1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten sowie die grundsätzlich freien Wochenenden. Zudem waren die inhaltlichen Themen im Bereich Finanzen und Beratung interessant.
Die Einarbeitung war wenig strukturiert und bestand zunächst aus unbegleitetem Selbststudium. Im Arbeitsalltag kam es zudem zu verzögerter Kommunikation, wodurch Fragen nicht immer zeitnah geklärt werden konnten.
Auch organisatorisch gab es aus meiner Sicht Schwächen, insbesondere bei Gehaltszahlungen und Abrechnungen, die nicht immer verlässlich und nachvollziehbar erfolgten. Die Aufgaben waren überwiegend monoton geprägt durch wiederkehrende Outbound-Telefonie.
Zusätzlich empfand ich die Arbeitsbedingungen in einzelnen Situationen, wie beispielsweise bei einer Dienstreise ohne angemessene Unterkunft, als unzureichend. Insgesamt hätte ich mir mehr Struktur, Verlässlichkeit und einen respektvolleren Umgang gewünscht.
Ich würde mir insbesondere eine strukturiertere und praxisnähere Einarbeitung wünschen, idealerweise mit engerer Begleitung in den ersten Wochen. Zudem wäre eine verlässlichere und schnellere Kommunikation im Arbeitsalltag hilfreich, insbesondere bei aufkommenden Fragen.
Auch im Bereich der Organisation sehe ich Verbesserungspotenzial, beispielsweise bei der Planung von Dienstreisen sowie bei klaren und transparenten Abläufen rund um Gehaltszahlungen und Abrechnungen.
Darüber hinaus könnten klar definierte Erwartungen sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Vergütung zu einer besseren Arbeitszufriedenheit beitragen. Ein transparenteres und gegebenenfalls leistungsbezogenes Vergütungsmodell wäre insbesondere im Vertriebsumfeld sinnvoll.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als eher angespannt und wenig strukturiert empfunden. Es gab zwar regelmäßige kurze Austauschtermine, dennoch fehlte mir im Arbeitsalltag oft eine verlässliche Unterstützung bei aufkommenden Fragen. Erwartungen an Leistung und Einsatz wirkten teilweise nicht klar definiert und standen für mich nicht immer im Verhältnis zu den Rahmenbedingungen.
Das nach außen vermittelte Bild des Unternehmens wirkte auf mich professioneller, als ich es im Arbeitsalltag erlebt habe. In der Praxis habe ich die Abläufe und Strukturen teilweise als weniger organisiert und nachvollziehbar wahrgenommen.
Homeoffice und freie Wochenenden sind positiv. Unter der Woche habe ich die Work-Life-Balance durch Arbeitszeiten bis mindestens 17 Uhr und teils unklare Erwartungen als eingeschränkt empfunden.
Konkrete Maßnahmen im Bereich Umweltbewusstsein sind mir nicht aufgefallen. Im sozialen Umgang hätte ich mir mehr Verlässlichkeit und einen respektvolleren Umgang gewünscht, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation und organisatorische Abläufe.
Es wurden zwar verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt, diese blieben für mich jedoch eher theoretisch und wurden im Arbeitsalltag nicht konkret umgesetzt. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die Erwartungen an Arbeitsweise und Ergebnisse sehr stark vorgegeben waren und wenig Raum für individuelle Entwicklung bestand.
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht nur eingeschränkt erkennbar. Durch die überwiegende Arbeit im Homeoffice und die kleine Teamstruktur gab es wenig direkten Austausch untereinander. Eine stärkere Zusammenarbeit oder ein aktiver Teamgedanke war für mich nicht deutlich spürbar.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als teilweise widersprüchlich empfunden. Einerseits wurden hohe Erwartungen an Einsatz und Leistung gestellt, andererseits fehlte es aus meiner Sicht an klarer Unterstützung und zeitnaher Rückmeldung bei Fragen. Insgesamt hätte ich mir mehr Struktur und Verlässlichkeit im Umgang gewünscht.
Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als durchwachsen empfunden. Positiv war die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Negativ fiel für mich insbesondere eine Dienstreise auf, bei der keine geeignete Unterkunft organisiert wurde und die Arbeitsumgebung vor Ort wenig geeignet war.
Die Kommunikation habe ich als teilweise unstrukturiert und verzögert erlebt. Zwar fand täglich ein kurzer Austausch statt, jedoch wurden Fragen, die im Arbeitsalltag aufkamen, nicht immer zeitnah beantwortet. Gerade in der Einarbeitungsphase hätte ich mir eine schnellere und verlässlichere Rückmeldung gewünscht.
Das Gehalt bestand aus einem festen Monatsgehalt von 2.500 € brutto, ohne zusätzliche Provision oder leistungsabhängige Vergütung. Vor dem Hintergrund der Tätigkeit im Bereich Outbound-Telefonie und den damit verbundenen Erwartungen hätte ich mir ein transparenteres und leistungsbezogenes Vergütungsmodell gewünscht. Zudem kam es aus meiner Erfahrung zu Unregelmäßigkeiten bei Gehaltszahlungen und Abrechnungen.
Aufgrund der sehr kleinen Unternehmensstruktur mit nur wenigen Mitarbeitenden konnte ich diesen Punkt nur eingeschränkt beurteilen. Konkrete Anhaltspunkte für Ungleichbehandlung sind mir nicht aufgefallen. Mein persönlicher Eindruck war jedoch, dass Gehaltszahlungen bei anderen Mitarbeitenden zuverlässiger erfolgten als bei mir.
Die inhaltlichen Themen rund um Finanzen und Beratung waren grundsätzlich interessant. Die Tätigkeit selbst bestand jedoch überwiegend aus wiederkehrender Outbound-Telefonie, wodurch die Aufgaben insgesamt wenig abwechslungsreich waren.