Management in einem schlechten Wandel und hohe Fluktuation in der IT
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Benefits wie Kaffee und Obst
- Mitarbeiterevents
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Mikromanagement des kaufmännischen Leiters
- Keine Weiterbildungsmöglichkeiten
Verbesserungsvorschläge
- Den Bereich IT anderweitig unterordnen
- Mehr Wert auf Weiterbildung und Qualifikation legen
Arbeitsatmosphäre
Mikromanagement des Managements macht das Arbeiten am Tagesgeschäft und Projekten schwer. Die immense Fluktuation in der IT liegt auch definitiv nicht am Team oder an der Führung, sondern am Top-Management. Strukturell ist die wie so oft in der Verwaltung untergeordnet, wobei sie hier spezifisch dem kaufmännischen Leiter unterliegt. Der kaufmännische Leiter wird sehr häufig zum Hobby-ITler und behindert die Fachkräfte. Der kaufmännische Leiter wurde mittlerweile entlassen.
Kommunikation
Informationen werden geheim gehalten, bei Rückfragen zu Projekten, Budgetfreigaben und personellen Themen wird man oft über Wochen hingehalten. Auch zwischen den Abteilungen findet so gut wie kein Austausch statt. Aufgrund der Entlassung des kaufmännischen Leitern kursieren nun viele Gerüchte innerhalb der Belegschaft.
Kollegenzusammenhalt
Das Team der IT hat einen guten Zusammenhalt!
Work-Life-Balance
Gleitzeit, keine Kernzeit - alles gut so weit. Inoffiziell ist es von der Geschäftsführung nicht gerne gesehen, wenn man nach seinen 8,5 Stunden um 15.00 Uhr in den Feierabend geht.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung der IT-Abteilung ist sehr gut. Leider sieht das auf der Ebene der kaufmännischen Leitung schon anders aus. Das Top-Management übergeht zum Teil 1-2 Führungsebenen und spielt Mitarbeiter bewusst gegeneinander oder gegen ihren direkten Vorgesetzten aus.
Interessante Aufgaben
Sehr vielfältiges Aufgabenfeld in allen Bereichen der IT (Infrastruktur, Server, ERP, Cloud, etc.)
Gleichberechtigung
Es fehlen leider klare Richtlinien, welche die Ressourcenverteilung im Betrieb ermöglichen. Firmenautos und Diensthandys werden ohne klare Vorgabe verteilt.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei Nerlich & Lesser sind viele ältere Mitarbeiter beschäftigt, welche auch schon eine lange Betriebszugehörigkeit haben. In letzter Zeit tauchen auf Kununu vermehrt schlechte Bewertungen von Kollegen auf, welche durch den Renteneintritt ausgeschieden sind.
Arbeitsbedingungen
Moderne IT-Ausstattung, große Büros und ausreichend Verpflegung (kostenlos Kaffee / Obst). Leider keinerlei Mittagsverpflegung, auch fußläufig wenig erreichbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma setzt auf Elektro/Hybrid-Autos und stellt auch ausreichend Ladesäulen. Bezüglich der Müllentsorgung gibt es meiner Meinung nach keine klare Richtlinie. Müll wird wenig getrennt, man weiß im Grunde gar nicht so recht, wo man den Müll (Verpackungen, Styropor, etc.) entsorgen kann. Das sollte ggf. besser kommuniziert werden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist unter dem Branchendurchschnitt, es gibt VL ab einer bestimmten Betriebszugehörigkeit.
Image
Das Image der Firma ist leider nicht mehr so gut wie vor 1-2 Jahren. Im Ort des Hauptsitzes gibt es viele Gerüchte und schlechte Meinungen.
Ich habe nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen nach über 2 Monaten noch kein Arbeitszeugnis erhalten.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen müssen selbst bezahlt werden - alternativ nur gegen eine lange Bindung an das Unternehmen (z. B. Schulungswert 1500 € - Bindung fast 2 Jahre). Hier fehlt die Relation.