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Oder-Spree 
Sparkasse
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Zwischen Leitbild und Realität liegen Welten...

1,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Sparkasse Oder-Spree in Frankfurt (Oder) gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die tariflichen Rahmenbedingungen und die grundsätzliche Arbeitsplatzsicherheit sind positiv hervorzuheben.
Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über viel Potenzial. Umso enttäuschender ist es, wenn dieses Potenzial durch mangelnde Führungsqualität, interne Strukturen und fehlende Wertschätzung nicht ausgeschöpft wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders enttäuschend ist für mich die erhebliche Diskrepanz zwischen dem öffentlich vermittelten Bild eines verantwortungsvollen, mitarbeiterorientierten Arbeitgebers und meinen tatsächlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag.

Von Mitarbeitenden werden Engagement, Loyalität, Flexibilität und ein hohes Maß an Eigenverantwortung erwartet. Gleichzeitig fehlen aus meiner Sicht häufig die notwendige Unterstützung, klare Kommunikation, nachvollziehbare Entscheidungen und eine angemessene Anerkennung der geleisteten Arbeit.

Hohe Arbeitsbelastung, unzureichende Einarbeitung und mangelnde personelle Ressourcen werden zum Problem derjenigen, die versuchen, ihre Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Statt strukturelle Schwächen konsequent zu beheben, entsteht der Eindruck, dass die Verantwortung für daraus resultierende Schwierigkeiten auf einzelne Mitarbeitende übertragen wird.

Besonders kritisch empfinde ich eine Führungskultur, in der konstruktive Kritik nicht ausreichend ernst genommen wird und schwierige Personalentscheidungen nicht transparent oder wertschätzend kommuniziert werden.

Regelmäßige, ernst gemeinte Entwicklungsgespräche, individuelle Förderung und ein respektvoller Umgang sollten Selbstverständlichkeiten sein. Nach meiner Erfahrung besteht hier erheblicher Verbesserungsbedarf.

Was mich am meisten enttäuscht, ist jedoch der Umgang mit Menschen in belastenden Situationen. Ein Arbeitgeber zeigt seine tatsächlichen Werte nicht in Hochglanzbroschüren, Imagekampagnen oder öffentlichen Versprechen, sondern gerade dann, wenn Mitarbeitende Unterstützung benötigen.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass das Funktionieren des Systems teilweise wichtiger erscheint als das Wohlergehen der Menschen, die es täglich am Laufen halten.

Loyalität kann man erwarten. Vertrauen und Respekt muss man sich als Arbeitgeber jedoch verdienen.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber sollte endlich damit beginnen, seine eigenen Führungsstrukturen und den tatsächlichen Umgang mit Mitarbeitenden kritisch zu hinterfragen.

Wertschätzung, Vertrauen, Fürsorge und Mitarbeiterorientierung dürfen nicht nur gut klingende Begriffe in Unternehmensleitbildern sein. Sie müssen im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt werden.

Dringend notwendig sind eine offene Fehlerkultur, transparente Personalentscheidungen, strukturierte Einarbeitungsprozesse, realistische Arbeitsbelastungen und Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen, anstatt Probleme auf ihre Mitarbeitenden abzuwälzen.

Kritik sollte als Chance zur Verbesserung verstanden werden und nicht als persönlicher Angriff. Mitarbeitende, die Missstände ansprechen, verdienen Unterstützung statt zusätzlichen Druck.

Besonders wichtig wäre ein grundsätzlich anderer Umgang mit psychischer Belastung und Überforderung. Mitarbeitergesundheit darf nicht erst dann zum Thema werden, wenn Menschen bereits an ihre Grenzen gekommen sind.

Die entscheidende Frage lautet: Wie glaubwürdig sind die nach außen vertretenen Werte, wenn Mitarbeitende sie im eigenen Arbeitsalltag nicht wiedererkennen?

Arbeitsatmosphäre

Katastrophe - Abteilungen sprechen miteinander nicht

Kommunikation

So was gibt es nicht, es wird nicht kommuniziert sonder nur Festlegung mitgeteilt, jeder muss nach Vorstandvorstellungen tanzen - aber der Vorstand spricht mit einzelnen Personen nicht

Kollegenzusammenhalt

Wird nicht gelebt - jeder wird die ein Messer ins Rücken stechen um sich selbst besser da zustellen.

Work-Life-Balance

Hahahaha, eher ein Witz

Vorgesetztenverhalten

Führung vor 40 Jahren gelernt und vergessen wie man mit Mitarbeitern spricht und Team Zusammenarbeit aussehen sollte

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn jemand nicht gebraucht wird, landet er im Archiv

Arbeitsbedingungen

Katastrophe - teileweise veraltet Möbel und Geräte

Karriere/Weiterbildung

Wenn sie sich mögen dann ja, sonst gibt es nichts


Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.