6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Brand an sich.
Arbeiten ohne Arbeitsvertrag über Monate
Coachings für FK Kräfte
Teilweise muss ich sagen, dass die Arbeitsatmosphäre innerhalb des Teams und im Store selbst gut war. Das lag vor allem daran, dass wir ein wirklich gutes Team waren und die Zusammenarbeit untereinander funktioniert hat. Alles, was jedoch darüber hinausging – insbesondere die Organisation, Kommunikation und die Führung – habe ich leider als sehr negativ empfunden.
In den Niederlanden sehr stark - in Deutschland eher weniger.
Auch im Hinblick auf die Work-Life-Balance ist die Situation problematisch. Die ständige Kommunikation über private WhatsApp-Gruppen führt dazu, dass man auch außerhalb der Arbeitszeit permanent mit dienstlichen Nachrichten konfrontiert wird. Eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben ist dadurch kaum möglich. Berufliche Kommunikation sollte über professionelle und dienstliche Kommunikationswege erfolgen und nicht über private Telefonnummern und Messenger-Dienste.
Wenn du gemocht wirst & keine Kritik äußerst
Das Gehalt ist insgesamt in Ordnung, insbesondere weil Überstunden vergütet werden. Es liegt jedoch aus meiner Sicht im durchschnittlichen Bereich und ist angesichts der Verantwortung, der Arbeitsbelastung und der erzielten Umsätze nicht besonders attraktiv. Teilweise entsteht sogar der Eindruck, dass Überstunden als Möglichkeit gesehen werden, das Gehalt etwas aufzubessern. Insgesamt empfinde ich die Vergütung jedoch als nicht angemessen im Verhältnis zu der Leistung und dem Einsatz, die von den Mitarbeitenden erwartet werden.
Die Kommunikation ist eine absolute Katastrophe. Ansprechpartner oder Führungskräfte sind bei dringenden Anliegen oft kaum erreichbar. Selbst in ernsten Situationen, wie beispielsweise einem Feueralarm, dauert es teilweise Stunden, bis überhaupt jemand telefonisch erreichbar ist. Statt auf professionelle Kommunikationswege zu setzen, läuft nahezu alles über private WhatsApp-Nachrichten. Dass Mitarbeitende ihre privaten Telefonnummern dafür nutzen müssen, ist auf Dauer einfach unprofessionell und sehr störend.
Den Umgang mit älteren Mitarbeitenden kann ich nicht wirklich bewerten, da ich in meinem direkten Arbeitsumfeld kaum oder keine älteren Kolleginnen und Kollegen hatte. In der Zentrale in den Niederlanden habe ich jedoch erlebt, dass ältere Mitarbeitende selbstverständlich eingebunden waren und gut ins Team passten. Insgesamt hatte ich allerdings den Eindruck, dass im operativen Bereich eher jüngere Mitarbeitende eingestellt werden und diese gezielt an die Unternehmenskultur herangeführt werden.
Die Führungskultur ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte des Unternehmens. Es wäre dringend notwendig, Führungskräfte besser auszubilden und regelmäßige Coachings sowie Leadership-Trainings anzubieten. Häufig entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende in Führungspositionen befördert werden, obwohl ihnen grundlegende Führungskompetenzen fehlen. Dazu gehören unter anderem Mitarbeiterführung, Kommunikation, Controlling und der sichere Umgang mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
Hinzu kommt, dass einige Führungskräfte auf mich oberflächlich, wenig wertschätzend und teilweise arrogant wirkten. Erreichbarkeit und Unterstützung im Arbeitsalltag waren oft nicht gegeben, sodass man sich mit Problemen häufig alleingelassen fühlte.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass der Austausch mit der Zentrale in den Niederlanden oder die Möglichkeit, dort Einblicke zu erhalten, eher unterbunden als gefördert wurde. Anstatt Transparenz und Weiterentwicklung zu ermöglichen, hatte man häufig das Gefühl, dass Kritik oder Eigeninitiative eher ausgebremst wurden.
Die Arbeitsbedingungen in der Filiale waren teilweise sehr problematisch. Besonders kritisch empfand ich die dauerhafte Kameraüberwachung sowie die Tonaufzeichnung bzw. das Abhören im Store. Aus meiner Sicht ist das datenschutzrechtlich höchst fragwürdig und sorgt zusätzlich für ein unangenehmes Arbeitsgefühl.
Auch die räumlichen Bedingungen waren schlecht. Im Winter war es im Store sehr kalt, und als Lösung stand lediglich ein kleiner Heizlüfter zur Verfügung. Der Pausenraum sowie die Toiletten befanden sich in einem anderen Gebäude, sodass man für den Weg dorthin viel Zeit einplanen musste. Insgesamt waren diese Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag sehr belastend.
Die Kommunikation ist eine absolute Katastrophe. Ansprechpartner oder Führungskräfte sind bei dringenden Anliegen oft kaum erreichbar. Selbst in ernsten Situationen, wie beispielsweise einem Feueralarm, dauert es teilweise Stunden, bis überhaupt jemand telefonisch erreichbar ist. Statt auf professionelle Kommunikationswege zu setzen, läuft nahezu alles über private WhatsApp-Nachrichten. Dass Mitarbeitende ihre privaten Telefonnummern dafür nutzen müssen, ist auf Dauer einfach unprofessionell und sehr störend.
Grundsätzlich hatte ich nicht den Eindruck, dass es ein Problem mit Gleichberechtigung im klassischen Sinne gibt. Allerdings habe ich erlebt, dass das Miteinander zwischen Mitarbeitenden teilweise sehr schwierig war. Es herrschte stellenweise eine wenig unterstützende Atmosphäre, in der man sich gegenseitig Erfolge nicht gönnte. In einzelnen Situationen habe ich außerdem Verhaltensweisen gegenüber Kolleginnen und Kollegen beobachtet, die aus meiner Sicht bereits an Mobbing grenzten. Hier sollte das Unternehmen konsequenter eingreifen und ein respektvolles Miteinander aktiv fördern.
Die Tätigkeit an sich ist abwechslungsreich und die Marke macht Spaß – man verkauft moderne Kleidung und Schmuck, was das Arbeitsumfeld grundsätzlich interessant macht. Wer zum ersten Mal eine Führungsposition übernimmt und einen Store leitet, kann hier sicherlich erste Erfahrungen sammeln. Langfristig bietet die Position aus meiner Sicht jedoch nur begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere wenn man sich fachlich oder als Führungskraft weiterentwickeln möchte.
Anpassung an den deutschen Markt zwecks Benefits
Schöne Produkte. Machen viele neue Geschäfte in Deutschland auf.
Immer mehr gute Kollegen gehen nicht nur aus persöhnlicher Umorientierung.
Mehr Personal einstellen. Mehr darauf achten, woher die schlechte Stimmung im Geschäft kommt. Probleme wirklich erkennen und lösen.
Oft technische Probleme an Kasse, das wirkt sich auf die Stimmung aus. Filialleitung ist sehr launisch.
Gutes Image, sehr stark auf Social Media, Marketing. Man hört viel Positives.
Ist gut. An Samstagen macht es Spaß zu arbeiten.
An vielen Tagen sehr launisch. Verlässt oft das Geschäft während der Arbeitszeit für Privates obwohl viel Arbeit wartet. Wirkt sehr gestresst statt motivierend.