Traumatische Ausbildungszeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Weihnachtsgeld
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Habe schon alles erwähnt.
Verbesserungsvorschläge
Nach all den traumatischen Ereignissen, die ich ertragen musste, kann ich nur der Ausbilderin raten:
• ein offenes Ohr für die Azubis zu haben, sie ernst zu nehmen & neutral zu antworten (es muss nicht freundlich klingen, aber ein abwertender Ton ist auch nicht unbedingt nötig)
• bei Problemen, Anliegen uvm. nicht vor anderen Kolleginnen & Kollegen, sondern das eher unter vier Augen zu besprechen
• bei Krankmeldungen nicht zu diskutieren, sondern es zu akzeptieren und eine gute Besserung zu wünschen
• Informationen sachlich, professionell und neutral zu vermitteln und lösungsorientiert zu handeln, falls irgendetwas nicht klappen sollte (Urlaubsanträge, freie Tage wegen Termine uvm.)
• nicht dauernd an die alten Zeiten zu klammern & auch mal offen für neue Dinge zu sein, da wir uns immer weiterentwickeln und das Beste für die Dinge wollen
• die ganzen Verbesserungsvorschläge auch den Verkaufsleiterinnen & Verkaufsleiter zu vermitteln
Trotzdem bedanke ich mich für die Zeit und hoffe, dass niemand das Gleiche durchmachen muss und dieser Ort zu etwas Besserem wird. Man kann nur hoffen. Mehr nicht.
Die Ausbilder
Leider waren die Ausbilderinnen & Ausbilder nicht so sehr kooperativ. Außerdem merkte man, dass sie mental in den alten Zeiten stecken. Man musste sich trotz der ganzen Mühe & Rückenschmerzen beim Warenverräumen täglich anhören, dass man selber faul sei & der Azubi immer die Schuld trägt. Man wurde von der Ausbilderin vor den ganzen Kolleginnen & Kollegen bloßgestellt & erniedrigt. Unterstützung gab es generell selten.
Spaßfaktor
Die Tätigkeiten waren ganz okay. Doch der unmenschliche & tägliche Leistungsdruck ruinierte so Einiges. Ich bedanke mich aber bei einigen Kolleginnen & Kollegen, die mich immer ernst genommen haben, Verständnis hatten & freundlich waren. Ihr habt etwas Besseres verdient & seid mehr als das.
Aufgaben/Tätigkeiten
Normalerweise sollte man 1 bis 2 Tage vor der Abschlussprüfung (Ausbildung) frei bekommen, doch das interessierte der Ausbilderin nicht. Ist leider auch einer anderen Azubine passiert.
Variation
Jeder Tag ist gleich. Der Ausbilderin interessiert es nicht, dem Azubi etwas Neues beizubringen. Und wenn man im Berichtsheft eintragen muss, was man in der einen Woche so Neues gelernt hat im Betrieb, so musste man irgendwie improvisieren. Außer man übernimmt mehr Verantwortung (mehr Stress) für den selben Lohn & lernt neue Tätigkeiten kennen. Auch Tätigkeiten, wo sich jeder Mensch mit einem gesunden Menschenverstand denken würde, warum er sich darauf eingelassen hat.
Respekt
Manche Kolleginnen & Kollegen haben kein Respekt vor dir ohne Grund. Manche aber sind freundlich, doch was sie wirklich denken & wie sie hinter deinem Rücken reden, möchte man wirklich nicht erfahren. Die Verkaufsleiterinnen und Verkaufsleiter waren sehr hinterhältig, haben sich infantil/kindisch benommen & waren überhaupt nicht kooperativ. Es gab aber wenige Kolleginnen & Kollegen, die respektvoll, freundlich und vertrauenswürdig waren. Sie hatten alle Herz und ich hoffe, wo immer sie auch sind, dass sie eine bessere Arbeit gefunden haben. Wie gesagt, ihr seid besser als das.
Karrierechancen
Solange du kein Problem hast, dir unangebrachte Kommentare gefallen zu lassen, dein Privatleben zu vernachlässigen, immer einzuspringen und deine Freizeit zu vernachlässigen und mehr Verantwortung/Stress für den gleichen Lohn zu übernehmen, könnte man VIELLEICHT aufsteigen. Aber nur VIELLEICHT.
Arbeitsatmosphäre
Man wird nicht ernst genommen und das bleibt auch so. Die Stimmung ist immer gekippt.
Ausbildungsvergütung
Ist okay. So eher der Durchschnitt.
Arbeitszeiten
Bevorzugte Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter wurden immer zur Frühschicht zugeteilt. Und der Rest wurde oft zur Spätschicht zugeteilt. Frühschicht war so selten wie eine sehr krasse Pokemon-Karte. Fairness gab es nicht.

