Unschöne Erfahrung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überstunden von mehr als fünf Minuten am Tag müssen extra genehmigt werden, damit die gearbeitete Zeit gutgeschrieben wird.
Nach dem ich mit einigem Vorlauf innerhalb der Probezeit gekündigt hatte, bekam ich selbst eine Kündigung zum nächstmöglichen Termin inkl. sofortiger Freistellung.
Es gab eine fadenscheinige Begründung, obwohl es Anzeichen gibt, dass die Gegenkündigung schon geplant war. Durch meine Freistellung haben die neuen Kollegen direkt mitbekommen, wie die Firma mit ihren Mitarbeitern umgeht. Good job!
Verbesserungsvorschläge
Probiert es mal mit professionellen Teamleitern, statt Laiendarstellern.
Arbeitsatmosphäre
Jeder macht halt sein Ding. Ins Gespräch kommt man eher mit Leuten aus anderen Abteilungen oder neuen Leuten. Kollegen die länger da sind wirken eher abgestumpft. Daraus erklärt sich auch, dass die wenigen männlichen Kollegen lieber im Home Office arbeiten.
Work-Life-Balance
Im Vorfeld besprochene Arbeitszeiten wurden nicht eingehalten. Durch die schlechte Regelung der Wochenstunden verbunden mit Samstagsarbeit, arbeitet man effektiv Montag bis Freitag meist mehr Stunden als vereinbart. Nur 50% Home Office im Kundenservice ist echt frech.
Gehalt/Benefits
Auch erfahrene neue Kollegen beginnen mit Mindestlohn. Wenn man dann nach Gehaltserhöhung fragt, ist es angeblich gerade schwierig, obwohl kurz zuvor noch Gehälter erhöht wurden.
Vorgesetztenverhalten
Vor allem als Neuling hat man oft mit den beiden Teamleitern zu tun. Auf Lob kann man lange warten. Man erfährt aber sofort, wenn etwas nicht richtig gelaufen ist. Über eine der Beiden Personen hört man von Kollegen, dass ihr Empathie fehlt. Die andere ist einfach unfähig für die Rolle.
Arbeitsbedingungen
Sehr positiv ist, dass es verstellbare Tische gibt die Arbeit im Stehen ermöglichen.
Kommunikation
Mitarbeiter selbst werden für nicht zufriedenstellende Kommunikation kritisiert, ist aber von Teamleitern auch nicht die Beste. Auf Antworten zu Anfragen kann man manchmal tagelang warten. Das Schlimmste war ein Feedback-Gespräch, dass sehr negativ herübergebracht wurde. Vier Wochen später habe ich erfahren, dass die Rückmeldung eigentlich war. Das Ganze wurde von der Teamleitung mit der Frage verbunden, ob ich mir vielleicht Negatives so sehr zu Herzen nehme, dass das Positive überblendet wurde.
Interessante Aufgaben
Das Übliche. Es ist halt viel Wiederholung und man darf die unpopulären Entscheidungen des Konzerns den Kunden gegenüber rechtfertigen.