Chaos, Druck und Unterdrückung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige wenige Kollegen und einen Parkplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Einstellung, dass Mitarbeiter nichts wert sind,
den Rest gerne ausführlich lesen.
Verbesserungsvorschläge
Keine, da es die Leitung eh nicht interessiert!
Arbeitsatmosphäre
Durchgehender Druck und Überwachung durch die Leitung.
Die Stimmung ist mies, es wird sogar versucht die Mitarbeiter zu einer
„GUTEN“ Bewertung auf diesem Portal (Kununu) zu animieren/.
Dieses wird durch die wenigen „POSITIVEN“ Bewertungen hier bewiesen,
leider entsprechen diese nicht der Realität und wurden auf Bitte der
Führung geschrieben.
Es werden durchgehend Falschaussagen an die Mitarbeiter getätigt,
damit wird versucht die Mitarbeiter zu halten.
Bestes Zitat hierzu ist:
"Geht nicht gibt's nicht, geht schwer gibt's"
Eine nicht umsetzbare Idee der Führung gibt es einfach nicht, auch wenn diese Ideen immer wieder scheitern!
Image
Firma ist unbekannt, gute Werbung kostet ja auch wieder Geld.
Versuche von Imagekampagnen scheitern immer wieder, wie alle andern Projekte.
Work-Life-Balance
Hat man ein Mobiltelefon, welches vom Betrieb gestellt wurde,
hat man keine Freizeit.
Selbst die private Mobilfunknummer wird kontaktiert, wenn es die
Geschäftsleitung so wünscht.
Wenn dieser anruft, hat man ranzugehen.
Tut man es nicht, ist man unten durch!
Ob im Urlaub, am Sonntag oder um 22 Uhr, das Telefon kann jederzeit klingeln und man hat es dabei zu haben!
Lässt man es klingeln, wird so lange angerufen, bis man ran geht.
Überstunden landen ab einer gewissen Anzahl auf einem dubiosen
„zweiten“ Überstundekonto.
Diese können zwar abgefeiert werden, nur ist dafür immer der falsche Zeitpunkt.
Die Lösung wäre auszahlen, kostet der Firma allerdings wieder Geld.
Alles was Geld kostet ist sowieso unerwünscht!
Private Anliegen der Mitarbeiter sind nur scheinheilig von Interesse.
Ist man krank, kann man ja aus dem Homeoffice arbeiten.
Projekte werden durch die Leitung so knapp bemessen, dass einem nichts anderes übrig bleibt als die Wochenenden durchzuarbeiten oder nach der regulären Arbeitszeit weiter (unbezahlt) zu arbeiten.
Auch wenn diese, wie immer, scheitern!
Alles in allem ist man quasi durchgehend in Bereitschaft.
Diese wird natürlich nicht vergütet.
Karriere/Weiterbildung
Wenn es Geld kostet, keine Chance.
Wenn dann doch, nur wenn es absolut nicht anders geht.
Gehalt/Benefits
Auch hier wieder, das "2. Klassen Gesellschaft" Thema.
Lieblinge bekommen Firmenwagen und ein gutes Gehalt.
Der Rest soll nach Vertrag arbeiten, egal wie alt dieser ist.
Gehaltserhöhungen werden versprochen, treten aber in den
meisten Fällen nicht ein.
Spricht man Tarifverträge oder Betriebsräte an, wird man
nicht lange in dieser Firma bleiben können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In dieser Firma gänzlich ungekannt.
Kollegenzusammenhalt
Hier muss ich tatsächlich 3 Sterne vergeben.
Ich selbst hatte großartige (unmittelbare) Kollegen.
Vermisse diese auch sehr, diese haben mich auch so lange in der Firma gehalten!
ABER: NUR DIE UNMITTELBAREN!
2 Sterne habe ich abgezogen.
Im gesamten gesehen, ist es eine Schlangengrube.
Es wird gelästert, beleidigt und es ist immer der schuld, der nicht da ist.
Teilweise wird hinter dem Rücken des Mitarbeiters, vorsätzlich, schlecht über den abwesenden gesprochen, um die Meinung der Geschäftsleitung zu manipulieren.
Vor allem nach dem Ausscheiden, ist der ehemalige Mitarbeiter an allem schuld.
Das schlimmste ist, dass es so gewünscht und vorgelebt wird.
Spricht man es an, wird es als „Streitkultur“ deklariert oder man wir des Raumes verwiesen.
Lässt man solche Themen allerdings doch nicht auf sich sitzen, selbst mit eindeutigen Beweisen, wird man ignoriert.
Mitarbeiter werden in großer Runde schlecht gemacht, können sich aber wegen Angst vor der Leitung nicht verteidigen.
Umgang mit älteren Kollegen
Solange der Kollege so funktioniert wie man es möchte, ist alles gut.
Gutmütigkeit vom Älteren Kollegen wird schamlos ausgenutzt.
Vorgesetztenverhalten
Über dieses Thema könnte ich jetzt 75 DIN-A4 Seiten referieren…
Grob erklärt läuft es so: „Ich habe beschlossen, wenn ich dir was sage, hast du es so zu schlucken“.
Man ist hier leider im Zeitalter der Industrialisierung
hängen geblieben, Mitarbeiter werden als Inventar und Besitz angesehen!
Kritik ist unerwünscht, aber wehe man äußert sich doch…
Im Anschluss wir einem das Leben zu Hölle gemacht.
Es gibt einige „Lieblinge“ diese haben auch generell immer recht, egal was für ein Blödsinn von diesen gesagt wird.
Spricht man Probleme an, wird so lange bei anderen Kollegen rumgefragt, bis sich „JA-SAGER/INNEN“ finden die es nicht so sehen,
zack, Problem gelöst. Es gab nie eins.
Es kommen von der Führung dann Aussagen wie (Zitat) : „Frau XXX sieht es aber ganz anders, Sie sehen es nur ganz falsch und übertreiben“
und schon ist man unten durch…. man hat ja nicht dass gesagt, was die Leitung hören möchte.
Viele Führungskräfte haben gute Ideen, werden allerdings durch die
Leitung durchgehend ausgebremst.
Fluktuationsrate ist unglaublich hoch und wird mit Unfähigkeit der gehenden Mitarbeiter begründet.
Nach dem Ausscheiden ist man der "BUH-MANN"
Arbeitsbedingungen
Katastrophe!
Büroausstattung stammt aus der Büroauflösung einer anderen Firma,
umgangssprachlich auch genannt.
Vergilbte Wände, zerrissene Teppiche, billigste Verbrauchs-Materialien und
Wasch- bzw. Sozialräume die Menschenunwürdig sind.
Es ist alles .
Alles andere kostet Geld und ist somit, wie bereits angesprochen, uninteressant.
Mitarbeiterzufriedenheit und Ergonomie sind in dieser Firma absolute Fremdwörter.
Hier haben wieder die Lieblinge einen Vorteil, diese haben tatsächlich
ergonomische Tische und ein sauberes Büro.
Arbeitssicherheit interessiert nicht, alle machen was sie wollen.
Kommunikation
Leitung und Kollegen verheimlichen
Informationen, dies ist auch so gewünscht.
Alles ist durchgehend „geheim“, der Mitarbeiter der am meisten Arbeit mit
dieser Zusatzaufgabe hat, erfährt es als letzter.
Sehr Papier lastig, Vorschläge zu einer Digitalisierung werden
durch wenige Kollegen geblockt. Mehre Projekte bzgl. Digitalisierung sind immer wieder durch die Führung eingestampft worden.
Der Papierberg und die Laufwege hierzu sind gewünscht, Digitalisierung kostet ja bekanntlich Geld und ist somit sofort vom Tisch.
Probleme und Unzufriedenheit dürfen nicht angesprochen werden, tut man es doch, fällt man in „Ungnade“ oder wird von der Leitung in einer großen Besprechung als „Unruhestifter“ betitelt.
Gleichberechtigung
Gibt es nicht, wer gut reden kann ist immer besser.
Einzelpersonen in einigen Bereichen sind unantastbar andere sind unsichtbar.
Firmenmotto ist: Wer nicht mitmachen will soll gehen.
Interessante Aufgaben
Auch dieses Thema könnte ich jetzt tatsächlich länger beschreiben.
Aufgaben werden ausschließlich durch die Führung verteilt, in diesen sind die JA-SAGER die Vorgesetzten, der Rest soll einfach nur funktionieren.
Alle Großprojekte verlaufen im Sand, kein einziges ist erfolgreich.
Dies ist ausschließlich dem negativen Einfluss und der Bestimmung der Führung zu verdanken.
Wenn die Leitung eine Idee hat, ist diese einwandfrei und muss 1:1 so umgesetzt werden.
Selbst wenn 10 dieser Ideen scheitern, es wird nicht auf Fachkräfte gehört.
Die Idee der Führung ist die beste, andere sind uninteressant.
Timelines werden zu kurz gesetzt, somit sind Projekte von vornherein zu Scheitern verurteilt.
Einige Abteilungen sind sehr eintönig, sehr altmodisch und teilweise nicht
für den jeweiligen Arbeitsbereich ausgebildet.
Man tut nur das was einem gesagt wird, es darf alles kein Geld kosten.