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Bewertung

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Spannender Job für Berufseinsteiger

3,8
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Norma in Regenstauf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungspotential gibt es (neben den schon genannten) insbesondere im Bereich der Digitalisierung (Arbeitszeitlisten, die manuell geschrieben werden, bräuchte es wirklich nicht mehr) sowie in struktureller Hinsicht (Das Geld wird in den Filialen verdient, dementsprechend sollten alle Prozesse auf den Verkauf ausgerichtet sein bzw., sofern dafür relevant, damit abgestimmt sein.)

Arbeitsatmosphäre

Muss natürlich im Kontext gesehen werden. Die Stelle als Bereichsleiter im LEH ist kein klassischer 9 to 5 Job. Man verantwortet mehrere Filialen inklusive Filialpersonal und hat dementsprechend zahlreiche Verpflichtungen (darunter auch die ein oder andere, deren Sinn sich einem verschließt), die es zu erledigen gilt. Termindruck ist also keine Seltenheit. Darüber hinaus gibt es natürlich auch einen gewissen Erfolgsdruck in wirtschaftlicher Hinsicht, den man mal mehr, mal weniger zu spüren bekommt. Dies ist allerdings keine negative Kritik, sondern gehört zu diesem Metier einfach dazu. Wer damit umgehen kann, der kann die positiven Seiten umso mehr wertschätzen. Man plant seine Arbeitswoche selbstständig und hat dementsprechend gewisse Freiheiten. Ebenso führt man seinen Bereich in Eigenverantwortung und hat damit auch gewisse Entfaltungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen sowie dem Verkaufsleiter funktionierten super. Bei Problemen findet man immer jemanden, der weiterhelfen kann. Gerade am Anfang ist dies enorm wertvoll.

Kommunikation

In Bezug auf meinen Vorgesetzten habe ich diese als sehr offen erlebt. Es wird einem gesagt, wenn etwas nicht passt, gleichzeitig werden die positiven Dinge auch hervorgehoben. Ebenso konnte man sich jederzeit melden, um Angelegenheiten zu besprechen. Für die Kommunikation mit dem Filialpersonal ist man natürlich selbst verantwortlich und muss diese proaktiv steuern. Bei den Kollegen konnte man sich auch jederzeit melden, um Dinge zu besprechen, sich eine zweite Meinung anzuhören oder auch mal "auszukot..". Die Kommunikation mit anderen Abteilungen lief nicht immer rund. Die Probleme (bspw. kommt es vor, dass der Bereichsleiter von einer Erweiterung der eigenen Filiale aus den Medien erfährt) bzw. Verbesserungspotentiale gibt es hier meiner Meinung nach im strukturellen Bereich.

Kollegenzusammenhalt

Hier gibt es keine zwei Meinungen, der ist wirklich super. Man ist hilfsbereit und unterstützt sich gegenseitig.

Work-Life-Balance

Wer nach einem Job mit einer Vier-Tage Woche o.Ä. strebt, ist hier Fehl am Platz. In meinem Bewerbungsgespräch wurde mir gesagt, dass ich mit einer 50 Stunden Wochen rechnen müsse. Dies entsprach auch in etwa der tatsächlichen durchschnittlichen Arbeitszeit. Jeder weiß also, worauf er sich einlässt. Sollte für einen Lebensmittel Discounter, welcher montags bis samstags von 7-20 Uhr geöffnet hat, allerdings keine große Überraschung sein.

Vorgesetztenverhalten

Habe ich als sehr positiv erlebt. Man fand immer ein offenes Ohr und und bekam auch Unterstützung, wen man sie brauchte. Ein gewisse Erwartungshaltung mit welcher ein gewisser Druck einhergeht ist, wie oben gesagt, normal. Damit muss man umgehen können.

Interessante Aufgaben

Langweilig wird es nie. Dies liegt in gewisser Hinsicht natürlich an dem oben beschriebenen Termindruck, vorwiegend aber an den zahl- und abwechslungsreichen Aufgaben.

Arbeitsbedingungen

Sind in Ordnung. Vieles wäre aber mit einer zeitgerechteren IT Infrastruktur deutlich leichter. Hier wurde in den vergangenen Jahren aber auch nachgebessert.

Gehalt/Benefits

Man bekommt schnell viel Verantwortung. Diese wird dementsprechend auch vergütet. Man bekommt ein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt und in den ersten Jahren jährlich eine Gehaltserhöhung. Zusätzlich gibt es Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie einen Firmenwagen, den man auch privat nutzen kann.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmaßnahen gibt es so gut wie keine. Hier gibt es sicherlich Verbesserungspotential. Wer will und mit den damit einhergehenden Veränderungen (Wohnortwechsel, längere Arbeitszeiten und natürlich wird der Druck auch mehr) zurecht kommt, kann Karriere machen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.