22 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
alles
gibt es nicht
alles sehr gut
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sehr gut
sehr gut
super
Hier zu arbeiten ist sehr angenehm und die Kollegen verschönern einem den Tag :)
Urlaub kann immer kurzfristig werden und Termine werden soweit es möglich ist, berücksichtigt.
Hier ist noch etwas Luft nach oben, mehr Benefits wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder in die Rente einzuzahlen/VL wäre schon sinnvoll meiner Meinung nach.
Das Gehalt ist grundsätzlich okay
Ältere Kollegen und Erfahrung wird auch großgeschrieben
Alle werden gleichbehandelt, egal welche Herkunft, welche Religion, welches Geschlecht.
Etwas mehr Abwechslung bei den Tätigkeiten wäre besser aber die Arbeit macht trotzdem Spaß
Zusammenhalt, offene Kommunikation, flache Hierachie
zurzeit nichts
noch neu im Betrieb, keine Wünsche offen
Entspannte und freundliche Atmosphäre
starke Kundenzufriedenheit
flexible Arbeitszeiten, Wochenend--und Feiertag frei
noch offen
nach Tarifvertrag mit Möglichkeit zum Aufstieg
ausbaufähig
Hilfe untereinander
Respekt auf Augenhöhe
super
fair
unabhängig vom Eintrittsstand alle gleichwertig
abwechslungsreich, viel neues
Besonders positiv finde ich das tolle Miteinander im Team, den guten Kollegenzusammenhalt und die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die Arbeit ist abwechslungsreich und man kann sich auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen verlassen. Auch die moderne Arbeitsumgebung und der respektvolle Umgang miteinander sind Pluspunkte.
Verbesserungspotenzial sehe ich insbesondere im Umgang mit Krankmeldungen. Teilweise entsteht das Gefühl, dass man sich unwohl dabei fühlt, sich krankzumelden und sich eine Krankmeldung mehrfach überlegt, obwohl die eigene Gesundheit selbstverständlich an erster Stelle stehen sollte. Hier würde ich mir einen offeneren und verständnisvolleren Umgang wünschen, bei dem Mitarbeitende das Gefühl haben, auch in solchen Situationen Unterstützung zu bekommen und nicht alleine dazustehen.
Die bereits gute Kommunikation und Zusammenarbeit könnten noch weiter gestärkt werden. Außerdem wären mehr Möglichkeiten zur Weiterbildung sowie attraktivere Benefits wünschenswert. Das Gehalt könnte ebenso etwas mehr angepasst werden. Das ergonomische Arbeiten am Arbeitsplatz wäre auch noch Verbesserungs möglich.
Eine angenehme und wertschätzende Arbeitsatmosphäre, in der man sich als Teil des Teams wohlfühlt.
Das Image des Unternehmens ist insgesamt sehr positiv. Die Praxis wirkt professionell und gut organisiert. Auch nach außen wird ein kompetenter Eindruck vermittelt.
Die Arbeitszeiten lassen sich gut mit dem Privatleben vereinbaren. Auf eine gute Work-Life-Balance wird Rücksicht genommen.
Es gibt Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Beim Thema gezielte Weiterbildung und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten könnte es aus meiner Sicht noch mehr Angebote geben.
Das Gehalt und die zusätzlichen Benefits könnten aus meiner Sicht attraktiver gestaltet werden. Hier besteht noch Verbesserungspotenzial.
Im sozialen Bereich gibt es einige positive Ansätze. Beim Thema Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sehe ich jedoch noch Möglichkeiten für Verbesserungen.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen funktioniert sehr gut. Erfahrungen und Wissen älterer Kolleginnen und Kollegen werden geschätzt und respektiert.
Grundsätzlich ist der Umgang freundlich und respektvoll. In machen Situationen könnte die Kommunikation und Abstimmung noch etwas besser sein.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut. Die Praxis ist modern ausgestattet und bietet ein angenehmes Arbeitsumfeld. Doch das ergonomische Arbeiten könnte noch verbessert werden.
Die Kommunikation im Team ist offen, freundlich und unkompliziert. Informationen werden zuverlässig weitergegeben und man kann sich jederzeit austauschen.
Alle Mitarbeiter werden unabhängig von ihrer Position oder ihrem Hintergrund fair und respektvoll behandelt. Gleichberechtigung wird im Arbeitsalltag gelebt.
Die Aufgaben sind im Arbeitsalltag wiederkehrende Tätigkeiten.
Das wertschätzende Miteinander und das selbst organisierte Arbeiten. Ich persönlich weiß die Freiheiten die damit einhergehen sehr zu schätzen und erledige meine Aufgaben gerne weil ich weiß, dass einem Vertrauen geschenkt wird und gute Arbeit immer gesehen wird und es mir dadurch auch möglich ist eine zusätzliche Rolle zu bekommen, was mich in meiner Entwicklung weiter bringt
An den Benefits darf gern noch etwas geschraubt werden :)
Die Arbeitsatmosphäre ist immer angenehm, es ist ein ruhiges Miteinander in dem man aber auch immer Spaß haben kann. Man kriegt im Alltag Feedback sowohl von eigenen Kollegen als auch von Vorgesetzen. Es wird einem großes Vertrauen entgegengebracht und man wird immer fair behandelt
Immer gut, im Unternehmen herrscht das selbst organisierte Arbeiten, das heißt man kann ohne Probleme alles mit dem eigenen Team abstimmen. Mit flexiblen Arbeitszeiten lassen sich Termine gut vereinbaren, Urlaub kann zu 99% immer wie gewünscht genommen werden, Eltern mit Kinder werden für die Ferien bevorzugt
Weiterbildungen werden gerne gesehen und übernommen. Wenn es, zu einem selber, passende Aufgaben gibt kommt die Geschäftsführung auf einen zu und schlägt einem eine Rolle vor oder wenn man selber sich in etwas sieht , darf man immer in Eigeninitiative Vorschläge zu neuen Rollen machen und sich "hocharbeiten"
Es gibt schon einige Benefits, es wäre aber auch noch Luft nach oben :)
Das Team stärkt einem dem Rücken und ist füreinander da
In meinen Augen, als jüngere Kollegin, ist der Umgang sehr gut. Das Alter ist hier "nur" eine Zahl, die älteren Kolleg*innen haben genau die selbe Position und Möglichkeiten wie die jüngeren
Die Kommunikation ist größtenteils sehr gut. In einigen Themen gibt es noch Verbesserungsbedarf aber das wird offen wahrgenommen und daran gearbeitet. Wöchentliche Meetings der Abteilung bringen einen auf den neusten Stand und wichtige Themen können besprochen werden. Mit der Geschäftsführerin kann immer gesprochen werden, Sie hat immer ein offenes Ohr und die Gespräche sind immer auf Augenhöhe. Sie kann die Fähigkeiten der Mitarbeiter gut einschätzen und ist sogar auch verständnisvoll wenn man sich selber nicht mehr im Unternehmen sieht
Das Unternehmen besteht zu größtenteils aus Frauen, jeder Charakter wird hier wert geschätzt egal ob Mann oder Frau :) Jeder hat die gleichen Chancen und wird gleich angesehen
Sensibilisierung von Führungskräften im Umgang mit sensiblen Themen (Religion/Politik).
Klare Onboarding-Strukturen ohne persönliche oder private Fragen.
Mehr respektvolle und sachliche Kommunikation auf Augenhöhe.
Bessere Abstimmung zwischen den verantwortlichen Personen im Management.
Der Umgang mit Kollegen an den verschiedenen Standorten ist überwiegend sehr angenehm. Hilfsbereitschaft im Team ist in der Regel vorhanden.
Es wird erwartet, dass man auch in der Freizeit und am Wochenende für Dienstplanänderungen erreichbar ist. Kurzfristige Änderungen kommen vor, z. B. dass man am Sonntag erfährt, am Montag an einem anderen Standort arbeiten zu müssen.
Die Kollegen an den Standorten waren der beste Teil meiner Zeit in der Firma. Man wird schnell ins Team aufgenommen und entsprechend behandelt. Vieles wird ruhig und geduldig erklärt – insgesamt eine sehr positive Erfahrung.
Im Bewerbungsprozess war alles sehr positiv. Am ersten Arbeitstag wurde ich jedoch bereits im Onboarding von einer Person aus dem Management nach religiösen Ritualen und meiner Religionszugehörigkeit gefragt und später gebeten, meine persönliche Glaubensentscheidung vor Kollegen zu erklären. Zudem wurden politische Diskussionen begonnen und meine Lebensgeschichte als Vergleich zwischen Kollegen und mir herangezogen. Das empfand ich als unprofessionell und für neue Mitarbeitende unangenehm.
Gespräche mit Kollegen deuteten darauf hin, dass solche Themen von dieser Person häufiger angesprochen werden und von einigen als belastend empfunden werden. In Mitarbeiter-Meetings hatte ich außerdem den Eindruck, stark beobachtet und bewertet zu werden. Insgesamt wirkte das System sehr hierarchisch und wenig menschlich.
Im Vergleich zu einer Klinik empfinde ich die Arbeitsbedingungen im Alltag als deutlich angenehmer.
Die Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern an den Standorten empfand ich als häufig unverlässlich und ineffizient. Absprachen, z. B. zu Dienstplänen, wurden teilweise kurzfristig von anderen Verantwortlichen wieder geändert. Auf Rückfragen erhielt man oft nur die Antwort, dass es davon abhänge, wo man gerade gebraucht wird. Zudem hatte ich in einzelnen Situationen den Eindruck, dass Hinweise von Mitarbeitenden auf organisatorische oder rechtliche Regelungen erst nach zusätzlicher Klärung berücksichtigt wurden.
Der Stundenlohn ist überdurchschnittlich. Durch längere Fahrtwege zu anderen Standorten und fehlende Sonderzahlungen, z. B. Weihnachtsgeld, relativiert sich dieser Vorteil jedoch teilweise.
Der Entscheidungsspielraum im Arbeitsalltag ist gering. Viele Abläufe sind strikt durch Leitlinien vorgegeben, und selbst kleine Abweichungen können eskaliert werden.
Positiv hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt unter den Kolleg:innen, der es ermöglicht, Belastungen und Engpässe gemeinsam aufzufangen. Für Mitarbeitende mit Kindern bestehen Möglichkeiten zur flexiblen Anpassung der Schichten. Zudem kann bei Bedarf ein Dienstwagen genutzt werden, beispielsweise für Fahrten zu einem anderen Standort, und Mitarbeitende sowie deren Familien können in bestimmten Fällen die medizinischen Leistungen der Praxis in Anspruch nehmen.
Kurzfristige Schichtänderungen ohne Mitbestimmung, hohe Arbeitsverdichtung, fehlende Planbarkeit, ständige Erreichbarkeit auch außerhalb der Arbeitszeiten und teilweise ineffiziente administrative Prozesse.
Es wäre dringend notwendig, die Personalbesetzung zu verbessern, um Engpässe und kurzfristige Krankheitsausfälle besser abzufangen. Auch die Dienstplanung sollte transparenter und langfristiger gestaltet werden, damit Mitarbeitende ihre Arbeitszeiten besser planen können und nicht kurzfristig mit Änderungen konfrontiert werden. Zudem sollten klare Regelungen zur Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten eingeführt werden, um die Work-Life-Balance zu schützen.
Darüber hinaus wäre eine stärkere Digitalisierung interner Prozesse sinnvoll, um Doppelarbeit und unnötige administrative Belastung zu reduzieren. Angesichts der hohen körperlichen Belastung in der Diagnostik wären ergonomische Maßnahmen, wie beispielsweise höhenverstellbare Arbeitstische, eine sinnvolle Investition, um gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen und die langfristige Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden zu sichern.
Schließlich wäre es wünschenswert, Mitarbeitende stärker in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, insbesondere bei Veränderungen, die den Arbeitsalltag direkt betreffen, um Akzeptanz und Motivation zu fördern.
Die Arbeitsatmosphäre hat sich über die Jahre stark verändert. Früher wurden Termine manchmal direkt hintereinander, manchmal mit zeitlichen Abständen zwischen den Untersuchungen geplant, wodurch genügend Puffer vorhanden war, um Verzögerungen auszugleichen und eine entspannte Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen. Dadurch war der Arbeitsalltag weniger stressig und der Druck geringer. Heute gibt es kaum noch zeitliche Abstände zwischen den Untersuchungen, sodass jede Minute zählt. Dies führt zu erhöhtem Stress und Anspannung, besonders wenn Patient:innen etwas langsamer oder anspruchsvoller sind, wie es bei Privatpatient:innen häufig der Fall ist, da jeder mögliche Termin ausgelastet werden muss.
Die Praxis legt großen Wert auf ihr Image und investiert in Design und Patientenkomfort. Patient:innen können sich im Wartebereich mit Getränken und kleinen Snacks versorgen. Vor der Untersuchung gibt es ein Gespräch zum Ablauf, danach erhalten sie in einem gepflegten Umkleideraum passende Kleidung.
Eine verlässliche Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit ist oft nicht gegeben. Es wird implizit oder explizit erwartet, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit erreichbar zu sein und auf dienstliche Nachrichten zu reagieren, einschließlich an Wochenenden. Zudem kommt es häufig zu kurzfristigen Änderungen der Dienstpläne. Da überwiegend in Früh- und Spätschichten gearbeitet wird und eine Mittelschicht selten vorgesehen ist, kommt es vor, dass Mitarbeitende von einer Spätschicht direkt in eine Frühschicht wechseln müssen. Dies bewegt sich teilweise an der Grenze der gesetzlichen Ruhezeit, insbesondere wenn zusätzlich Einsätze an anderen Standorten erforderlich sind. Dadurch wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erheblich erschwert.
Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind begrenzt und oft abhängig von Position und Dauer der Anstellung.
Das Grundgehalt liegt über dem Branchendurchschnitt, zusätzliche Boni, Prämien oder Weihnachtsgeld werden jedoch nicht angeboten. Gespräche über Gehaltserhöhungen gestalten sich schwierig, und Anpassungen fallen in der Regel nur gering aus.
Es wird viel Papier verwendet, da viele Informationen für jeden Patient:innen mehrfach ausgedruckt werden. Digitale Prozesse könnten die Arbeit erleichtern und die Umweltbelastung reduzieren.
Trotz der Belastungen ist der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen gut. Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig, insbesondere wenn kurzfristige Schichtänderungen oder zusätzliche Aufgaben übernommen werden müssen. Diese Solidarität kompensiert teilweise die organisatorischen Mängel.
Ältere Kolleg:innen werden respektvoll behandelt und erfahren Wertschätzung für ihre Erfahrung und ihr Fachwissen.
In der Praxis wird häufig von flacher Hierarchie und Selbstorganisation gesprochen. In der Realität werden wesentliche Entscheidungen jedoch zentral vom Management getroffen, ohne dass Mitarbeitende daran beteiligt werden, insbesondere bei Entscheidungen, die den Arbeitsalltag direkt betreffen. Dies kann frustrierend sein, da die Entscheidungsprozesse wenig Transparenz bieten und Mitarbeitende keinen Einfluss auf die Umsetzung haben.
Die Arbeitsbedingungen sind durch hohe Arbeitsdichte, körperliche Belastung und zeitlichen Druck anspruchsvoll. Kurzfristige Krankmeldungen oder Ausfälle führen häufig zu zusätzlicher Arbeitsbelastung für andere Mitarbeitende.
Kommunikation erfolgt häufig kurzfristig und nicht ausreichend transparent. Besonders bei Änderungen von Dienstzeiten oder bei kurzfristigen Ausfällen von Kolleg:innen wird oft erwartet, dass Mitarbeitende flexibel reagieren, ohne vorher informiert zu werden oder ein Mitspracherecht zu haben. Dies führt zu Frustration und Verunsicherung.
Grundsätzlich wird Gleichberechtigung im Arbeitsalltag respektiert, unabhängig von Alter oder Geschlecht.
Die Aufgaben hängen stark vom Standort ab. An einigen Standorten sind die Untersuchungen weniger interessant, an anderen etwas abwechslungsreicher. Im Durchschnitt handelt es sich jedoch um routinemäßige Untersuchungen ohne größere Abweichungen.
Positiv hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt unter den Kolleg:innen, der es ermöglicht, Belastungen und Engpässe gemeinsam aufzufangen. Für Mitarbeitende mit Kindern bestehen Möglichkeiten zur flexiblen Anpassung der Schichten. Zudem kann bei Bedarf ein Dienstwagen genutzt werden, beispielsweise für Fahrten zu einem anderen Standort, und Mitarbeitende sowie deren Familien können in bestimmten Fällen die medizinischen Leistungen der Praxis in Anspruch nehmen.
Kurzfristige Schichtänderungen ohne Mitbestimmung, hohe Arbeitsverdichtung, fehlende Planbarkeit, ständige Erreichbarkeit auch außerhalb der Arbeitszeiten und teilweise ineffiziente administrative Prozesse.
Es wäre dringend notwendig, die Personalbesetzung zu verbessern, um Engpässe und kurzfristige Krankheitsausfälle besser abzufangen. Auch die Dienstplanung sollte transparenter und langfristiger gestaltet werden, damit Mitarbeitende ihre Arbeitszeiten besser planen können und nicht kurzfristig mit Änderungen konfrontiert werden. Zudem sollten klare Regelungen zur Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten eingeführt werden, um die Work-Life-Balance zu schützen.
Darüber hinaus wäre eine stärkere Digitalisierung interner Prozesse sinnvoll, um Doppelarbeit und unnötige administrative Belastung zu reduzieren. Angesichts der hohen körperlichen Belastung in der Diagnostik wären ergonomische Maßnahmen, wie beispielsweise höhenverstellbare Arbeitstische, eine sinnvolle Investition, um gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen und die langfristige Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden zu sichern.
Schließlich wäre es wünschenswert, Mitarbeitende stärker in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, insbesondere bei Veränderungen, die den Arbeitsalltag direkt betreffen, um Akzeptanz und Motivation zu fördern.
Die Arbeitsatmosphäre hat sich über die Jahre stark verändert. Früher wurden Termine manchmal direkt hintereinander, manchmal mit zeitlichen Abständen zwischen den Untersuchungen geplant, wodurch genügend Puffer vorhanden war, um Verzögerungen auszugleichen und eine entspannte Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen. Dadurch war der Arbeitsalltag weniger stressig und der Druck geringer. Heute gibt es kaum noch zeitliche Abstände zwischen den Untersuchungen, sodass jede Minute zählt. Dies führt zu erhöhtem Stress und Anspannung, besonders wenn Patient:innen etwas langsamer oder anspruchsvoller sind, wie es bei Privatpatient:innen häufig der Fall ist, da jeder mögliche Termin ausgelastet werden muss.
Die Praxis legt großen Wert auf ihr Image und investiert in Design und Patientenkomfort. Patient:innen können sich im Wartebereich mit Getränken und kleinen Snacks versorgen. Vor der Untersuchung gibt es ein Gespräch zum Ablauf, danach erhalten sie in einem gepflegten Umkleideraum passende Kleidung.
Eine verlässliche Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit ist oft nicht gegeben. Es wird implizit oder explizit erwartet, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit erreichbar zu sein und auf dienstliche Nachrichten zu reagieren, einschließlich an Wochenenden. Zudem kommt es häufig zu kurzfristigen Änderungen der Dienstpläne. Da überwiegend in Früh- und Spätschichten gearbeitet wird und eine Mittelschicht selten vorgesehen ist, kommt es vor, dass Mitarbeitende von einer Spätschicht direkt in eine Frühschicht wechseln müssen. Dies bewegt sich teilweise an der Grenze der gesetzlichen Ruhezeit, insbesondere wenn zusätzlich Einsätze an anderen Standorten erforderlich sind. Dadurch wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erheblich erschwert.
Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind begrenzt und oft abhängig von Position und Dauer der Anstellung.
Das Grundgehalt liegt über dem Branchendurchschnitt, zusätzliche Boni, Prämien oder Weihnachtsgeld werden jedoch nicht angeboten. Gespräche über Gehaltserhöhungen gestalten sich schwierig, und Anpassungen fallen in der Regel nur gering aus.
Es wird viel Papier verwendet, da viele Informationen für jeden Patient:innen mehrfach ausgedruckt werden. Digitale Prozesse könnten die Arbeit erleichtern und die Umweltbelastung reduzieren.
Trotz der Belastungen ist der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen gut. Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig, insbesondere wenn kurzfristige Schichtänderungen oder zusätzliche Aufgaben übernommen werden müssen. Diese Solidarität kompensiert teilweise die organisatorischen Mängel.
In der Praxis wird häufig von flacher Hierarchie und Selbstorganisation gesprochen. In der Realität werden wesentliche Entscheidungen jedoch zentral vom Management getroffen, ohne dass Mitarbeitende daran beteiligt werden, insbesondere bei Entscheidungen, die den Arbeitsalltag direkt betreffen. Dies kann frustrierend sein, da die Entscheidungsprozesse wenig Transparenz bieten und Mitarbeitende keinen Einfluss auf die Umsetzung haben.
Die Arbeitsbedingungen sind durch hohe Arbeitsdichte, körperliche Belastung und zeitlichen Druck anspruchsvoll. Kurzfristige Krankmeldungen oder Ausfälle führen häufig zu zusätzlicher Arbeitsbelastung für andere Mitarbeitende.
Kommunikation erfolgt häufig kurzfristig und nicht ausreichend transparent. Besonders bei Änderungen von Dienstzeiten oder bei kurzfristigen Ausfällen von Kolleg:innen wird oft erwartet, dass Mitarbeitende flexibel reagieren, ohne vorher informiert zu werden oder ein Mitspracherecht zu haben. Dies führt zu Frustration und Verunsicherung.
Die Aufgaben hängen stark vom Standort ab. An einigen Standorten sind die Untersuchungen weniger interessant, an anderen etwas abwechslungsreicher. Im Durchschnitt handelt es sich jedoch um routinemäßige Untersuchungen ohne größere Abweichungen.
die individuelle Wertschätzung, den respektvollen Umgang untereinander und die Möglichkeiten neue Aufgaben und Herausforderungen zu übernehmen. Wir sind Menschen unterschiedlicher Aufgabenbereiche, die sich gemeinsam immer weiter entwickeln und das mit Respekt, Humor und Kreativität. Dafür bin ich gerade als ältere Mitarbeiterin sehr dankbar.
Keine Wochenend-, Feiertags- und Bereitschaftsdienste.
Man bekommt die Möglichkeit sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.
Man erfährt auch gerade als älterer Mitarbeiter ( 62J.) wieder eine neue Wertschätzung und Akzeptanz, die jüngeren Kolleg*innen profitieren gerne von meiner langjährigen Erfahrung und man lernt selber auch nochmal viel Neues dazu.
Wünsche beim Dienstplan werden fast immer berücksichtigt.
So verdient kununu Geld.