Gut am Arbeitgeber finde ich
Bis auf einzelne Individuen sind die Arbeitskollegen sehr unterstützend.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass hier gefühlt ein völlig falsches Verständnis davon herrscht, was eine gute Ausbildung ausmacht oder wie eine Ausbildung überhaupt aussehen sollte. Es fehlt sowohl an Struktur als auch an echtem Interesse an Ausbildung. Besonders negativ fällt zudem der respektlose Umgang mit Mitarbeitern auf und alle wissen auch von wo dieser kommt....
Verbesserungsvorschläge
Einen qualifizierten Ausbilder mit Ausbildereignung einstellen, der tatsächlich weiß, wie man Auszubildende fachlich und menschlich begleitet. Zudem sollte ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitern insbesondere mit Azubis selbstverständlich sein.
Gucken wie Ausbildungsbetriebe die für Ihre Ausbildung ausgezeichnet sind die Ausbildung handhaben....
Arbeitsatmosphäre
Außerhalb des Büros ist die Arbeitsatmosphäre gut, im Büro selbst jedoch von Druck, Kontrolle und fehlender Wertschätzung geprägt.
Karrierechancen
Nach meinen Erfahrungen will dort keiner bleiben....
Hohe Mitarbeiterfluktuation...
Arbeitszeiten
40-Stunden-Woche. Es wird zwar mit Gleitzeit geworben, diese ist in der Praxis jedoch kaum nutzbar. Früher anfangen ist gefühlt nicht wirklich erlaubt, länger bleiben ebenfalls gefühlt nicht wirklich erwünscht. Statt Flexibilität wirkt es als ob sehr genau kontrolliert wird, wann man kommt, geht und wie Pausenzeiten eingehalten werden.
Ausbildungsvergütung
Kein Urlaubsgeld, Kein Weihnachtsgeld , wenig Urlaub, und würde sagen eher unterer Bereich des Azubilohns für diesen Ausbildungsgang. Keine Benefits.
Die Ausbilder
Der Ausbilder interessiert sich gefühlt gar nicht fürs Lernen.
Förderung Fehlanzeige, stattdessen Kritik und Kontrolle auf Schritt und Tritt. Fehler bedeuten hier nicht Lernen, sondern Herabsetzung. Das BBiG wird gefühlt ignoriert...
Spaßfaktor
Spaß? Nur, wenn man Freude daran hat, ständig kritisiert zu werden. Freude an guter Arbeit? Nicht erwünscht.
Den größten Spaß hatte ich, wenn ich nicht mit meinen Ausbildern zu tun hatte...
Aufgaben/Tätigkeiten
In den ersten zwei Monaten wird man ohne klare Struktur zwischen Lager, Produktion, Einkauf und Berufsschule hin- und hergeschoben. Parallel dazu wird man mit einer Vielzahl neuer Aufgaben überflutet und soll sich gleichzeitig eigenständig in ProAlpha einarbeiten.
Variation
Lager: Scannen und Packen
Produktion: Etiketten kleben
Einkauf: Auftragsbestätigungen erfassen
0815 Aushilfstätigkeiten
Respekt
Respektvoller Umgang ist gefühlt nicht vorhanden. Stattdessen herrscht ein herablassender Ton, der oft unter die Gürtellinie geht und wenig mit professioneller Kommunikation zu tun hat.
Gerade bei Azubis die neu anfangen ist Wertschätzung oder ein respektvoller Umgang mit Fehlern gefühlt absolut nicht vorhanden.