Unprofessionelle Kündigung, respektloser Umgang und fehlende HR-Prozesse – enttäuschendes Ende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die fachlichen Inhalte und wissenschaftlichen Themen hatten grundsätzlich Potenzial. Einige Kolleg:innen waren engagiert und bemühten sich trotz schwieriger Führungskultur um gute Zusammenarbeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Beendigung meines Arbeitsverhältnisses habe ich als wenig professionell und insgesamt unglücklich empfunden. Bis heute habe ich kein Arbeitszeugnis erhalten, was für mich persönlich enttäuschend ist und aus Gesprächen mit anderen Ehemaligen kein Einzelfall zu sein scheint.
Verbesserungsvorschläge
– Professionelle HR-Prozesse etablieren
– Respektvolle und rechtskonforme Kündigungsabläufe sicherstellen
– Echte Einarbeitung und Struktur einführen
– Führungskräfte in Kommunikation und Personalführung schulen
– Arbeitszeugnisse zeitnah und qualifiziert ausstellen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war angespannt, geprägt von Unsicherheit und häufigen Richtungswechseln. Mitarbeitende wirkten erschöpft, verunsichert und hatten wenig Vertrauen in die Führung.
Image
Nach außen zeigt sich das Unternehmen modern und professionell, intern wirkt es chaotisch, willkürlich und geprägt von kurzfristigen Entscheidungen. Viele ehemalige Mitarbeitende berichten von ähnlichen Erfahrungen bei Kündigungen und Arbeitszeugnissen.
Work-Life-Balance
Durch spontane Anforderungen und kurzfristige Entscheidungen war Work-Life-Balance kaum möglich. Selbst während meines Urlaubs wurde ich unter Druck gesetzt, Hardware abzuholen, um das Arbeitsverhältnis nicht zu „gefährden“.
Karriere/Weiterbildung
Während meiner Zeit wurden keinerlei strukturierte Weiterentwicklungen angeboten. Entwicklungsmöglichkeiten entstehen rein zufällig und ohne nachhaltige Planung.
Gehalt/Benefits
Gehalt war angemessen. Themen wie Resturlaub mussten aktiv eingefordert werden, um gesetzeskonforme Auszahlung zu erreichen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine wahrnehmbaren Initiativen. Entscheidungen waren rein kurzfristig wirtschaftlich motiviert.
Kollegenzusammenhalt
Untereinander gab es bemühten Zusammenhalt, aber die hohe Fluktuation und fehlende Stabilität erschwerten echte Teamkultur.
Umgang mit älteren Kollegen
Vergleichbar schlecht wie mit jüngeren Kolleg*innen
Vorgesetztenverhalten
Stark autoritär, impulsiv und unberechenbar. Entscheidungen basierten häufig auf persönlichen Präferenzen statt auf Professionalität oder Fachlichkeit. Abweichungen wurden mit unverhältnismäßigen Maßnahmen beantwortet.
Arbeitsbedingungen
Chaotische Organisation, fehlende Einarbeitung, ständige Ad-hoc-Entscheidungen. Arbeitsmaterial war zwar vorhanden, aber der Umgang damit unstrukturiert.
Kommunikation
Kommunikation erfolgte häufig kurzfristig, unvollständig und reaktiv. Entscheidungen änderten sich spontan ohne Begründung. In kritischen Situationen wurde eher Druck aufgebaut als offen kommuniziert.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung war inkonsistent und hing stark vom Verhältnis zur Geschäftsführung ab. Objektive Bewertung erschien unwahrscheinlich.
Interessante Aufgaben
Die fachlichen Themen waren spannend, jedoch wurde das Potenzial durch fehlende Struktur, Überlastung und ständige Unterbrechungen zunichtegemacht.