Arbeitgeber im Einzelhandel
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitszeiten waren inordnung. Kassensysteme waren sehr modern und benutzerfreundlich. Die Kunden waren mit der Zeit immer mal wieder offen für Smalltalk, die Arbeit hat grundsätzlich Spaß gemacht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Bonusprogramme für Mitarbeiter, z.B. Rabattgutscheine für eigene Einkäufe etc. - dies haben viele andere Konkurrenten in der Branche. Arbeitszeit wird teilweise nicht bezahlt (Bsp.: 20:15 Uhr ist Schichtende, Vorgesetzter braucht länger im Büro als gedacht und man soll noch etwas sauber machen, mit der Zeit ist es 20:30 Uhr und man kann nachhause - die 15 Minuten wurden nicht angerechnet als Arbeitszeit).
Verbesserungsvorschläge
Mehr acht geben auf die Einhaltung der Schichtzeiten der Mitarbeiter, oftmals wurde überzogen ohne weiter Gehalt zu erhalten. Löhne ggf. etwas anheben und fairer bezahlen. Vorgesetzte mehr kontrollieren.
Arbeitsatmosphäre
Einzelhandel: durchaus stressig und viele Leute oft genervt - egal ob Kunden oder Mitarbeiter - kurz und knapp: Muss man mögen.
Image
Soweit relativ solide, trotzdem durch meist genervte Mitarbeiter gibt es noch viel Schulungsbedarf im Umgang mit Kunden sowie das Marktdesign von außen sowie innen wurde von anderen Discountern meist schon lange überholt.
Work-Life-Balance
Sehr gut - liegt aber an meinem getätigten Mini-Job / Zeitarbeit.
Karriere/Weiterbildung
Durchaus bestehen gute Möglichkeiten, mein Arbeitgeber/Verkaufsleiter bot mir oftmals eine Ausbildung an, welche ich aber ablehnte. Danach wird es nicht unmöglich werden zum Filialleiter aufzusteigen und selbst danach ist es noch nicht zu 100 % vorbei - Verkaufsleitung/Bezirksleitung etc..
Gehalt/Benefits
Schwierig für mich als Mini-Jobber zu beurteilen, es gab kein Urlaubsgeld, man verdient immer nur den gesetzlichen Mindestlohn und durch Unterhaltungen mit Kollegen (Voll-/Teilzeit angestellt) ging hervor, dass diese sich auch mehr wünschen würden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dies hat Netto Marken-Discount grundsätzlich schon durch viele Produkte, welche bei Regionalen Anbietern erworben werden oder durch die breite Auswahl an sog. "BioBio" Produkten = Eigenmarke.
Kollegenzusammenhalt
Inordnung, ein bisschen Smalltalk hier und da aber keine engeren Bindungen zu Kollegen, waren aber alle meist recht umgänglich.
Umgang mit älteren Kollegen
Durch Arbeiten mit vielen schweren Paletten hat eine ältere Kollegin massive Rückenprobleme wo leider nur selten drauf geachtet wurde und auch kaum Rücksicht geboten wurde.
Vorgesetztenverhalten
Dieser Filialleiter wurde kurz vor meinem Aufhebungsvertrag im Anfang des Jahres 2026 versetzt als normaler Mitarbeiter in eine andere Filiale ... die drei Jahre von 2023 bis 2026 sollten hier für sich sprechen.
Arbeitsbedingungen
Im Grunde genommen alles ordentlich aber viele Räumlichkeiten noch sehr veraltet, bspw. WC/Toiletten oder Pausenräume sowie Büro. Viele Systeme, z.B. Kassensystem ist wiederum sehr modern und benutzerfreundlich gewesen.
Kommunikation
Anrufe für ein "einspringen" als Mini-Jobber kamen meist recht pünktlich aber auch gerne mal 2 bis 3 Stundne vor der Schicht, hätte man noch einen ticken besser gestalten können aber voll in Ordnung.
Gleichberechtigung
Aufjedenfall vorhanden, gibt es nichts zu beklagen.
Interessante Aufgaben
Einzelhandel: Warenveräumung, MHD-Kontrolle, Inventurzählungen, Frischekontrolle, Kassentätigkeit, usw. - Wenn man es als interessant erachten mag.

