Unternehmen, das den Fortschritt der Arbeitswelt nicht beachtet. Führungsebene problematisch
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Parkplatz
- Anfangs wird einem zugehört. Das sollte so beibehalten werden. Ändert sich mit der Zeit. Bitte so verhalten wie am Anfang, wenn jemand Neues eingestellt wird.
- Viele langjährige Kolleg*innen werten das Unternehmen auf
- Lob, wenn man eine schwierige Aufgabe gut gemeistert hat
- Stempeln
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kann den Texten weiter oben entnommen werden. Ich hoffe, dass sich etwas ändert. Wenn sich nicht schon etwas geändert hat.
Verbesserungsvorschläge
- Die Chefpositionen ändern. Es gibt keine flache Hierarchie.
- Mehr Benefits anbieten. Für den aktuellen Arbeitsmarkt sind diese unausweichlich.
- Arbeitsabläufe überarbeiten
- Mehr Vertrauen schenken. Weniger kontrollieren.
- Kritik und Vorschläge annehmen
- Einarbeitungen besser vorbereiten
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Es gibt Bereiche, in welchen Freundschaften entstehen oder entstanden sind. Es wird über sämtliche anderweitigen Abteilungen gelästert, obwohl man mit diesen kaum etwas zu tun hat, geschweige denn jeweils in diesem Bereich tätig war und die Abläufe dadurch nicht annähernd kennt. Schuldzuweisungen sind Alltag. Zählt für gewisse Menschen der Arbeiterklasse, aber auch für die Geschäftsführung.
Durch das Gegenschießen entsteht automatisch ein Groll gegen andere, auch wenn man sie nicht kennt.
Man kann von Glück reden, wenn man in solch einer Abteilung nicht arbeitet.
Die Mitarbeiter, die hervorragende Arbeit leisten, werden viel zu wenig wertgeschätzt.
Auch andere Mitarbeiter, die nie wertgeschätzt wurden, verlassen das Unternehmen.
Was zu sagen ist: Sei nett zu jedem, auch wenn du nicht alle leiden kannst.
Kommunikation
Interne Besprechungen haben leider keinen Nutzen. Das, was in einer Besprechung kommuniziert wurde, wird im Alltag mehrmals wieder besprochen. Wozu dann Besprechungstermine? Besprechen - beschließen - weitermachen.
Wichtige Informationen werden oft den falschen Personen mitgeteilt - und dann wundert man sich, dass die Arbeit nicht hundert prozentig läuft.
Kommunikation findet auch nicht auf Augenhöhe statt. Dies merkt man leider erst, wenn man einige Zeit beschäftigt ist.
Kollegenzusammenhalt
Abermals von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich.
Bei einer Abteilung gab es besonderen Zusammenhalt, die ich sehr bewundert habe. Bei anderen wiederum kann es sein, dass innerhalb der Abteilung über Jahre gegeneinander geschossen wird und die Person, die offensichtlich ein Problem darstellt, nicht einmal für das wiederkehre Fehlverhalten abgemahnt wird. Das Verhalten wird weiterhin geduldet. Gespräche mit gewisser Person sind sinnlos, da so etwas immer wieder vorkommt - seit Jahren.
Mitarbeiter, die einen hervorragenden Job machen, müssen gehalten werden. Störenfriede abmahnen und kündigen.
Work-Life-Balance
Kernarbeitszeit besteht seit einigen Jahren. Hiermit wird stets für das Unternehmen geworben. Hält man sich allerdings auf die Minute genau an das Ende der Kernarbeitszeit, wird man von allen verhasst angeschaut und darüber gelästert, dass man pünktlich geht. Auch wenn man dafür schon um 07:00 Uhr auf der Matte stand.
Wenn die Meinung der anderen einen nicht interessiert: Kernarbeitszeit ist in Ordnung.
Urlaubsplanung ist dahingehend schwierig, wenn man, wen wundert es, unterbesetzt ist und dann nicht in den Urlaub gehen kann, weil "es muss immer jemand da sein".
Unterbesetzung sieht das Unternehmen überhaupt nicht. Die Aufgaben, die durch zahlreiche Kündigungen durch die Arbeitnehmer aufgefangen werden müssen, werden einfach auf die treudoofen Arbeitnehmer abgewälzt, die jahrelang dort arbeiten. Die dadurch entstehenden Überstunden können kaum abgebaut werden. Viele verschenken ihre Überstunden deshalb.
Vorgesetztenverhalten
Projektleiter und manche Leiter der Abteilung sind, wie ich es subjektiv wahrgenommen habe, nicht zu beanstanden. Dafür zwei Sterne.
Das Problem liegt bei den Obersten. Vorurteile und schlechtes Benehmen vor aller Belegschaft. Respekt und Menschlichkeit? Fehlanzeige. Eigene Fehler einräumen? Fehlanzeige.
Interessante Aufgaben
Im Großen und Ganzen sind es immer dieselben Aufgaben, die sich von Projekt zu Projekt minimal differenzieren. Dadurch fällt einem die Arbeit leichter.
Andererseits wird der Horizont schlecht erweitert. Mehr zu machen und sich hocharbeiten, beispielsweise durch Schulungen, ist nicht möglich bzw. nur, wenn man aus eigener Tasche zahlt. Wenn man "nur" Arbeiter sein und immer dasselbe tun möchte (das möchten viele), dann ist es passend. Für alle anderen leider nicht.
Unerwarteterweise kann es vorkommen, dass man die Arbeit anderer Kollegen zugewiesen bekommt, obwohl besagte Kollegen anwesend sind. Arbeitsaufteilung ist nicht jedem bekannt.
Leider hängen viele eigene Aufgaben von anderen Mitarbeitern ab. Wenn diese ihre Aufgaben nicht oder nicht fristgerecht erledigen, betrifft es die eigenen Aufgaben, die nicht korrekt ausgeführt werden können.
Positiv wiederum: Der Austausch sowie die Koordination mit den Abteilungen macht Spaß.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen sind essentiell für das Unternehmen. Das Wissen muss weitergegeben werden.
Engere Zusammenarbeit mit diesen ist wünschenswert.
Arbeitsbedingungen
Die Einrichtung ist an sich in Ordnung. Negativ ist das Großraumbüro. Mehrere kleingroße Büros wären effektiver.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Digitalisierung bzw. doch, aber Papier muss dennoch sein verwendet werden.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind untereinander zu unterschiedlich. Entscheidend ist nicht die Qualität. Das Gehalt sollte entsprechend der Arbeitnehmer und deren Qualität angepasst werden. Außer Gehalt steht einem leider nichts zu. Für manche gibt es einen Firmenwagen, aber dieser wird für Außendienste benötigt. Tankgutscheine, VwL, E-Bike, Coupons: Fehlanzeige.
2,5 von 5 Sternen.
Image
Generell entsteht kein gutes Bild über das Unternehmen. Das Schlechte überwiegt. Das einzige, das hält, ist Erfahrung, Gehalt und Freundschaft.
Außen hui, innen pfui.
Karriere/Weiterbildung
Wie bereits oben ausgeführt gibt es keine Möglichkeit, aufzusteigen. Es ist nur möglich, wenn man sich mit der Geschäftsleitung gut stellt.