Viel Verantwortung & großes Gerede „für die Ummah“ – am Ende Anwalt und Gericht für ein Arbeitszeugnis
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man soll die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau sein & in allen Bereichen gleichzeitig funktionieren. Trotz überdurchschnittlichem Einsatz & Verantwortung wird einem am Ende ein schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt – offenbar, weil die eigene Kündigung persönlich genommen wurde. In meinem Fall musste die Angelegenheit schließlich über Anwalt & Gericht geklärt werden.
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden! Vertraglich waren 8 Stunden vereinbart, um das Arbeitspensum überhaupt bewältigen zu können, habe ich über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 12 Stunden gearbeitet. Das wurde intern oft mit "FISABILILLAH" begründet. Faktisch bedeutete es jedoch vor allem, extrem viel zu arbeiten, während die Geschäftsführung selbst häufig vor 10 Uhr morgens kaum erreichbar war.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sich fachlich weiterentwickeln möchte, muss man das selbst bezahlen. Gleichzeitig wird erwartet, dass Inhalte aus selbst finanzierten Kursen oder Coachings dem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
Gehalt/Benefits
Für die Verantwortung & den tatsächlichen Arbeitsaufwand war das Gehalt in keiner Weise angemessen.
Interessante Aufgaben
Man arbeitet dauerhaft im Alarmmodus zwischen internen Projekten, Kundenprojekten & Teamorganisation.