8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zusammenhalt, jungen Menschen werden Chancen gegeben ihren Traumjob auszuleben, barrierefrei und auf Augenhöhe, Freiheit sich zu entfalten, Verantwortung zu übernehmen, über seinen Bereich hinaus dazuzulernen, wenn man das will
Rechnungen können lange dauern
Catering auf Tour verpflichtend einführen als Wertschätzung für die harte Arbeit, HR sollte schneller antworten, damit man dss Gefühl hat einen Ansprechpartner zu haben, der sich wirklich um einen schert
Showbusiness macht Spaß
Leider schlechter als die Firma es verdient hat, hier versuchen alle ihr Bestes um eine tolle Show auf die Beine zu stellen
Auf Tour immer etwas schwierig, aber war okay
In Ordnung
Alle an einem Strang
Alles okay
Tourleben ist nicht für jeden etwas, ich liebe es
Versuchen ihr bestes
Viele unterschiedliche Leute
Genau das was ich immer machen wollte
- Kultur: Ein von Vertrauen, Flexibilität und Menschlichkeit geprägtes Umfeld mit extrem niedrigen Barrieren.
- Inhalt: Spannende Themen in der Entertainment-Branche und viele Lernmöglichkeiten.
- Erlebnis: Man sieht bei Aufführungen das direkte Ergebnis seiner Arbeit und die Begeisterung der Menschen.
- Dynamik: Viel Abwechslung durch den Kontakt zu unterschiedlichsten Charakteren an drei Standorten.
Ich habe die dynamische Arbeitsweise geschätzt, habe mir jedoch stabilere Strukturen und vorausschauende Prozesse gewünscht.
Rechnungen werden nie pünktlich gezahlt.
Verbesserungsvorschläge annehmen. Auf Probleme der Mitarbeiter Rücksicht nehmen. Bisschen mehr Menschlichkeit würde euch nicht schaden.
14 Stunden Tage keine seltenheit
Außen hui, innen naja...
Wobei es mit immer weniger namhaften Produktionen und vermehrtem Eigenschrott nicht besser werden wird. Lizenzkosten sind halt teuer.
Sperrtermine dürfen nur die heiligen Darsteller ausverhandeln. Kannst du als technischer Mitarbeiter an einem Termin nicht, gibt es keinen Vertrag.
Die Karriereleiter gibt es nicht. Headoffice ist eine eingeschworene Freundesgruppe in Frankfurt. Die, welche die eigentliche Leistung bringen sind Minions auf Zeit.
Geht so. Gehalt basiert auf keinem Tarifvertrag! Alles aber auch wirklich ALLES muss man ausverhandeln. Vergisst man etwas und hat unterschrieben. Pech! Gehalt schwankt sehr von MA zu MA und deren Sympathie mit der HR-Abteilung. Ich habe als Veranstaltungstechniker 4.400 bekommen. Andere - gleich qualifizierte teilweise fast tausend Euro weniger. Bei allen Themen wird mit der Vertragsstrafe gedroht (= die Höhe 1 bruttogehalts) zB wenn man aus irgendwelchen Gründen doch nicht arbeiten kann. Kein Urlaubsgeld. Kein Weihnachtsgeld oder sonstige Sonderzahlungen.
Alles was gebraucht wird, wird schnell auf Amazon bestellt.
Man sitzt im selben Boot
Stark von der Tageslaune abhängig.
Hire and fire. Machst du alles ohne nachzufragen, tanzt nach deren Wünschen, hast du keine Probleme. Ein kritisches Wort und du bekommst keine Folgeproduktionen mehr.
Katastrophal. Der Tourneeplaner ist zwar nett und wirkt innovativ. Bringt aber nichts wenn der Company Manager es nicht pflegt. Auf Mails vom HR bekommt man generell nie eine Antwort. Man verlangt aber natürlich aus AG Seite immer schnellstmögliche Rückmeldung.
Shows sind großteils automatisiert. Kein Arbeiten im Vergleich zum richtigen Theater.
Wir haben unsere Forderung für eine bereits abgeschlossene Tour von Flashdance über ein Jahr lang einklagen müssen.
Einer unserer Partnerfirmen musste dies ebenfalls tuen, da das Unternehmen Rechnungen nicht zahlt.
In beiden Fällen wurde die Neptuned GmbH von dem ansässigen Amtsgericht dazu Verurteilt den vollen Betrag + Verzugszinsen zu begleichen.
Das es doch die ein oder andere Person gab, die nett war. Solidarität entsteht unter gleichsam Ausgebeuteten immer.
Und das sie mir in der Rolle als TL deutlich beigebracht haben, wann man eine Arbeitsstelle aus Gewissensgründen auch einfach mal vorzeitig verlässt, um sich weiterhin im Spiegel anschauen zu können. Die Empfehlung würde ich allen ans Herz legen.
Das er leichtfertig Leute chasst, seine Leute ausbeutet und dann noch die Schmerzfreiheit besitzt, den Opfern seiner deutlich auf schnelle Gewinne ausgelegten Arbeitsorganisation die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, in dem ihnen unterstellt wird, "sie seien eben nicht tourtauglich." Diese Firma und deren Touren sind keine Blaupause dafür, wie man eine professionelle und sozialverträgliche Tour gestaltet, sondern dafür, wie man mit minimalstem Personal- und Zeitaufwand eine Tour auf die Beine stellt, die bereits Millionen eingespielt hat, bevor sie überhaupt das erste Mal auf der Straße war.
So kommen dann Ideen auf, in denen eine Tour-Crew soweit eingestampft werden könnte, dass alles an Musik vom Band kommt und letztlich nur noch eine Person am FOH sitzt, die Cuelabs abfährt. Das ist misanthropisch.
Das wäre ja gut gemeint von mir, dieser Firma noch Vorschläge zu machen, wie sie ihre Tour-Crews noch besser ausbeuten kann.
Aber gerne:
- längere Vorbereitungszeit VA-Technik
- längere Cast on Stage Proben (auch für die Cast selbst)
- größere Tour-Crews in Zwei-Schicht Orga, wo nicht die Aufbaucrew gleichzeitig die Showcrew UND Abbaucrew ist
- bessere Vorbereitung mit visuellen Hilfsmitteln, wie Plänen, Zeichnungen, Sheets, Facts, eben allem, was nicht erst von der Tour-Crew im Vorbereitungszeitraum erstellt, gepflegt und angepasst werden muss
Im Idealfall kommt die Tour-Crew zur Vorbereitung, bekommt eine didaktisch einwandfreie Übergabe aller Anforderungen, hat Zeit ihre Abläufe zu planen und vor allem zu trainieren und hat dann schlussendlich auch das Gefühl, dass sie "Tour-Ready" ist. Wenn die Bühnencrew mit einer dreiteiligen 1,2 Tonnen schweren Bühnenkulisse nur einmal in der Vorbereitungszeit die Möglichkeit hat, ihr Handling zu trainieren, dann sind Unsicherheiten vorpogrammiert, was dann letztendlich dem Tourerfolg schaden kann. Das ist viel wichtiger, als der Versuch des HO herauszufinden, ob XY zickig gegenüber XY ist.
Innerhalb des Tourteams war für mich (uns) sehr schnell klar: "wir sitzen leider in diesem Boot und müssen da durch." Innerhalb des Head-Office, also alle Funktionen, die eine Tour technisch planen und organisieren, aber nicht mit auf Tour fahren, fand ich coole Typen, die auch gerne mal über nicht so coole Typen abgelästert haben. Die Atmosphäre im HO, würde ich als angespannt und überfordert beschreiben. Teilweise wurden Mitarbeitende aus ihrem Urlaub geholt, oder haben seit mehreren Wochen nicht einmal (!) frei gehabt, was natürlich in der Tourvorbereitungsphase dann für sehr schlechte Stimmung gesorgt hat. Das Tourteam bekam öfter mal Sprüche, "so sei eben Tour." Ihnen wurde das Gefühl vermittelt, dass sie nichts können, obwohl die Gründe dafür definitiv in einer unzureichenden Tourplanung liegen, die einen einseitigen Fokus auf schnelle Gewinne legt.
Diese Firma und ihre angegliederte Tourorgafirma haben ein extrem schlechtes Image in der Branche, bei Venues und Gästen gleichermaßen. Man muss sich mal die Zeit nehmen, sich Bewertungen der Gäste durchzuschauen.
Der Tourplan und sich daraus ergebender Arbeitszeiten war unterirdisch. Ich würde mit I anfangen und mit egal enden. Aufgrund eines viel zu sparsam gestalteten Teams, gab es dann auf Tour auch keine Gelegenheit soetwas zu betreiben, wie Teambuiding. Nach 14 oder 18 Stundenschichten hatte die KollegInnen verständlicherweise auch kein wirkliches Interesse mehr daran mal zusammen zu sitzen und sich auszutauschen. Vor allem dann nicht, wenn es am nächsten Tag bereits um 8 Uhr weitergeht und man gerade mal 5-6 Stunden Zeit hat zu pennen. I... ne, egal.
Nicht vorhanden. Geld war da, es hieß: "kaufe Dir alles möglichst günstig, was Du brauchst." In der VA-Technik von Nachhaltigkeit zu sprechen, finde ich sowieso fehlgegriffen.
Das Sozialbewusstsein ging soweit, dass man sich seeeehr für den seelischen Zustand, Probleme und Befindungen innerhalb der Tour-Crew interessiert hat. Aber auch nur soweit, um beurteilen zu können, wen man im laufenden Tourbetrieb "aussieben" kann, weil er/sie zB die Stimmung innerhalb des Teams negativ beeinflusst. Konformität wurde systematisch ermittelt, um den "Tourerfolg" nicht zu gefährden. So kamen im Bewertungsbogen Fragen zustande, wie: "Ist XY zickig oder intrigant?"
Sozialbewusstsein ist für mich auch:
Falls ich jemanden für Lichttechnik buche, in der Tourvorbereitung aber klar wird, dass dieser jemand auch Videotechnik-Aufgaben haben muss, fände ich es sozial verantwortlich damit transparent umzugehen und ihr einfach deutlich mehr Kohle anzubieten. Oder wenn die Carpenterposition nun plötzlich Rigging-Grounder Aufgaben erfüllen muss, weil einfach sonst niemand da ist. Nicht gerade sehr respektvoll.
Ich empfand meine Mitwirkung in dieser Firma eher als kontraproduktiv für meine weitere Karriere. Meistens war mir peinlich, dass ich mit einer so schlecht vorbereiteten Tour mich überhaupt irgendwo bei den Venues sehen lasse, die ich teilweise auch durch andere Jobs schon kannte.
Weiterbildung auf Tour? Ja, fürs Leben weitergebildet.
LeidensgenossInnen haben einen Hang zu solidarischer Unterstützung.
Bei mir wurde sich mühsam erarbeitete Prozesse mit dem Tour-Team eingemischt, sodass Anweisungen doppelt kamen, einmal von mir und dann vom Head-Office. Mir wurden Dinge versichert, die einfach nicht der Realität entsprachen, wie die Existenz superwichtiger Unterlagen, wie Brandeigenschaftsnachweisen unseres Bühnenbildes, was uns dann auf Tour auf die Füße gefallen ist. Ich kam mir einfach nur betrogen vor, inklusive vielsagender Sprüche.
Abgesehen von den egalen Arbeitszeiten, der viel zu kurzen Vorbereitungszeit für sowohl Tour-Crew als auch Cast, den deutlich unzureichenden Informationen vorab, der fehlenden Ausstattung für Carpenter, Bühnencrew, einer unzureichenden Gabe von Informationen wie Spikemaps, Aufbauplänen, Herstellerangaben, Gewichtsangaben usw., waren die EDV technischen Bedingungen ok. Es gab Tablets!
Leider war diese sehr unzureichend. Wer schon mal eine professioniell geplante Tour als TL betreut hat, weiß, dass manchmal Dinge bis auf den letzten Drücker geschehen. Doch wenn Rigging-Pläne erst so spät kommen, dass das Venue diese niemals kontrollieren konnte und man diese erst am Showtag mitbringt, dann finde ich, ist bereits im Vorfeld schon etwas eklatant schief gelaufen in der Kommunikation showrelevanter Parameter.
Ich habe als Tour-TL ca. 5000 Euro Brutto verdient. Das fand ich anfänglich gut, aber im weiteren Verlauf begriff ich das nur noch als zu geringes Schmerzensgeld.
Wie sonst so in der VA Technik üblich, kann man sich mit Ellbogen seinen Respekt vor den Coolen verschaffen.
Ja, an der VA Technik gab es nichts auszusetzen. Professionelle Netzwerkdevices, einen Remote-Follow, geprüfte Motoren, etc.
Rahmenbedingungen des Vertrages klangen super und zu gut um wahr zu sein, jetzt weiß ich auch warum
- alle genannten Punkte und den Ablauf meiner Kündigung, die ich weder verstehe, noch nachvollziehen kann
- Konstruktive Kritik annehmen und nach Optimierungen suchen
- automatische Kommunikation und Informationsweitergabe
- Prozesse wie Onboarding und Arbeitsverteilung optimieren
Alle waren recht angespannt aber freundlich
kann ich nichts zu sagen, aber es wird von " nterssanter und aufstrebender Firma gesprochen",
Arbeiter_Innen leisten viele Überstunden
nicht sehr vielseitig
find ich prinzipiell angemessen
Amazon-Kostüme und Industrieverarbeitung sind auf Dauer nicht sonderlich nachhaltig, zudem ist die Kostümwerkstatt nicht sehr gut ausgestattet
vorhanden, vor allem unter der Cast
der Altersdurchschnitt der Crew liegt bei 25-35
ich wurde direkt am 2. Tag ohne vorheriges Gespräch oder ähnliches gekündigt, die HR hat es allerdings nicht selbst erledigt, sondern zwei Frauen "denen das jetzt auch nicht leicht fiel, und es ist ja nichts persönliches"
laut Vertrag eigentlich super, nach Austausch und reinschnuppern in andere Show zeigt sich doch das alles mehr Schein als sein ist,
äußerst schweirig und zäh, auch im Vorhinein wurden Fragen spät oder unklar beantwortet
Geschlechtergerecht scheint es zu sein, zur Diversität kann ich nichts sagen
Ankleiderei ist recht eintönig, aber eigentlich ist die Show selbst und das Mitgestalten das Schöne