Ohne Ideen, ohne Konzepte, ohne Kommunikation und ohne Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Abgesehen von netten Kollegen leider nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Kommunikation der GF zu den Mitarbeitern. Es ist kein Konzept und kein Willen erkennbar wie die Firma gerettet werden soll. Und es bräuchte jetzt Änderungen!
Stattdessen ist man im Verwaltungsmodus und es geht wohl nur noch darum den Kopf irgendwie noch ein wenig länger über Wasser zu halten ohne Geld in die hand nehmen zu müssen.
Ich befürchte, im Winter, spät. im Frühjahr, kommt die nächste Entlassungswelle.
Verbesserungsvorschläge
Die Mitarbeiter einbinden und sie nicht über die Zukunft im Unklaren lassen. Aufzeigen wie die Zukunft aussehen kann.
Momentan will nahezu jeder einfach nur weg von Neschen.
Arbeitsatmosphäre
Das Produktportfolio stirbt aufgrund der Digitalisierung. Es gibt für die Zukunft keine Ideen und mittel- bzw. langfristige Strategien.
In der Verwaltung geht man davon aus, dass Neschen in einen reinen Produktionsstandort des Mutterkonzerns ATP umgewandelt wird.
Image
Einst ein Traditionsunternehmen mit tollem Ruf und interessanten Aufgaben. Ich habe die fetten Jahre noch ein wenig miterlebt. Aber die sind jetzt auch längst vorbei.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten für MA der Verwaltung und "kurze" Freitage.
Karriere/Weiterbildung
Auszubilde ließ man teils zum letzten Tag der Ausbildung warten, bevor man ihnen mitgeteilt hat, dass sie nicht übernommen werden. Auch kann man sich auf etwaige Zusagen zur Übernahme nach der Ausbildung nicht verlassen wie jüngste Fälle gezeigt haben.
Kollegenzusammenhalt
Der war einmal sehr gut, aber bröckelt. Es gibt mittlerweile eine sehr hohe Fluktuation - bei Sachbearbeitern und Führungspersonal, sowie bei neuen und langjährigen Mitarbeitern. Abteilungsleiter müssen sich vom Mutterkonzern (auf teils katastrophale Weise) mikromanagen lassen. Entsprechend schlecht ist auch dort die Stimmung.
Vorgesetztenverhalten
Die GF kommuniziert nicht mit der Belegschaft und informiert sie nicht über zukünftige Pläne und Strategien.
Es gab zudem, trotz Ankündigung, keine Feedback-Gespräche zwischen Abteilungsleitern und der GF.
Arbeitsbedingungen
I.d.R. kein Homeoffice, sondern "office-Kultur". Im Sommer sind die Büros ein Glutofen, da die Klimaanlage kaputt ist und kaputt bleiben wird, veraltete Hardware, keine Kantine. Alles leider sehr in die Jahre gekommen.
Kommunikation
Die Belegschaft wird über die strategische Ausrichtung nicht informiert. Die GF kommuniziert leider so gut wie gar nicht mit den Mitarbeitern. Es scheint so, als misstraue man sich gegenseitig.
Interessante Aufgaben
Leider viel zu viel Mikromanagement von oben. Es ist offensichtlich, dass man die Mitarbeitern der Verwaltung nicht mehr haben möchte und sie bereits jetzt bzw. kurz- bis mittelfristig für überflüssige Kostenfaktoren hält.
Vertrieb, Einkauf etc. wird man zukünftig auf die Konzernzentrale übertragen. Das ist für jeden ziemlich offensichtlich.