1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Positiv hervorzuheben sind der hervorragende Kollegenzusammenhalt im Team, da alle sehr nett und hilfsbereit waren, sowie die Bereitstellung eines Dienstwagens, bei dem auch die Benzinkosten für den Arbeitsweg übernommen wurden.
Die Arbeit war geprägt von einer stressigen Atmosphäre,
respektloser Kommunikation der Chefin und völlig chaotischen Arbeitszeiten durch extrem kurzfristige Planänderungen.
Kritikfähigkeit war ein Fremdwort, und es gab spürbaren Druck auf kranke sowie Nicht-EU-Mitarbeiter.
Die Arbeitsbedingungen waren mangelhaft (defekte Geräte, fehlende Handschuhe, unbezahlte Mehrarbeit unter extremem Zeitdruck).
Zudem war das Gehalt sehr gering ohne Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, ohne Umweltbewusstsein und absolut ohne Weiterbildung oder Aufstiegschancen.
Strukturierte Arbeitszeiten:Die Dienstplanung sollte dringend optimiert und weniger chaotisch gestaltet werden.
Effizienter wäre es, Mitarbeitende beispielsweise für volle 8 Stunden bei einem Kunden einzusetzen,
anstatt den Tag durch lange Fahrzeiten und Leerläufe zu zerreißen (z. B. 3 Stunden bei dem einen und 4 Stunden bei einem anderen Kunden).
Das ständige Hin- und Herfahren ist unproduktiv und führt zu extrem langen Gesamtarbeitszeiten.Perspektiven schaffen:
Es sollten Aufstiegschancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Angestellten geboten werden, um die Motivation langfristig hochzuhalten.
Finanzielle Anreize: Die Einführung von Bonuszahlungen sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld wäre ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.Mitarbeiterangebote (Benefits):
Attraktive Zusatzleistungen wie Rabatte für Fitnessstudios oder andere Freizeitaktivitäten sowie Teamevents würden den Zusammenhalt stärken.Weiterbildung fördern:
Das Unternehmen sollte in bezahlte Kurse und Schulungen für die Beschäftigten investieren.
Die Arbeitsatmosphäre war leider sehr stressig und unangenehm. Man hat sich am Arbeitsplatz selten wohlgefühlt.
Es handelt sich um ein kleines, unbekanntes Unternehmen.
Die Arbeitszeitgestaltung war extrem chaotisch. Die Planung wirkte oft unstrukturiert:
Manchmal musste man nach einem Kunden schnell zum nächsten hetzen, sodass kaum Zeit für eine Pause blieb. An anderen Tagen gab es bis zu zwei Stunden Leerlauf zwischen den Einsätzen.
Besonders schwierig war, dass der Dienstplan extrem kurzfristig geändert wurde.
Es kam vor, dass direkt nach Feierabend noch ein zusätzlicher Kunde eingetragen wurde.
Eine verlässliche Freizeitplanung war so kaum möglich.
Es wurden keinerlei Weiterbildungen angeboten. Aufstiegschancen oder Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen, waren nicht vorhanden.
Das Gehalt lag im unteren Bereich. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt wurde, bei dem auch das Benzin für den Arbeitsweg übernommen wurde.
In diesem Bereich gibt es viel Nachholbedarf. Es wurden viele umweltschädliche Reinigungsmittel verwendet und es fiel sehr viel Plastikmüll an.
Das Team untereinander war großartig.
Alle Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett,
hilfsbereit und kommunikativ. Wir haben uns gegenseitig gut unterstützt.
Die meisten Beschäftigten waren zwischen 40 und 50 Jahre alt. Nach Informationen aus dem Team wurde auf einen älteren, gesundheitlich angeschlagenen Kollegen wohl starker Druck ausgeübt, das Unternehmen zu verlassen, da er den Leistungsanforderungen aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr vollumfänglich gerecht werden konnte.
Das Verhalten der Führungskraft war leider nicht professionell. Fehler wurden nicht eingestanden und Entschuldigungen gab es nie – selbst dann nicht, wenn man beispielsweise bei schlechtem Wetter lange im Freien warten musste. Bei Kritik an den extrem kurzfristigen Dienstplanänderungen wurde oft gereizt reagiert. Selbst nachdem schriftliche Nachweise (wie Screenshots der ursprünglichen Planung) vorgelegt wurden, gab es kein Einsehen oder eine Entschuldigung.
Die Arbeitsbedingungen waren teilweise sehr schwierig. Wichtige Verbrauchsmaterialien wie Einweghandschuhe wurden oft vergessen oder nicht rechtzeitig bereitgestellt. Zudem mussten wir mit defekten Staubsaugern arbeiten. Die Reinigungstücher und -utensilien von den Kundenbesuchen mussten privat in der eigenen Waschmaschine gewaschen werden, ohne dass dafür Desinfektionsmittel gestellt wurde. Der Zeitdruck war enorm hoch: In sehr kurzer Zeit mussten komplette Häuser oder Bürogebäude gereinigt werden. Wenn man die vorgegebene Zeit (z. B. 3 bis 4 Stunden) überschritt, wurde diese Mehrarbeit nicht vergütet.
Die Kommunikation mit der Geschäftsführung war sehr schlecht. Es fehlte oft an Respekt und Empathie im Umgang mit den Mitarbeitenden.
Nach meinem Eindruck gab es keine echte Gleichberechtigung. Als EU-Bürger wurde ich gefühlt oft bevorzugt behandelt, was mir gegenüber auch so kommuniziert wurde. Bei Kolleginnen und Kollegen aus Nicht-EU-Staaten konnte man eine deutliche Verunsicherung oder sogar Angst vor den Vorgesetzten spüren, vermutlich aus Sorge um den Arbeitsplatz.
Die Aufgaben boten leider keinerlei Abwechslung oder Herausforderungen. Es handelte sich ausschließlich um repetitive Reinigungsarbeiten ohne Raum für neue Impulse