Häufig Versprechungen, wie z.B. Homeoffice, nicht eingehalten & es wurden rechtlich bedenkliche Maßnahmen ergriffen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zum Frühstück stand den Mitarbeitern stets das Frühstücksbuffet im Hotel zur Verfügung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Faire Bezahlung
- Die Wertschätzung und Behandlung unterschieden sich stark zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
- Es gab ein deutlich spürbares Hierarchiegefälle zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden
Verbesserungsvorschläge
• Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden sollte verbessert werden
• Ein respektvollerer und freundlicherer Umgangston vonseiten der Führungskräfte wäre wünschenswert
Arbeitsatmosphäre
Sobald Vorgesetzte anwesend waren, war die Stimmung oft spürbar angespannt
Work-Life-Balance
Grundsätzlich konnte man selbst entscheiden, wann man mit der Arbeit beginnt – frühestens jedoch ab 7 Uhr. Zusätzlich gab es einen Dienstplan, in dem vorgesehen war, dass jeder Mitarbeiter pro Woche mindestens einen Frühdienst (ab 7 Uhr) und einen Spätdienst (bis 18 Uhr) übernehmen musste. Die Einteilung dieser Dienste konnte jedoch individuell vorgenommen werden
Kollegenzusammenhalt
Mit den Kolleginnen im Marketing gab es immer einen super Zusammenhalt. Man konnte sich jederzeit aufeinander verlassen und hat sich gegenseitig unterstützt
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Vorgesetzten waren freundlich und umgänglich. Das Verhältnis zu den höher gestellten Führungskräften gestaltete sich hingegen schwierig. Häufig herrschte eine angespannte Stimmung, sodass man sich teilweise nicht einmal sicher war, ob ein einfaches ‚Guten Morgen‘ angebracht ist. Generell kam es oft zu Spannungen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden, was sich spürbar auf das gesamte Teamklima auswirkte.
Arbeitsbedingungen
Darauf möchte ich gerne hinweisen: Während eines Hackerangriffs hat mein Arbeitgeber mir 8 Minusstunden angerechnet mit der Begründung, ich hätte an dem Tag nicht arbeiten können. Diese Begründung ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, da ich durchaus in der Lage gewesen wäre, Content für die Social-Media-Kanäle zu erstellen oder Posts über mein Handy vorzubereiten. Interessanterweise galt diese Maßnahme ausschließlich für die Marketing-Assistentinnen, was ich zusätzlich als ungerecht empfinde. Darüber hinaus war diese Maßnahme eine einseitige Anordnung des Arbeitgebers, bei der ich nicht freiwillig zu Hause blieb. Meines Wissens entspricht dieses Vorgehen nicht den rechtlichen Vorgaben und ist daher nicht akzeptabel.
Kommunikation
Auch das war oft schwierig: An einem Tag wurden Aufgaben als besonders wichtig eingestuft, am nächsten waren sie plötzlich irrelevant. Leider kam das ziemlich häufig vor. Zusätzlich gab es unzählige Kommunikationskanäle für To-Dos – was es nicht gerade einfacher gemacht hat, den Überblick zu behalten
Gleichberechtigung
Ich war Marketing-Assistentin – und diesen Assistentinnenstatus habe ich leider oft zu spüren bekommen