Am Anfang sehr herzlich und plötzlich trifft dich die volle Härte der Undankbarkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man das Gespräch mit dem Prokuristen oder dem Chef gesucht hat, wurde man zwar verstanden – doch an der Situation hat sich dadurch kaum etwas geändert.
Man hatte das Gefühl, dass beide nichts von Problemen wissen wollten.
Geht es aber um eine Entlassung sind beide sehr schnell dabei.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Struktur und Politik der Praxis sind leider äußerst mangelhaft. Zu Beginn wird man scheinbar herzlich in die sogenannte „Familie“ aufgenommen – bis sich herausstellt, dass das gesamte System auf Ungerechtigkeit basiert. Das zentrale Problem, das ich bereits erwähnt habe, zieht sich durch alle Ebenen des Unternehmens.
Faktisch wird die Praxis von Personen geführt, die wenig fachliche Kompetenz mitbringen und offenbar unzufrieden mit ihrer eigenen Situation sind. Immer wieder wird ein Mitarbeiter als Sündenbock auserkoren – auf diesen wird der Druck so lange aufgebaut, bis er die Praxis verlässt oder entlassen wird. Dabei wird Verantwortung konsequent von der Führungsebene von sich gewiesen. Selbst bei engagierten und loyalen Mitarbeitern spielt das keine Rolle – sie werden ohne Rücksicht ausgetauscht.
Diese instabile Personalpolitik hat ernste Konsequenzen. Schon kleine Motivationsschwankungen oder Kritik am internen System können zur Kündigung führen. Um die übrigen Mitarbeiter ruhigzustellen, wird ihnen zwischenzeitlich mit Gehaltserhöhungen oder Fortbildungsangeboten entgegengekommen – aber auch diese Personen landen irgendwann auf der Abschussliste. Das ist kein Einzelfall, sondern ein wiederkehrendes Muster.
Statt sich auf Teamarbeit und Professionalität zu konzentrieren, beteiligt sich die Führung an internen Konflikten und lässt negatives Verhalten, wie z. B. Lästereien unter Kollegen, zu – teilweise sogar unterstützt durch Vorgesetzte.
Zudem steht die wirtschaftliche Leistung klar über der medizinischen Qualität. Entscheidungen auf ärztlicher Ebene werden teilweise an Personen ohne fundiertes Fachwissen abgegeben, einzig weil sie wirtschaftlich gute Zahlen liefern – was nicht nur unprofessionell, sondern auch riskant ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Unternehmensstruktur ist schwach und chaotisch, da es keine klare Führung gibt. Das Arbeitsumfeld ist instabil und unsicher – ein Zusammenhalt oder echtes „Familiengefühl“ ist hier nicht zu erwarten.
Man ist schnell dabei – und genauso schnell wieder weg. Vorsicht ist geboten.
Verbesserungsvorschläge
In diesem Unternehmen gibt es niemanden, der wirklich Verantwortung übernimmt oder Führung zeigt. Der Chef zieht sich aus allem zurück und nickt nur ab, was ihm das sogenannte ‚Management‘ vorsetzt – ein Kreis von Möchtegern-Führungskräften, die mehr an eine Runde ‚Desperate Housewives‘ in der Midlife-Crisis erinnern als an professionelle Leitung.
Wer nicht nach deren Pfeife tanzt, landet früher oder später auf der Abschussliste.
Kommunikation
Kommunikation = 0