Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsleitung sollte ihr Führungsverhalten grundlegend überdenken und den Mitarbeitenden mehr Vertrauen entgegenbringen. Weniger Kontrolle und Druck sowie mehr eigenverantwortliches Arbeiten würden das Arbeitsklima deutlich verbessern. Es zeigt sich, dass die Arbeit auch ohne ständige Überwachung erledigt wird und die Mitarbeitenden deutlich entspannter und produktiver sind, wenn sie nicht permanent unter Druck stehen.
Zusätzlich sollte die Geschäftsleitung überlegen, an Schulungen oder Weiterbildungen im Bereich Mitarbeiterführung und Betriebsführung teilzunehmen. Insbesondere im Umgang mit Mitarbeitenden besteht deutlicher Verbesserungsbedarf, da hier grundlegende Führungs- und Kommunikationskompetenzen fehlen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitenden beziehungsweise Kolleginnen und Kollegen war gut und hat vieles aufgefangen. Teilweise ist man nur wegen einzelner Kolleginnen und Kollegen überhaupt noch zur Arbeit gekommen. Allerdings können auch diese das dauerhaft schlechte Klima und das Verhalten der Vorgesetzten nicht ausgleichen.
Was die Vorgesetzten betrifft, würde man teilweise lieber zu Hause bleiben, da man nach der Arbeit mit Kopfschmerzen nach Hause fährt. Das Verhalten der Vorgesetzten überschreitet häufig Grenzen des respektvollen Umgangs.
Karrierechancen
Karrierechancen gibt es hier kaum. Weiterbildungen oder Lehrgänge werden nur ausgewählten Personen ermöglicht, die bei der Geschäftsleitung besonders gut angesehen sind. Andere Mitarbeitende mit deutlich erkennbarem Potenzial werden hingegen nicht gefördert und erhalten keine entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten. Eine transparente oder faire Förderung ist nicht erkennbar.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung liegt am unteren Ende des Tarifvertrags. Auszubildende werden zudem fest in bestimmten Bereichen eingeplant, zum Beispiel am Infopoint, besonders wenn reguläre Mitarbeitende kündigen, und bleiben dort teilweise bis zum Ende der Ausbildung.
Eigentlich sollte man als Azubi mehrere Abteilungen durchlaufen, um umfassend zu lernen das ist hier jedoch nicht der Fall. Statt einer vielseitigen Ausbildung erfolgt meist eine einseitige Einplanung, wodurch der Eindruck entsteht, dass Auszubildende eher als günstige Arbeitskräfte eingesetzt werden.
Die Ausbilder
Die Ausbilder respektieren einen kaum. Man wird ständig für Dinge angemacht, für die man selbst nichts kann. Es herrscht dauerhaft ein schlechtes Klima, insbesondere in der Geschäftsleitung – vor allem bei der Chefin. Ein stark kontrollierendes Verhalten ist dabei nicht auszuschließen.
Wenn man einen Fehler macht, wird einem nicht gezeigt, wie man es besser machen kann. Statt konstruktiver Anleitung wird man lediglich kritisiert oder fertiggemacht. Das führt so weit, dass einem morgens schon schlecht wird, wenn der Wecker klingelt, weil man weiß, dass man wieder acht Stunden in diesem Chaos verbringen muss.
Die Kritik erfolgt teilweise sogar vor Kundinnen und Kunden, die den Umgangston sichtbar irritiert zur Kenntnis nehmen und den Kopf schütteln.
Spaßfaktor
Einen Spaßfaktor hat man hier keinen, weil man seine Arbeit nie in Ruhe machen kann und ständig Angst hat, einen Fehler zu machen, da man weiß, dass man dafür komplett fertiggemacht wird. Wegen Kleinigkeiten wird man ins Büro geholt, und es wird direkt mit dem Angebot – beziehungsweise der Drohung – eines Aufhebungsvertrags reagiert, was die Chefin offenbar sehr gerne anbietet. Anstatt Dinge zu lernen, wie zum Beispiel Finanzierungen zu berechnen oder Autos zu verkaufen, stehen solche Gespräche im Vordergrund. Hinterher wird zudem gelästert, wenn jemand an den führenden Personen vorbeiläuft.
Aufgaben/Tätigkeiten
Über den Verkauf und die Kundenberatung lernt man hier so gut wie nichts, stattdessen wird man regelmäßig für private Einkäufe und andere private Besorgungen eingesetzt.
Respekt
Respekt gibt es hier nicht. Mitarbeitende werden sehr herablassend behandelt, und entsprechend ist auch der Umgangston. Wertschätzung oder Lob habe ich nicht erlebt – stattdessen wird überwiegend betont, was angeblich falsch gemacht wurde. Zudem wird in solchen Gesprächen immer wieder mit einem Aufhebungsvertrag gedroht, was zusätzlich Druck und Unsicherheit erzeugt. Der Betrieb kann froh sein das es noch gute Mitarbeiter gibt die trotz dem schlechtem Arbeitsklima da sind.