Wenig Inhalt, viel Technik, schwieriges Klima
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer SEO, KI und Technik/Zahlen liebt, kann unter Umständen glücklich werden. Alles Weitere bleibt aber auf der Strecke.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende journalistische Expertise und (z.T.) in der sozialen Kompetenz. Keine Basis für journalistisch denkende Redakteure. Alles zielt auf Verschlankung der menschlichen Arbeit hinaus. Zudem Daueranwesenheit gefordert, Homeoffice-Freunde erleben ihr blaues Wunder.
Verbesserungsvorschläge
- völlige Umstrukturierung der Bereiche (Produkt, Projekt, CMT usw.) mit mehr Fokus und Pragmatismus
Arbeitsatmosphäre
Anonym und ohne Benefits. Motto: wenig geben, viel fordern.
Kommunikation
Viele Vorgaben von einem zentralen Team, das die Dutzenden Portale anleitet. Ansonsten geht es nur zum KI und Zahlen, intern wird wenig und monothematisch kommuniziert.
Kollegenzusammenhalt
Einzelne Redaktionsteams halten zusammen, am Unternehmen hängt bis auf wenige Eingefleischte kaum jmd
Work-Life-Balance
Ist ok. Am Wochenende ist die meiste Zeit Ruhe in den Chats/Gruppen.
Vorgesetztenverhalten
Viel Drumherum-Reden, kaum jemand, der Klartext spricht. Menschlichkeit und Empathie fehlen fast in Gänze (zumindest außerhalb der HR).
Interessante Aufgaben
KI und ökonomische Prozesse - ja. Man gibt sich nach außen innovativ, ist es aber in der IT-Entwicklung und beim Redaktionssystem nicht.
Arbeitsbedingungen
Trostlose Räumlichkeiten, alles wird wenn denn in den Hauptstandort gesteckt. Für jedes Teil, jede Kosten, jedes Equipment wird gefeilscht.
Gehalt/Benefits
Krasse Unterschiede, die teilweise nicht zu erklären sind.
Image
Reine KI- und Reichweiten-Klitsche. Das Vorurteil bestätigt sich.
Karriere/Weiterbildung
Nichts für Journalisten. Wer etwas SEO-Nachholbedarf hat oder zum Tekkie werden will, kann es hier probieren.