Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schon sehr lange nicht mehr das was den Kunden durch Medien, Berichten und Social Media vorgelebt wird

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsbedingungen, Kommunikation, Arbeitsweisen, Arbeitsmaterialien, Beschaffung, Art der Aufbereitung, Kosten / Nutzen Faktor, die vorhandene Unehrlichkeit gegenüber der Mitarbeiter durch die Betriebsleitung, der hohe und ständige Personalwechsel, der ganze Müll im und am Lager, die lästernen Kollegen samt Grüppchenbildung, fehlende Anerkennung für geleistetes

Verbesserungsvorschläge

Das einzige was hier noch hilft ist ein totaler Ausverkauf mit anschließend dauerhafter Schließung.

Arbeitsatmosphäre

Je länger ich da war, um so schlimmer wurde alles. Keiner hat den anderen vertraut, man arbeitete dort nur noch durch die nicht zu bewältigende Anzahl an Warenspenden unter Stress und mit der Angst wieder urplötzlich in eine andere Abteilung versetzt zu werden, einen Anpfiff aus dem Büro zu kassieren, in das Zwischenlager abgeschoben zu werden oder am nächsten Tag eine andere Schicht zu haben. Auch gab es dort Grüppchenbildungen die ständig über andere gelästert haben, Mitarbeitern bei den Vorgesetzten verpfiffen haben oder bei der Betriebsleitung direkt verpetzt wurden. Die Arbeitsatmosphäre war sehr oft kollegenfeindlich. Es gab nur sehr wenige Kollegen mit denen man auskam, aber die wurden immer weniger, da sie entweder mit der Zeit entlassen wurden oder sich selbst einen anderen Job gesucht haben. Von daher gibt es auch dort einen sehr hohen Wechsel an Personal.

Kommunikation

Es wurde dort nie richtig kommuniziert. Vieles was angesprochen wurde, hatte nach kurzer Zeit keinerlei Bedeutung mehr. Ständig wurden die internen Abläufe geändert, die dann nach kurzer Zeit verworfen wurden. Vieles hat man nur durch den Buschfunk erfahren, da man entweder in der Gegenschicht war oder frei hatte. Anstatt mit den Mitarbeitern Gespräche zu führen, gab es nur anonyme Teamumfragen oder flüchtige Anmerkungen von den Vorgesetzten zwischen Tür und Angel. Selbst die täglichen Teammeetings bestanden nur noch aus Umbau auf der Verkaufsfläche, wie man besser mit Kunden umzugehen hat, erneuten Änderungen in allen Abläufen, etc.

Kollegenzusammenhalt

Wie schon geschrieben, kollegenfeindlich. Entweder gehört man zu denen, die zu allem ja und Amen sagen oder zu denen die den Mut haben und hatten auch mal Kritik zu äußern. Und die, die den Mut hatten mal was zu sagen, wurden dann nach und nach immer weniger, entweder durch Kündigung, neuen Job gefunden oder durch Aufhebungsverträge. Nur komisch das die, die andere gerne "in die Pfanne gehauen haben" haben zu meinem Ende noch immer alle dort gearbeitet haben und von denen keiner weniger wurde.

Work-Life-Balance

Angeblich eine 37 Stundenwoche mit 5 Arbeitstagen pro Woche. Aber aufgrund von ständig fehlenden Leuten oder starker Unterbesetzung hat man da des öfteren täglichen Schichtwechsel, freie Tage die verschoben wurden oder sogar Mitarbeiter erlebt, die aus ihrem Urlaub frühzeitig zurückkehrten. Auch gibt es nur sehr sehr wenige Tage, an denen man pünktlich da rauskommt. Es gibt auch nur ein komplett freies Wochende pro Monat sowie einen freien Tag pro Woche der wöchentlich wechselt. Außerdem wurde eingeführt das der Montag und der Donnerstag arbeitspflichtig sind, aufgrund der Nachbearbeitung vom Wochende und dem langen Donnerstag mit der Öffnungszeit bis 20 Uhr.

Vorgesetztenverhalten

Hilflos, überfordert, planlos. Allgemeine Kritik wurde immer als persönlicher Angriff gewertet. Es wurden ohne Gründe Abmahnungen ausgesprochen, Leute wortwörtlich in Grund und Boden gebrüllt, Mitarbeiter vor versammelter Mannschaft denunziert. Gegen das Schlechtreden an Mitarbeitern von den Ja-Grüppchen wurde nie was unternommen, nur die, die sich dort ständig kaputtgearbeitet haben und wirklich was mit dem Konzept dort erreichen wollten, wurden dort nach und nach immer mehr durch Kündigungen oder Aufhebungsverträge entlassen. Es werden dort nur die akzeptiert oder gelobt, die sogar ihre Seele verkaufen würden.

Interessante Aufgaben

Gibt es dort nicht. Entweder ist man im Lager und bereitet Ware für den Verkauf vor, ist in der Warenannahme und nimmt Ware an, ist im Zwischenlager und bereitet da Ware zum Verkauf vor oder wird mitgeschickt um die BSR Höfe anzufahren oder Lieferungen auszufahren.

Gleichberechtigung

Man hat stets versucht ein offenes Team aller Religionen aus allemöglichen Ländern und allen Orientierungen zu haben. Doch leider hat dies nie funktioniert und sorgte immer für Spannungen. Lagermitarbeiter und Kassenkräfte sind ein Team, dann noch die Vorgesetzten und die Mitarbeiter im Office. Gleichberechtigt gegenüber der Betriebsleitung waren immer nur die Vorgesetzten und Mitarbeiter im Office.

Umgang mit älteren Kollegen

Schlecht. Wenn diese dort in Vollzeit tätig waren, dann müssten und müssen sie dort genau so arbeiten wie die, die erst 20 oder 30 sind und bekamen auch keine längere Pausenzeiten um sich besser zu erholen. Die älteren Kollegen in Teilzeit waren froh, wenn sie dieses ganze Chaos da nicht so erleben mussten.

Arbeitsbedingungen

Schlimm, wirklich schlimm. Das Lager ist für die Masse an Ware viel zu klein, deshalb waren und sind auch ständig die Gänge mit Möbeln und Rollkisten verstellt oder zugestellt gewesen. Außerdem sind alle da durch die Arbeitsbelastung nur noch sehr dünnhäutig, jeder kleinster Stress führt zu verbalen Ausbrüchen. Auch kommen viele unausgeruht zur Arbeit, was zur Unachtsamkeit führt und es dadurch auch viele Arbeitsunfälle gab. Ich weiß nicht wie oft ich es in der Zeit dort erlebt habe, das sich Leute die Finger geklemmt, in die Finger geschnitten haben oder denen etwas auf die Füße fiel oder sie sich den Kopf gestoßen haben. Die Arbeitsmaterialien sind übrigens da auch nur billiges Zeug, bei dem man im Hunderter Pack noch Rabatt bekommt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da fällt einem nichts mehr zu ein. Einerseits Second Hand BSR Kaufhaus, andererseits so viel Müll im Lager durch Defekt, kaputt oder gebrochen, verschimmelt, verkalkt das jeden Tag die Müllentsorgung kommt. Der traurige Rekord den ich da erlebt habe, war ein BSR Müllwagen der leer ankam und danach bis zum Limit voll war.

Gehalt/Benefits

Tarifvertrag mit Urlaub und Weihnachtsgeld. Das aber auch erst, wenn man die Probezeit überleben sollte. Ansonsten 30 Tage Urlaub, 1 Sondertag Urlaub (Geburtstag), 5 Tagewoche mit 37 Wochenstunden von Montag bis Samstag, nur ein komplett freies Wochende pro Monat, wechselnder freier Tag in der Woche. Der Rest siehe Work / Life Balance.

Image

In den Zeitungen, Fernsehberichten und sozialen Medien stellt man sich immer sehr gut bis ausgezeichnet als nachhaltig, kompetent, ehrlich, fair, flexibel, und weltoffen mit einem lächeln auf den Lippen da. In Wahrheit stimmt das alles überhaupt nicht, was man in den anderen Kategorien dieser Bewertung nachlesen kann.

Karriere/Weiterbildung

In meiner Zeit nicht eine einzige. Noch nicht mal in Form von Infozetteln, Gesprächen oder Nachfragen.
Nur die Vorgesetzten und die Office Mitarbeiter, der der Betriebsleitung Nahe standen, sind mit Gehalt und Berufsbezeichnungen des öfteren auch mehrmals im Jahr aufgestiegen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.