1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Positiv hervorzuheben ist der Kaffee sowie grundsätzlich interessante technische Themen im Umfeld von Hardware- und Systementwicklung. Die Projekte boten fachlich Potenzial und Ansatzpunkte für Verbesserungen.
In der Praxis war die Mitgestaltung aus meiner Sicht jedoch durch unklare Strukturen und schwache Organisation eingeschränkt, sodass vorhandene Lücken nur begrenzt aufgegriffen werden konnten.
Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgte sehr kurzfristig und ohne für mich zuvor erkennbare strukturierte Rückmeldungen oder Feedbackgespräche. Zusätzlich wurden wichtige Unterlagen, insbesondere das Arbeitszeugnis, trotz mehrfacher Nachfrage nicht zeitnah bereitgestellt, was die weitere Abwicklung verzögert hat.
Mehr Klarheit in Kommunikation, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie ein strukturierteres Onboarding würden die Zusammenarbeit deutlich verbessern. Ebenso wäre eine offenere Feedbackkultur wünschenswert, in der fachliche Beiträge stärker berücksichtigt werden. Zudem sollten zugesagte Rahmenbedingungen verlässlicher umgesetzt werden.
Die Arbeitsatmosphäre wirkte auf mich angespannt und wenig kooperativ. Kommunikation fand häufig nur eingeschränkt statt, Rückfragen wurden teilweise ignoriert und aktive Mitarbeit eher ausgebremst als unterstützt. Trotz Zugehörigkeit zum Hardwareteam war ich organisatorisch und räumlich weitgehend isoliert.
Das Unternehmensimage ist stark von einer „Military“-Außendarstellung geprägt, die sich auch in der internen Kommunikations- und Führungskultur teilweise widerspiegelt.
Flexible Arbeit wurde zwar grundsätzlich vermittelt, in der Praxis fehlten jedoch passende Arbeitsmittel und klare Regelungen zum mobilen Arbeiten. Kommunikation zu Homeoffice-Fragen blieb teilweise aus, selbst in Situationen wie einem Bahnstreik. Insgesamt daher nur durchschnittlich.
Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbewusstsein war aus meiner Sicht im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Die Entsorgung von Materialien wirkte nicht durchgängig getrennt oder entsprechend gängiger Standards organisiert.
Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Eigene Vorschläge zur Verbesserung von Zusammenarbeit und Prozessen fanden nur begrenzte Berücksichtigung, und eine klare Entwicklungsperspektive war für mich nicht erkennbar. Der Fokus lag überwiegend auf operativer Projektarbeit.
Teamarbeit fand aus meiner Sicht nicht ausreichend statt. Austausch über Probleme, Projektstände oder nächste Schritte erfolgte selten offen im Team. Statt gemeinsamer Lösungsfindung herrschte eher isoliertes Arbeiten mit wenig Transparenz und begrenzter Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten.
Die Führungsstruktur wirkte auf mich uneindeutig und organisatorisch wenig durchdacht. Teilweise entstand der Eindruck konkurrierender Zuständigkeiten, ohne klare Kommunikation darüber, wer letztlich Verantwortung oder Entscheidungsbefugnis hat.
guter Kaffee, kalte Softdrinks, schönes Büro
Die interne Kommunikation empfand ich als schwach und wenig transparent. Rückfragen wurden häufig verzögert oder gar nicht beantwortet, relevante Informationen wurden nur selektiv weitergegeben und konstruktiver Austausch fand kaum statt
Die Gleichberechtigung im Sinne von Beteiligung an Entscheidungen habe ich als eingeschränkt wahrgenommen. Entscheidungen wurden aus meiner Sicht überwiegend von einem kleinen, konstanten Personenkreis getroffen, während Beiträge anderer Mitarbeitender nur begrenzt berücksichtigt wurden.
Eigeninitiative und das Einbringen alternativer Vorschläge wirkten teilweise eher unerwünscht oder wurden als Risiko für bestehende Abläufe wahrgenommen. Insgesamt entstand der Eindruck, dass Entscheidungsprozesse wenig offen für breitere Beteiligung waren.
Die Themen im Unternehmen waren grundsätzlich interessant und boten fachlich Potenzial. Ich habe eigenständig Möglichkeiten gesucht, Projekte technisch weiter voranzutreiben und bestehende Lösungen zu verbessern.
Gleichzeitig hatte ich jedoch den Eindruck, dass diese Ansätze nur begrenzt berücksichtigt wurden. Ergebnisse und Vorschläge wurden teilweise nicht weiterverfolgt oder fanden keinen Eingang in die finale Umsetzung, die häufig bereits vorab festgelegt wirkte.