Start-up-Glanz in der Bestattungsbranche – Realität sieht anders aus
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Gehaltszahlung.
Kolleg*innen auf persönlicher Ebene oft hilfsbereit, sofern es die Umstände zulassen.
Grundsätzlich gute Lage / Erreichbarkeit des Standorts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparente Kommunikation und mangelnde Wertschätzung.
Kaum echte Entwicklungsmöglichkeiten, Weiterbildung findet nicht statt oder wird blockiert.
Autoritärer Führungsstil und Entscheidungen ohne Einbindung der Mitarbeitenden.
Keine klare Linie in der strategischen Ausrichtung – vieles wirkt reaktiv statt durchdacht.
Schlechte Work-Life-Balance, hohe Fluktuation, Überstundenkultur.
Wenig bis keine Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung.
Feedback wird selten ernst genommen, Verbesserungsvorschläge verhallen ungehört.
Verbesserungsvorschläge
Eine echte Feedback- und Fehlerkultur etablieren, in der Kritik nicht als Angriff gewertet wird.
Kommunikation transparenter gestalten – sowohl innerhalb der Teams als auch zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden.
Führungskräfte gezielt schulen, um ein modernes, wertschätzendes Führungsverhalten zu fördern.
Klare Prozesse und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, die auf Leistung und nicht auf Beziehungen beruhen.
Work-Life-Balance ernst nehmen und flexible Arbeitsmodelle aktiv umsetzen statt nur zu versprechen.
Technische Ausstattung und Arbeitsbedingungen modernisieren.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung nicht nur als PR-Instrument nutzen, sondern wirklich in die Unternehmenskultur integrieren.
Arbeitsatmosphäre
Es fehlt eine klare und gelebte Unternehmenskultur. Werte werden zwar kommuniziert, aber in der Realität nicht umgesetzt. Vertrauen und Offenheit sind kaum spürbar.
Kommunikation
Die Atmosphäre ist angespannt und oft von Misstrauen geprägt. Lob oder Anerkennung sind selten. Viele Mitarbeiter wirken demotiviert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt leidet unter einer starken Ellenbogenmentalität. Teamarbeit wird zwar gefordert, aber nicht aktiv gefördert, jeder kämpt für sich selbst.
Work-Life-Balance
Überstunden sind an der Tagesordnung und werden oft erwartet. Flexible Arbeitszeiten oder Home-Office-Möglichkeiten gibt es kaum bzw. nur auf dem Papier.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte agieren häufig autoritär und sind wenig kritikfähig. Entscheidungen werden selten erklärt oder nachvollziehbar getroffen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind monoton und bieten wenig Entwicklungsmöglichkeiten. Abwechslung oder kreative Herausforderungen fehlen völlig.
Gleichberechtigung
Diversität wird nicht gefördert. Entscheidungen wirken mitunter willkürlich, und Gleichberechtigung ist kein gelebtes Prinzip.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrene Mitarbeitende werden wenig wertgeschätzt. Es scheint keine klare Strategie zu geben, wie ihr Wissen eingebunden oder weitergegeben wird.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung ist veraltet, ergonomische Arbeitsplätze sind eher die Ausnahme. Viele grundlegende Dinge müssen erkämpft werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- oder Sozialthemen spielen kaum eine Rolle.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt. Sozialleistungen sind minimal und werden nur ungern gewährt.
Image
Nach außen wird ein positives Bild vermittelt, das mit der internen Realität leider wenig zu tun hat. Viele Mitarbeitende sprechen intern kritisch über das Unternehmen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt oder nicht vorhanden. Karriereentwicklung ist oft vom persönlichen Verhältnis zur Führung abhängig, nicht von Leistung.
