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Bewertung

Es fehlt nicht viel, damit es richtig gut ist

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nahbare Geschäftsführer • prominente Auftraggeber • hauseigenes Café

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Konferenz-/Ruheräume • Akustik/Beleuchtung auf den Etagen

Verbesserungsvorschläge

Bei wichtigen internen Entscheidungen die Meinung der Mitarbeiter einholen • auch relevante Interna in der Montagsrunde ansprechen • Verbindliche Vergütungen für Pitch-Gewinne einführen, um Motivation zu steigern • Mehr Fortbildungen und Schulungen anbieten

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt positiv – während "der Pandemie" geht allerdings viel von der Atmosphäre verloren, die das Haus und der Gemeinschaft mit den Kollegen ausmacht.

Kommunikation

In einem gemeinsamen Meeting spricht montags die Geschäftsführung zu allen Angestellten, oft werden wichtige Projekte vorgestellt. Die restliche Kommunikation läuft über E-Mail, Teams oder wird von den einzelnen Unit-Leitern in die Units getragen. Manchmal hat man dennoch das Gefühl, das nicht "alles" offen ausgesprochen wird; es gibt viel Flurfunk.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen und Teams arbeiten gut zusammen, die Qualität der Arbeit jedes Einzelnen ist in der Regel überdurchschnittlich hoch. Verschiedene Units arbeiten auch regelmäßig interdisziplinär zusammen.
Schön ist, dass es jeden Freitag einen "Apéro" für alle gibt, wo Bier und Snacks gereicht werden. Hier kommen alle zusammen und nicht selten bilden sich hier Freundschaften über die Units hinweg.

Work-Life-Balance

"Home-Office" hat seit "der Pandemie" schnell und unkompliziert Einzug in den Alltag gefunden, auch weil die IT darauf vorbereitet war.
Arbeitszeiten variieren jedoch je nach Unit und auch nach Kunde teilweise extrem. Das spiegeln die Bewertungen hier wieder und ist auch spürbar, wenn dadurch zeitweise viele Leute kündigen. Hier wird zu wenig getan, um diesem Problem zu begegnen.

Vorgesetztenverhalten

Persönlich bin ich zufrieden, aber auch hier hört man von unterschiedlichen Units ganz unterschiedliche Dinge.

Interessante Aufgaben

Im Portfolio der Auftraggebern sind die Größen deutschsprachiger Unternehmen, die viel Prestige aber auch interessante Projekte mit hoher Reichweite generieren. Dabei bekommen allerdings Automobilkonzerne und Fußballvereine meist von Seiten der Geschäftsführung den größten "Fame" ab, egal wie gut andere Projekte umgesetzt wurden.

Gleichberechtigung

Es gibt eine Gleichstellungsbeauftragte. Das Unternehmen versucht sich in Gender-gerechter Sprache. Es wird immer wieder betont, dass man nach Jobposition bezahlt wird. Entsprechende Gehaltsspiegel können bei Mitarbeitergesprächen eingesehen werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt einige ältere Semester, die nicht nur im Management sitzen. Generell dürfte der Alterschnitt aber bei Mitte 30 liegen. Mitarbeiter, die länger als 4-5 Jahre im Unternehmen sind, sind keine Seltenheit.

Arbeitsbedingungen

Es gibt mehrere Etagen mit offenen Arbeitsflächen. Die Akustik ist teilweise grenzwertig, wenn viel geredet wird. Jeder hat einen großen Eiermann-Schreibtisch, insgesamt fehlt es aber an Platz. Die Beleuchtung ist meist zu grell (Neonröhren) und kann nicht individuell geregelt werden.
Konferenzräume gibt es im ganzen Haus nur vier Stück im obersten Stockwerk. Die Technik zum Arbeiten ist auf einem angemessenen hohen Stand, alte Rechner werden regelmäßig ausgetauscht. Die IT, Server und Administration lässt wenige Wünsche offen. Das Unternehmen ist TISAX-zertifiziert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Über einen CSR-Report wurde gerade ein neues Mindset der Agentur verkündet. Abzuwarten bleibt, inwieweit dies auch von nun an ein bestimmendes Credo wird. Technisch hinkt da das eigens gebaute Firmengebäude noch hinter den Erwartungen zurück, beispielsweise leuchtet das Treppenhauslicht 24/7 …

Gehalt/Sozialleistungen

Es gibt Gehaltsspannen für jede Jobposition. Finanzielle Boni für Pitch-Gewinne o.ä. gibt es nicht. Vor "der Pandemie" gab es 40 Euro für das hauseigene Café, bis dieses schließen musste. Außerdem gibt es ein Paket von Angeboten, von BAV über Firmenhandy bis zu Essensrabatten (Hrmony-App). Eine HVV ProfiCard gab es bisher nicht, wurde aber angekündigt.

Image

Nach außen hat das Unternehmen deutschlandweit einen sehr guten Ruf in der Branche. Die beiden Geschäftsführer vertreten diesen "gut".
Nach innen entsteht manchmal der Eindruck, dass viele betriebsinterne Themen nicht zuende gedacht werden und dann im Sande verlaufen.

Karriere/Weiterbildung

Konkrete Zielvereinbarungen machen den Prozess einer Beförderung oder anderweitigen Steigerung transparent. Es gab schon einige gute Ansätze zur Fortbildung, die allerdings nun wieder "im Sande verlaufen sind" (siehe Image), wie ein internes Coaching-Programm. Nun gibt es ein neues Konzept, das diese Lücke füllen soll. Ansonsten gab es bisher kein klar erkennbares Konzept für Schulungen oder dergleichen.