Gut am Arbeitgeber finde ich
Die fachliche Kompetenz. Man merkt, man ist in einem Unternehmen, dass bereits viele Jahre erfolgreich am Markt tätig ist und die Geschäftsleitung ihre Position nicht unverdient erlangt hat. Man kann von diesem Wissen und dem Handeln der Geschäftsführung, viel für den eigenen, späteren Erfolg lernen. Die Tür zur Geschäftsführung steht immer offen, es besteht immer die Möglichkeit, Wünsche zu äußern und man wird immer Respektvoll behandelt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das aufbauen von zwischenmenschlichen Beziehungen! Gute Arbeit mit Bonis belohnen ist zwar super, jedoch wären ein Paar nette Worte zwischendurch, von denen man sich zwar nichts kaufen kann, trotzdem eine Art der Wertschätzung, welche sich positiv auf künftige Leistungen auswirken. Ein Lächeln, wenn man Kontoauszüge aus dem Automat zieht, ist zwar die eine Sache, aber wenn man aus dem Büro der Geschäftsführung geht und lächelt, weil man für die geleistete Arbeit gelobt wurde, ist die Motivation, an seinen Arbeitsplatz zurückzukehren, eine ganz andere.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungen auf Zwischenmenschlicher Ebene. Mehr auf die Persönlichkeit der Mitarbeiter einzugehen, sie kennenzulernen und zu wissen wie man mit ihnen als Person umgeht.
Arbeitsatmosphäre
Wie bereits erwähnt, ist das Arbeitsklima, alles in allem, auf einer sehr freundschaftlichen Ebene. Die Kolleginnen und Kollegen machen den Eindruck, sich für die anderen Personen zu interessieren und erkennen die Gemütszustände schnell. Wie in allen Unternehmen versteht man sich eventuell nicht mit allen perfekt, was jedoch nicht notwendig ist um erfolgreich zusammenzuarbeiten. Man findet bei der OBA IMG schnell einen Anschluss und wird sehr gut ins Team mit aufgenommen.
Karrierechancen
Man kann sagen, dass es in diesem Unternehmen nicht sehr viele positionelle Aufstiegschancen gibt, was jedoch nicht heißen muss, dass man später nicht mehr Geld verdienen kann. Es ist leider so, dass die einzigen Möglichkeiten aufzusteigen darin bestehen, zu "hoffen", dass jemand anderes in der gewünschten Position geht. Generell gilt jedoch auch, dass diese Positionen sich in den allgemeinen Tätigkeiten nicht von den "normalen" Jobs unterscheiden, bzw. man auch nicht das Gefühl bekommt, jemandem streng untergeordnet zu sein. Man arbeitet selbst als Auszubildender schon eng mit der Geschäftsführung, an manchen Sachverhalten zusammen. Die Teamleitung verhält sich den anderen Mitarbeitern gegenüber sehr kollegial. So ist es also nicht zwingend erforderlich, Teamleitung zu werden, um Mitspracherechte zu erhalten.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind recht gewöhnlich und gängig. Jedoch macht sich die Geschäftsführung seit einiger Zeit, auf wunsch der Mitarbeiter Gedanken, wie diese noch weiter ausgebaut und flexibler gestaltet werden können. Hier sollen künftig auch Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten eine Rolle spielen. Die Mittagspause ist mit 45 Minuten überdurchschnittlich lang, und Freitags sind es 2 Stunden weniger bis zum Wochenende.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist überdurchschnittlich gut. Gute Arbeit wird ebenfalls belohnt.
Die Ausbilder
Die Ausbilder kümmern sich regelmäßig um die Auszubildenden und sind für Fragen oft, jedoch nicht immer sofort, offen. Es tritt oft das Gefühl auf, dass Fragen nur je nach Gemütszustand der Ausbilder offen gestellt werden können, bzw. fühlt man sich leider des öfteren dazu gezwungen, andere Azubis eher etwas zu fragen, als die Ausbilder selbst. Abgesehen davon, wird man jedoch gut von den Ausbildern gefördert und das Arbeitsklima ist selbst zwischen der Geschäftsführung und den Azubis sehr kollegial.
Spaßfaktor
Ob der Spaßfaktor eine richtige Art ist, die Ausbilder zu bewerten, ist fraglich, denn Arbeit ist Arbeit und Freizeit ist Freizeit. Es ist surreal zu glauben, Arbeit und Hobby immer kombinieren zu können. Alles in allem gehe ich jedoch gerne zu meiner Arbeitsstelle und kann sehr zufrieden dort sein. Das Verhältnis zwischen den Kollegen ist sehr vertraut und fühlt sich, beinahe freundschaftlich an. So entstehen oft, während der Arbeit, lustige Gespräche und es wird gerne gelacht. Der Spaßfaktor ist also durchaus vorhanden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten unterscheiden sich sehr stark, je nach Abteilung. Es dürften jedoch keine großen Überraschungen dabei sein, wenn man sich schoneinmal mit dem Beruf beschäftigt hat. Jedoch bleibt in manchen Abteilungen die Zeit beinahe stehen, da man kaum etwas zu tun hat und sich mit extraaufgaben beschäftigen lässt, die zwar lehrreich, jedoch nicht unternehmensbeitragend sind. Wohingegen man in anderen Abteilungen, der Arbeit kaum hinterherkommt und dann Aufgaben, wie beispielsweise der Postdienst, bis zu 5 Stunden der gesamten Woche einnehmen und daher viel Zeit verloren geht. Die Teamleitungen sind bemüht, die Auszubildenden in verschiedene Sachverhalte mit einzubeziehen, trotzdem verbringt man oft ganze Tage damit Rechnungen zu prüfen, was zwar wichtig für das Unternehmen, jedoch leider auch auf Dauer etwas eintönig ist. Auch in diesem Bereich sind es oft andere Azubis, welche bereits weiter in der Ausbildung fortgeschritten sind, die einen in Ihre Aufgaben mit einbeziehen und neue Sachverhalte lehren. Schlussfolgernd jedoch, bedeutet lernen auch wiederholen und daher gilt es in der Ausbildung, wie auch in anderen Berufen und Betrieben, dinge öfter zu tun.
Variation
Ich würde sagen, dass man in einer Ausbildung bei der OBA IMG, sogut wie alle Bereiche des Berufes eines Immobilienkaufmannes/einer Immobilienkauffrau einmal miterlebt. Von der üblichen WEG Hausverwaltung und der Verwaltung von Gewerbeobjekten, über den Verkauf und die Vermietung von Wohn- und Gewerbeimmobilien, bis hin zur Fondsbetreuung, wird man hier, einmal alle Bereiche des Berufes kennenlernen. Was bei reinen Maklerbüros oder Hausverwaltungen nur in der Schule gelehrt wird, ist hier also auch die Praxiserfahrung.
Respekt
Man traut selbst den Azubis schon in den ersten Tagen viel zu. Es wird sorgfältig kontrolliert bevor etwas hinausgesendet wird, jedoch auch nur, da man bereits in den ersten Tagen und Wochen der Ausbildung direktem Kundenkontakt ausgesetzt ist, was für mich, durchaus ein Zeichen von Wertschätzung und Respekt, bzw. Vertrauen ist. Die Geschäftsführung ist sich nicht zu schade, den Azubis zuzuhören und zu versuchen, auf Vorschläge einzugehen. Allein bei der Umsetzung hapert es ab und an, was jedoch nicht bedeutet, dass Vorschläge nicht angenommen werden, sondern dass dies lediglich, gerade bei komplizierteren Angelegenheiten, einige Zeit dauert. Die Geschäftsführung geht meiner Meinung nach also durchaus respektvoll mit den Angestellten und auch gerade mit den Azubis um. Sie könnte jedoch ab und an dass ein oder andere Lob nicht nur in gedanken behalten, sondern auch aussprechen um diese Wertschätzung offen zu zeigen.