Nette Erfahrung, griff in die Toilette...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach reiflicher Überlegung fällt es mir ausgesprochen schwer, positive Aspekte zu benennen. Das Gehalt wurde pünktlich überwiesen, mehr Positives kann ich leider nicht hervorheben.
Die grundsätzliche Geschäftsidee mag Potenzial haben, allerdings wird dieses aus meiner Sicht durch die beschriebenen Führungs- und Kulturprobleme systematisch zunichte gemacht. Wer in diesem Umfeld positive Arbeitserfahrungen sammeln oder sich persönlich weiterentwickeln möchte, wird meiner Einschätzung nach enttäuscht werden.
Bezeichnend finde ich zudem, dass diese Bewertung wiederholt moniert und beanstandet wurde, statt sich mit den angesprochenen Problemen auseinanderzusetzen. Anstatt konstruktive Kritik als Chance zur Verbesserung zu begreifen, habe ich erlebt, dass kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollen. Dieses Verhalten bestätigt aus meiner Sicht die fehlende Kritikfähigkeit und Reflexionsbereitschaft, die ich bereits während meiner Zeit dort wahrgenommen habe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In meiner Wahrnehmung verhielt sich der Geschäftsführer mir gegenüber wiederholt gehässig, herablassend und respektlos. Besonders auffällig waren für mich die regelmäßigen abschätzigen und geringschätzigen Äußerungen über Mitbewerber, die ich als Ausdruck eines von Misstrauen und latenten Spannungen geprägten Führungsstils erlebt habe.
Zudem wurden immer wieder politische und gesellschaftliche Themen aufgegriffen - in einer Art und Weise, die ich als belehrend, bevormundend und selbstgefällig empfand. Die eigene Haltung wurde dabei als moralisch überlegen und alternativlos dargestellt. Andere Meinungen habe ich nicht als gleichwertig akzeptiert erlebt, sondern wurden abqualifiziert und der Lächerlichkeit preisgegeben.
Dieses Gesamtverhalten habe ich als manipulativ, selbstgerecht, arrogant und in höchstem Maße unprofessionell wahrgenommen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr mit dem Mitarbeitern reden!
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt habe ich das Arbeitsklima als stark angespannt und von erheblichem Misstrauen geprägt empfunden. Die häufige, teils harsche Kritik unter Kollegen und der respektlose Kommunikationsstil seitens der Führung haben aus meiner Sicht zu einem psychisch belastenden und toxischen Arbeitsumfeld beigetragen.
Image
mehr Schein als Sein
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Erfahrung stark von Misstrauen und mangelnder Aufrichtigkeit geprägt. Offene und ehrliche Kommunikation habe ich kaum erlebt. Stattdessen musste ich wiederholt beobachten, dass abwertend über Kollegen hinter deren Rücken gesprochen und Konflikte bewusst verdeckt ausgetragen wurden. Dieses Verhalten hat meiner Wahrnehmung nach das Vertrauen im Team nachhaltig zerstört und ein dauerhaft angespanntes, von latenten Spannungen und unausgesprochenen Konflikten geprägtes Arbeitsklima erzeugt, das die Zusammenarbeit erheblich erschwert hat.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führung habe ich in weiten Teilen als respektlos, unprofessionell und zutiefst demotivierend empfunden. Echtes Interesse an den Mitarbeitern oder deren fachlicher und persönlicher Entwicklung konnte ich nicht erkennen. Konstruktives Feedback erhielt ich kaum - stattdessen erfolgte Rückmeldung fast ausschließlich in herabwürdigender, belehrender und bevormundender Form. Besonders belastend war für mich, dass ich wiederholt miterleben musste, wie seitens der Vertriebsleitung abfällig und verächtlich über die eigenen Mitarbeiter gesprochen wurde - teilweise in deren Abwesenheit, teilweise sogar in ihrer Anwesenheit. Dieses Verhalten hat aus meiner Sicht das Arbeitsklima systematisch vergiftet und jeglichen Respekt und jede Motivation untergraben.
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich als durchweg mangelhaft, intransparent und von oben herab erlebt. Wichtige Informationen wurden oft zurückgehalten oder nur bruchstückhaft weitergegeben, was bei mir den Eindruck erweckte, dass bewusst Informationsasymmetrien geschaffen wurden. Entscheidungen wurden getroffen und kommuniziert, ohne dass Mitarbeiter eingebunden oder auch nur angehört wurden.
Kritik oder abweichende Meinungen wurden in meiner Wahrnehmung nicht als konstruktiver Beitrag verstanden, sondern als persönlicher Angriff aufgefasst und entsprechend abgewehrt oder sanktioniert. Der Kommunikationsstil der Führung wirkte auf mich häufig autoritär, bevormundend und wenig wertschätzend. Offene Aussprachen oder transparenter Dialog fanden aus meiner Sicht nicht statt - stattdessen herrschte eine Kultur des Schweigens und der vorauseilenden Anpassung, die ich als toxisch empfunden habe.