertet, obwohl sie noch lernen. Jemandem, der ein Jahr ohne Gehalt gearbeitet hat, wird als Beispiel genannt, um andere zur ähnlichen Unterordnung zu bewegen.
Fachlich sind die Projekte grundsätzlich interessant, doch die ständigen Unterbrechungen, unklare Kommunikation und der Mikromanagement-Druck verhindern konzentriertes Arbeiten. Entscheidungen werden verzögert, bis sie vom Geschäftsführer genehmigt sind. Fachliche Skizzen fehlen oft, dafür gibt es detaillierte Vorgaben zur „Effizienz“. Eigene fachliche Expertise kann kaum zur Geltung kommen.
Fachlich interessante Bauprojekte. Flexible Erreichbarkeit per WhatsApp.
Mikromanagement für alle Entscheidungen. Ungeprüfte, missverständliche Kommunikation via Sprachassistent. Willkürliche Entlassungen ohne Vorwarnung. Ungleiche Behandlung verschiedener Mitarbeitergruppen. Überstunden ohne Vergütung. Krankmeldung als Vertrauensbruch. Ständige Unterbrechungen, laute Telefonate im Arbeitsbereich. Fehlt jegliche Wertschätzung.
Klare und nachvollziehbare Kommunikation anstelle von überwiegender WhatsApp-Kommunikation. Respektvoller Umgang mit Krankmeldungen und familiären Verpflichtungen. Überstunden gerecht vergüten oder durch Freizeitausgleich kompensieren. Kündigungen transparent kommunizieren, nicht einfach „vor die Tür stellen“. Zeugnisse standardmäßig ausstellen. Mitarbeiter als Menschen behandeln, nicht als austauschbare Ressourcen.
Das Arbeitsklima ist von Frustration und Kontrollstrukturen geprägt. Mitarbeiter werden als Aushilfskräfte behandelt, nicht als feste Kollegen. Krankheit wird systematisch als Schwäche oder Verrat wahrgenommen. Eine Mutter wurde dafür kritisiert, früher nach Hause zu gehen, um ihr Kind aus der Kita abzuholen, obwohl ihre Arbeitszeit vollständig erbracht wurde. Es herrscht ein Druck, immer da zu sein, unabhängig von privaten Verpflichtungen.
Extern vielleicht solide, intern jedoch problematisch. Die hohe Fluktuation (vier Entlassungen innerhalb eines Jahres) spricht Bände.
Extrem problematisch. Es wird erwartet, eine Stunde länger ohne zusätzliche Vergütung zu arbeiten. Auch bei Krankheit oder familiären Verpflichtungen wird kaum Verständnis gezeigt. Ein Kollege musste bis tief in die Nacht arbeiten, um sich „vorbildlich“ zu positionieren. Mitarbeiter müssen jederzeit erreichbar sein – fehlende Verfügbarkeit bis 22 Uhr muss gerechtfertigt werden. Private Zeit wird kaum respektiert.
Widersprüchlich. Es wird behauptet, sozial zu sein, doch nach Kündigungen kümmert sich niemand um die betroffenen Menschen. Man weiß anscheinend, dass man „finanzielle Schwierigkeiten“ hat, kommuniziert diese aber nicht, damit die Mitarbeiter rechtzeitig eine neue Stelle finden können. Es wird nur an sich selbst gedacht.
Keine erkennbaren Entwicklungsmöglichkeiten. Eigeninitiative wird nicht belohnt, sondern kontrolliert. Weiterbildung wird kaum unterstützt – stattdessen erwartet man, dass man „alles schon weiß“ und schneller liefert. Praktikanten werden keine Chancen gegeben.
Das Vertrauen zwischen Kollegen ist belastet. Die Vertretung informiert den Geschäftsführer lückenlos über Vorgänge im Büro – unabhängig von Relevanz. Diese Meldehierarchie untergräbt das direkte Miteinander im Team. Andere Mitarbeiter und Praktikanten werden bewusst ausgegrenzt und weniger wertgeschätzt. Auch Fachkräfte wie ein Kollege, der hochwertige Renderings erstellt, erhalten kaum Anerkennung. Ihm wurde mehrfach gesagt: „You make just pictures.“ Dabei sind diese Renderings Teil der Entwurfsphase und spielen eine entscheidende Rolle beim Verkauf der Projekte. Zusammenhalt ist kaum vorhanden; stattdessen dominieren Anpassungsdruck, Unterbewertung bestimmter Leistungen und die klare Trennung zwischen Geschäftsführer/Vertretung und normalen Mitarbeitern.
Der Geschäftsführer ist selten physisch anwesend, kommuniziert nur über WhatsApp, muss aber alle Kleinigkeiten zustimmen. In seiner Anwesenheit kommt es nach meiner Erfahrung häufig zu Unterbrechungen der Mitarbeiter sowie zu lauten Telefonaten, die den Arbeitsablauf stören können. Vier Mitarbeiter wurden innerhalb eines Jahres entlassen – oft ohne Vorwarnung, wenn Bauanträge in der Bauaufsichtsbehörde lange zur Bearbeitung liegen.
Physisch und mental belastend. Lautstarke Telefonate und ständige Unterbrechungen machen fokussiertes Arbeiten unmöglich. Krankmeldungen werden angezweifelt. Überstunden werden nicht vergütet. Mitarbeiter werden systematisch eingespannt, liefern mehr als zugesagt, ohne entsprechende Gegenleistung. Bei wirtschaftlichen Engpässen (z.B. stockende Bauanträge) werden einfach Mitarbeiter entlassen.
Kommunikation läuft ausschließlich über WhatsApp mittels Sprachassistent. Nachfolgende Texte werden nicht geprüft oder korrigiert, was regelmäßig zu Missverständnissen führt. Der Geschäftsführer unterbricht Mitarbeiter kontinuierlich während ihrer Arbeit und führt lautstarke Telefonate auf dem Arbeitsbereich. Alle Entscheidungen – auch kleinste – müssen über ihn laufen, trotz vor Ort befindlichen Vertretung. Deutschkenntnisse sind verpflichtend; wer sie beherrscht, wird jedoch kaum angehört. Bei einer Besprechung zu Aufgaben und Büroorganisation meldete ich mich, um meine Meinung dazu zu sagen. Die Reaktion des Geschäftsführers war eindeutig: "Es interessiert mich nicht, was du sagen willst." Meinungsäußerungen werden systematisch unterdrückt, Zuhören ist einseitig verpflichtend.
Überstunden werden explizit nicht vergütet – man soll eine Stunde länger arbeiten, extra Gehalt gibt es nicht. Ein Mitarbeiter arbeitete ein Jahr komplett ohne Bezahlung im System. Mitarbeiter gelten als kostengünstige Aushilfskräfte. Keine Bonussysteme oder Leistungszulagen sichtbar.
Deutliche Hierarchie. Der Geschäftsführer entscheidet über alles, trotz Partner vor Ort. Unterschiedliche Behandlung: Mitarbeiter mit festen Verträgen werden wie Aushilfen behandelt und können jederzeit entlassen werden. Praktikanten werden schlecht bewertet, obwohl sie noch lernen. Jemandem, der ein Jahr ohne Gehalt gearbeitet hat, wird als Beispiel genannt, um andere zur ähnlichen Unterordnung zu bewegen.
Fachlich sind die Projekte grundsätzlich interessant, doch die ständigen Unterbrechungen, unklare Kommunikation und der Mikromanagement-Druck verhindern konzentriertes Arbeiten. Entscheidungen werden verzögert, bis sie vom Geschäftsführer genehmigt sind. Fachliche Skizzen fehlen oft, dafür gibt es detaillierte Vorgaben zur „Effizienz“. Eigene fachliche Expertise kann kaum zur Geltung kommen.