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3 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Arbeitsbedingungen
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ideenreich aber ohne Kompass

3,2
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen bietet spannende und innovative Aufgaben in einem modernen, gut ausgestatteten Arbeitsumfeld. Die Arbeitsatmosphäre ist in vielen Teams angenehm, und auf einen guten Team-Fit bei Neueinstellungen wird geachtet. Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, und der Zusammenhalt im direkten Umfeld ist stark.

Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut – Homeoffice ist möglich, und durch Benefits wie Urban Sports wird auch für Ausgleich gesorgt. Ältere Mitarbeitende werden für ihre Erfahrung geschätzt, und die angebotenen Weiterbildungen über die Haufe Akademie bieten grundsätzlich gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Auch das Produkt und die Außenwahrnehmung des Unternehmens sind positiv: Es gibt viel Potenzial, engagierte Mitarbeitende und die Möglichkeit, an modernen Themen und Technologien zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskultur ist stark hierarchisch und von Kontrolle geprägt. Eigeninitiative wird zwar gefordert, aber durch enge Abstimmungsprozesse und fehlendes Vertrauen oft ausgebremst. Eine offene Fehlerkultur existiert kaum – Probleme werden häufig zu spät oder gar nicht angesprochen.

Die Kommunikation ist unklar und wenig effizient: Es gibt viele Meetings, aber selten klare Absprachen oder Entscheidungen. Das wirkt sich negativ auf Motivation und Arbeitsabläufe aus.

Gehaltserhöhungen orientieren sich eher an Betriebszugehörigkeit als an Leistung, und zusätzliche Sozialleistungen sind begrenzt – auch wenn es in der Regel einen Jahresbonus gibt.

Karrierepfade und Weiterentwicklungen wirken teilweise undurchsichtig; Führungspositionen werden nicht immer nach Kompetenz, sondern nach Bedarf vergeben. Obwohl das Unternehmen viel Potenzial hat, fehlt es an klarer Vision und Zielorientierung, was sich spürbar auf Motivation und Struktur auswirkt.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen hat großes Potenzial – spannende Aufgaben, ein modernes Umfeld und engagierte Mitarbeitende. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, wäre es jedoch wichtig, an einigen strukturellen und kulturellen Themen zu arbeiten.

Ein zentraler Punkt ist die Führungskultur. Mehr Vertrauen und Eigenverantwortung würden die Motivation deutlich steigern. Dazu gehört auch, Fehler offener anzusprechen und als Lernchance zu sehen, anstatt sie zu verschweigen oder weiterzugeben. Wenn Führungskräfte stärker befähigt werden, Entscheidungen eigenständig und transparent zu treffen, würde sich das positiv auf alle Ebenen auswirken.

Die Kommunikation sollte klarer und zielgerichteter werden. Weniger Meetings, dafür mehr konkrete Absprachen und nachvollziehbare Entscheidungen, würden den Arbeitsalltag deutlich effizienter machen. Auch eine offenere Feedbackkultur – sowohl nach oben als auch nach unten – wäre wünschenswert.

Im Bereich Weiterbildung und Karriere könnten die bestehenden Angebote gezielter eingesetzt werden. Es sollte regelmäßig überprüft werden, ob Weiterbildungen tatsächlich einen Mehrwert bringen, und Karrierepfade sollten transparenter und kompetenzbasiert gestaltet werden, statt nur nach Bedarf zu besetzen.

Zudem wäre es hilfreich, langfristig eine Vision und klare Unternehmensziele zu kommunizieren, an denen sich Mitarbeitende orientieren können. Das würde helfen, Motivation und Zusammenhalt zu stärken und den vielen guten Ansätzen im Unternehmen eine klare Richtung zu geben.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Abteilung ist die Arbeitsatmosphäre wirklich angenehm. Die Kolleg:innen arbeiten eng zusammen, unterstützen sich gegenseitig, und gerade bei neuen Mitarbeitenden wird darauf geachtet, dass sie gut ins Team passen. Das macht den Einstieg leicht und sorgt dafür, dass man sich schnell wohlfühlt. In anderen Abteilungen sieht es jedoch komplett anders aus – dort fehlt teilweise der Zusammenhalt, und die Atmosphäre ist deutlich weniger positiv.

Image

Das Unternehmen wird insgesamt positiv wahrgenommen, sowohl extern als auch in Bewertungen. Das Produkt selbst genießt ebenfalls Anerkennung. Kritisch gesehen werden jedoch die Führungskultur und bestimmte interne Prozesse, die teils ineffizient oder undurchsichtig sind. Insgesamt ist das Image nach außen gut, intern gibt es aber noch Verbesserungspotenzial.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut. Gelegentlich wird man auch außerhalb der Arbeitszeit über Teams kontaktiert, aber man ist nicht verpflichtet, sofort zu reagieren. Schlimmer könnte es auf jeden Fall sein. Durch die guten Benefits wie Urban Sports oder ähnliche Angebote lässt sich die Freizeit gut nutzen und abschalten.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten werden über die Haufe Akademie angeboten, wo Mitarbeitende verschiedene Seminare und Kurse belegen können. Welche Weiterbildungen besucht werden, wird in den regelmäßigen Feedbackgesprächen gemeinsam mit dem Teamlead festgelegt. Allerdings wird weder geprüft, ob und wie erfolgreich die Weiterbildungen waren, noch, ob die gewählten Inhalte tatsächlich zum individuellen Entwicklungsziel passen.

Karrierepfade gibt es grundsätzlich in zwei Richtungen – im Leadership- oder im Technical-Track. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Führungspositionen teilweise eher nach Bedarf als nach Eignung besetzt werden. Es fehlt an klaren, validen Auswahlkriterien, was dazu führt, dass Mitarbeitende mitunter in Führungsrollen „rutschen“, ohne dass dies wirklich ihren Stärken oder Interessen entspricht.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist fair, und es gibt in der Regel einen Jahresbonus. Gehaltserhöhungen richten sich jedoch weniger nach individueller Leistung, sondern eher nach der Zugehörigkeit zum Unternehmen und sind nach Jahren gestaffelt. Zusätzliche Sozialleistungen oder Extras außerhalb der üblichen Regelungen gibt es kaum.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen zeigt ein gewisses Bewusstsein für Umwelt und Soziales: Müll wird getrennt, und es gibt Engagement in sozialen Bereichen. Insgesamt ist das aber noch ausbaufähig, und es gäbe großes Potenzial, sich in diesen Themen stärker zu engagieren.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt innerhalb der Teams ist meist gut – untereinander unterstützen sich die Mitarbeitenden und der Zusammenhalt ist spürbar. Vor der Führungsebene sieht es jedoch anders aus: Dort achtet jeder eher auf sich selbst, was dazu führt, dass Entscheidungen oft nicht transparent getroffen werden und Probleme teilweise nicht offen angesprochen werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen ist insgesamt jung, daher gibt es noch nicht sehr viele ältere Mitarbeitende. Diejenigen, die da sind, werden für ihre Erfahrung und Expertise geschätzt und aktiv in der Weiterentwicklung eingebunden.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskultur ist stark hierarchisch geprägt und stark auf Kontrolle ausgerichtet. Dadurch kontrollieren auch die mittleren Führungskräfte ihre Teams sehr genau, da sie selbst Rechenschaft an die oberen Ebenen ablegen müssen. Eigeninitiative ist offiziell erwünscht, in der Praxis fühlt man sich jedoch häufig überwacht, und viele Entscheidungen müssen vorher abgestimmt werden.

Zudem gibt es kaum eine offene Fehlerkultur: Fehler werden selten transparent besprochen, und wenn Probleme auftreten, werden sie oft erst dann adressiert, wenn sie größer geworden sind – dann wird schnell den Mitarbeitenden die Verantwortung zugeschoben. Insgesamt führt die mangelnde Kommunikation und das ausgeprägte Kontrollverhalten zu ineffizienten Prozessen und beeinträchtigt Motivation sowie Selbstständigkeit im Team.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind gut. Das Unternehmen bietet moderne, gut ausgestattete Büros, und die Möglichkeit auf Homeoffice ist gegeben. Auch die Hardware und sonstige Arbeitsausstattung sind auf einem hohen Standard, sodass man effizient und angenehm arbeiten kann.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist ausbaufähig. Es gibt viele Meetings, aber oft fehlt es an klaren Absprachen und Entscheidungen, sodass Informationen hin und her gehen und Dinge teilweise doppelt oder unkoordiniert besprochen werden. Das führt dazu, dass es manchmal schwer ist, den Überblick zu behalten und klare Prioritäten zu setzen.

Gleichberechtigung

Offiziell gibt es in der Firma keine Vorbehalte und keine Diskriminierung – Gleichberechtigung wird formal gewahrt. Dennoch sind die „Bais“ in den Köpfen vieler noch spürbar, und die klassische Führungsebene ist stark vom traditionellen Bild geprägt. Diskriminierung findet nicht aktiv statt, aber es ist spürbar schwer, überhaupt in die Firma hineinzukommen und in höhere Ebenen aufzusteigen, wenn man nicht ins klassische Schema passt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind interessant und innovativ. Das Unternehmen bietet insgesamt viel Potenzial – sowohl bei den Projekten als auch bei den Tätigkeiten selbst. Es gibt viele Möglichkeiten, an spannenden Aufgaben zu arbeiten und eigene Ideen einzubringen.

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Modern, fair und vorausschauend

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viel Vertrauen in die Mitarbeitenden. Moderne, schlanke und sinnvolle Prozesse, Systeme und Arbeitsweise. Das Management ist vom Fach und eng in operative Realitäten eingebunden. Hierarchien sind kaum spürbar. Gutes Betriebsklima. Abwechslungsreiche Aufgaben. Man ist neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen. Gutes Gehalt. Kantinen-Mittagessen wird übernommen. Sauberes, gut ausgestattetes Büro.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Teilweise sehr sparsam was (operative) Anschaffungen angeht.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitenden mehr Informationen über die Geschäftsentwicklung und die langfristige Planung des Managements geben. Transparenter mit dem Thema Karriere und Gehalt umgehen. Die aktuelle "lockere" Kultur, welche viel Freiheit bietet, unbedingt beibehalten. Die Kernarbeitszeit verkürzen, damit die Arbeitszeit freier gestaltet werden kann. Die Mitarbeitenden mehr über strategische Entscheidungen informieren oder im Entscheidungsprozess einbinden.

Image

Die Firma selbst ist sehr unbekannt und auch die Produkte, obwohl sie am Markt eigentlich etabliert sind, kennt so gut wie niemand. Die Mitarbeitenden wissen ihren Arbeitgeber und dessen positive Qualitäten durchaus zu schätzen. Von Kunden kommt regelmäßig positives Feedback und auf branchenrelevanten Messen ist die Firma oft präsent.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich gut, wenn auch bei der Urlaubsplanung stark darauf geachtet werden muss, dass eine Vertretung gewährleistet ist. Die Kernarbeitszeit mit einer Länge von 6:30h ermöglicht die freie Arbeitszeitgestaltung nur in einem engen Rahmen, dort könnte man noch etwas flexibler werden um Frühaufstehern oder Nachteulen die Möglichkeit zu geben, ihren natürlichen Tagesrhythmus auszuleben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Produkte an sich fördern Umweltbewusstsein. Das Unternehmen gewährt pro Jahr einen Tag bezahlten Sonderurlaub für soziale Tätigkeiten. Sicherlich könnte das Thema noch mehr in den Fokus rücken.

Karriere/Weiterbildung

Die Firma bietet den Mitarbeitenden verschiedene "Tracks" die zur beruflichen Weiterentwicklung dienen sollen. Auch eine technische Vertiefung wird angeboten, wenn man sich weniger in Richtung Management orientieren möchte, was durchaus gut ist. Wirklich "Aufsteigen" kann man durch die sehr flachen Hierarchien aber vermutlich eher weniger.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten haben ein großes Fachwissen und begegnen den Mitarbeitenden auf Augenhöhe. Entscheidungen werden gemeinsam mit den Mitarbeitenden getroffen. Es gibt einen gesunden Umgang mit Fehlern. Die Vorgesetzten sind eher Teil des Teams als "Bosse".

Arbeitsbedingungen

Büro und Hardware sind erstklassig. Einziger Kritikpunkt ist, dass man statt auf Großraumbüros mit vielen Arbeitsplätzen lieber auf kleinere Räume mit 2-6 Personen setzen könnte. Außerdem wird bei Ausgaben, die nicht zwingend notwendig sind, stark gespart - was gut aber auch nervig sein kann.

Kommunikation

Kommunikation allgemein funktioniert reibungslos, zwanglos und harmonisch. Informationen über die Geschäftszahlen und aktuelle Entwicklungen etc. gibt es quartalsweise. Jedoch gewinnt man nur einen sehr oberflächlichen Eindruck, Gewinnzahlen oder produktspezifische Entwicklungen werden nicht preisgegeben. Auch zu Hintergründen von langfristigen Entscheidungen, strategischer Ausrichtung etc. wird nicht viel gesagt.


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Spannende Projekte, aber schlecht umgesetzt

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende Kunden und Projekte.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Mitarbeitet hören und mit dem Micro-Management aufhören.

Arbeitsatmosphäre

Nicht gemeckert ist auch gelobt. Besonderes Engagement wird nicht gesehen und es wird immer nach dem minimal Prinzip gearbeitet

Karriere/Weiterbildung

Laut MWAY gibt es ganz viele Fortbildungsmöglichkeiten. Wie so oft scheitert es dann aber am Geld und man bekommt dann einen Udemy Kurs bezahlt.

Gehalt/Benefits

Bei der Frage nach mehr Gehalt wird immer mit dem gleichen Argumentiert. „Andere Firmen bieten auch nicht mehr Gehalt“. Leider keine Zeitgemäßen Gehälter und nicht vorhandene Benefit, wenn man Corporate Benefits und Jobrad ausklammert.

Vorgesetztenverhalten

Leider betreibt die Geschäftsleitung sehr viel Mikro-Management und ist viel zu überzeugt von ihren Ansichten, was sich negativ auf die Vorgesetzten aus wirkt.

Arbeitsbedingungen

Büroräume sind modern, allerdings das Equipment nicht. Kaputte Bürostühle und alte Monitore

Kommunikation

Sinnlose Meetings mit mehr als 8 Personen ohne Struktur.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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