125 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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125 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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125 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein Eindruck vom Bewerbungsprozess war leider gemischt. Die Position selbst und die fachlichen Themen fand ich interessant, die Atmosphäre im Fachgespräch habe ich jedoch als unangenehm und stellenweise wenig wertschätzend empfunden.
Dass in einem Vorstellungsgespräch anspruchsvolle und kritische Fragen gestellt werden, finde ich vollkommen angemessen. Problematisch war für mich vielmehr die Art, wie einige Fragen gestellt und meine Antworten kommentiert wurden. Unter anderem wurde mehrfach betont, dass bewusst schwierige Fragen gestellt würden. Im weiteren Verlauf fiel gegenüber der zweiten interviewenden Person die Bemerkung, sie könne mir nun „auch mal eine leichtere Frage stellen“. Andere Antworten wurden beispielsweise mit Aussagen wie „Ist das etwa alles?“ oder „Okay, also wenn das für dich ausreicht“ kommentiert. Auf mich wirkte das teilweise herablassend und erzeugte keine Gesprächsatmosphäre auf Augenhöhe.
Gleichzeitig wurden einige sehr offene Fragen gestellt, ohne dass zuvor die Position, Teamstruktur oder wesentliche Schnittstellen näher erläutert worden waren. Beispielsweise sollte ich beschreiben, wie ich mir meinen ersten Arbeitstag vorstelle. Nachdem ich aus meiner Perspektive erläutert hatte, wie ich an Aufgaben herangehen und mir notwendige Informationen beschaffen würde, wurde kritisiert, dass in meiner Antwort häufig „ich“ vorkomme, verbunden mit der Frage, ob ich denn mit niemandem zusammenarbeiten wolle. Das fand ich schwierig nachzuvollziehen, da mir die konkreten Teamstrukturen und Schnittstellen zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt waren.
Auch hinsichtlich der Struktur des Interviews blieb bei mir ein Fragezeichen. Auf einzelne fachliche Fragen reagierte die jeweils andere interviewende Person selbst spontan mit Kommentaren zum Schwierigkeitsgrad. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass zumindest Teile des Gesprächs eher situativ gestaltet wurden. Für einen Auswahlprozess würde ich mir einen klareren Rahmen mit vergleichbaren Kernfragen und nachvollziehbaren Bewertungskriterien wünschen.
Auch organisatorisch war der Prozess teilweise sehr kurzfristig. So wurde mir an einem Freitag ein Fachgespräch für den darauffolgenden Montag vorgeschlagen. Gerade für berufstätige Bewerber erzeugt ein derart kurzer Vorlauf zusätzlichen organisatorischen Druck.
Dieses Gespräch hat mich auch im Nachgang beschäftigt, weil ich eine solche Gesprächsatmosphäre bisher noch nicht erlebt hatte. Ein Vorstellungsgespräch ist für mich keine Einbahnstraße: Das Unternehmen bewertet den Bewerber, gleichzeitig bekommt der Bewerber einen ersten Eindruck von Kommunikation, Zusammenarbeit und Arbeitsatmosphäre. Mein fachliches Interesse an der Position war vorhanden, die Art des Gesprächs hat bei mir jedoch deutliche Zweifel daran hinterlassen, ob ich mich in diesem Arbeitsumfeld langfristig wohlfühlen würde.
Leider keine Rückmeldung nach zwei Gesprächen
Ich hatte zwei Vorstellungsgespräche für eine sehr interessante Position. Die Gespräche selbst verliefen angenehm und haben inhaltlich einen positiven Eindruck hinterlassen. Mir wurde zugesichert, dass ich bis Ende der Woche eine Rückmeldung erhalten würde.
Dieses „Ende der Woche“ liegt nun allerdings schon eine ganze Weile zurück und seitdem habe ich keinerlei Nachricht mehr erhalten. Keine Rückmeldung, keine Absage, kein Zwischenstand. Das ist sehr schade, denn der gesamte Prozess machte zunächst einen professionellen Eindruck.
Gerade bei Bewerber:innen, die bereits Zeit und Interesse investiert haben, sollte eine zeitnahe und verbindliche Kommunikation selbstverständlich sein. Leider war das hier nicht der Fall.
Es ist wirklich interessant, wie unfassbar lange man für eine Rückmeldung warten muss, um eine Zu-oder Absage zu erhalten, was auch ziemlich unverschämt ist. 2 Monate für eine Absage, im Ernst? Wie schlecht ist bitte die HR Abteilung
Wer die Zeit seiner Bewerber respektiert sollte auch zeitnah absagen wenn sich nach dem Gespräch für einen anderen Kandidaten entschieden wurde. Auch Bewerber haben Fristen wie Kündigungsfristen einzuhalten, und es ist bedauerlich wenn ein angenehmes Bewerbungserlebnis durch nicht erfolgte Kommunikation nach dem Bewerbungsgespräch entwertet wird. Wenn es nicht einmal für eine Standard-Formulierung wie "Leider dauert es länger" ausreicht kann das Interesse an den Kandidaten nicht groß sein.
So nicht weiter zu empfehlen.
Das Recruitmentsysten sollte mal überarbeitet werden und lernen mit potenziellen Bewerbern besser um zugehen. - Fachkräftemangel!
Man gibt sich so viel Mühe, um eine gute Bewerbung zu schreiben und letztendlich bekommt man nicht mal eine Rückmeldung. Daran sollte Olympus echt arbeiten. Es kann nicht so schwer sein zumindest einen Standart Text zu schreiben, statt die Bewerber monatelang warten zu lassen.
Es ist wichtig, dass Bewerber eine klare Rückmeldung erhalten, damit sie wissen, wo sie in Ihrem Auswahlprozess stehen. Dies ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern auch der Wertschätzung gegenüber den Bewerbern, die Zeit und Energie in den Bewerbungsprozess investieren.
Bitte an Absprache/Zusagen halten. Wenn man im Gespräch für in ca. 3 Wochen einen Anruf aus der HR zugesagt bekommt, aber dann nach knapp 9 Wochen vom Headhunter und nicht vom Unternehmen selbst die Absage mitgeteilt bekommt, ist das nicht wertschätzend!
Feedback geben, Wertschätzung zeigen,
klare Anforderungen der Stelle beschreiben.
Es fand ein angenehmes 1. Gespräch statt. Bis zu diesem Punkt war es ein sehr guter Bewerbungsprozess. Jedoch kam nach mehrmaliger Nachfrage innerhalb von 2 Monaten keine Rückmeldung. Nicht mal eine Standardschreiben
So verdient kununu Geld.